Bamberg

Stadt Bamberg eröffnet den Erba-Park

Das ehemalige Landesgartenschau-Gelände auf der Erba-Insel ist jetzt Bambergs zweite große Parkanlage. Auf rund zwölf Hektar kann man spazieren gehen, spielen und Sport treiben.
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Auf dem etwas verkleinerten Gelände der Landesgartenschau in Bamberg entstand der Erba-Park. Er wurde am Freitag für die Öffentlichkeit freigegeben. Fotos: RiegerPress
Auf dem etwas verkleinerten Gelände der Landesgartenschau in Bamberg entstand der Erba-Park. Er wurde am Freitag für die Öffentlichkeit freigegeben. Fotos: RiegerPress
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Rund sieben Monate nach dem Ende der Landesgartenschau sind am Freitag auf der Erba-Insel die letzte Bauzäune abgebaut worden und die Parkanlage wurde durch Oberbürgermeister Andreas Starke und den Regierungspräsidenten von Oberfranken, Wilhelm Wenning, der Öffentlichkeit übergeben.

Nun stehen den Besuchern rund zwölf Hektar zur Verfügung, um spazieren zu gehen, im Grünen zu picknicken oder sich sportlich auf dem Basketball- und Volleyballfeld zu betätigen. Kinder können sich auf fünf Spielplätzen austoben. Und an der Erba-Spitze wacht einsam die "Nackerte", eine Bronzestatue mit dem Namen "BaERBAla", und blickt in Richtung Hafen und auf die vorbeifahrenden Hotel- und Frachtschiffe. Die einstige Bühne dort hingegen wurde vollständig zurückgebaut.
Die Steinstufen laden aber noch immer zum Verweilen ein.

Neue Rasenflächen und Bäume

Es wurde auf dem etwas verkleinerten Gelände der ehemaligen Landesgartenschau neue Rasenflächen ebenso angelegt wie zusätzliche Linden- und Zierkirschbäume gepflanzt. Zudem erhielt das umgestaltete Gelände zahlreiche neue Sitzgelegenheiten und vor allem erstmals Abfallbehälter.

Freuen dürfen sich auch alle Hundebesitzer, denn ab sofort dürfen diese Vierbeiner in die Parkanlage hinein. Allerdings gilt für sie Leinenpflicht und ihre Besitzer sind angehalten, "Hinterlassenschaften" zu beseitigen. Dafür wurden im Park Behälter mit Plastiktüten aufgestellt.

Regierungspräsident Wilhelm Wenning erinnerte bei der Eröffnung noch einmal an die erfolgreiche Landesgartenschau freute sich, dass mit ihr auch etwas nachhaltig, wertvolles für Bamberg geschaffen wurde. "Gartenschauen sind nicht nur einjährige Sommerfestivals, sondern sind wie in Bamberg durch die neue Parkanlage auch ein Städtebaulicher Gewinn", unterstrich er. Neben den Fischpass, der weiterhin die Bürger für die Durchlässigkeit der Gewässer sensibilisieren soll, gefällt Wenning besonders, dass die Genussregion Oberfranken mit einem Weinberg auf dem Kloster Michaelsberg weiter gestärkt werde.

Orte der Erholung

Oberbürgermeister Andreas Starke hingegen betonte, dass die Bamberger nun gleich zwei große Parkanlagen hätten, in denen sie ihre Freizeit verbringen könnten. "Grün und Parkanlagen sind Orte der Erholung, des Austausches, der zufälligen Begegnung und des Kennenlernens. Damit üben sie eine wichtige soziale Funktion aus und wirken gesellschaftlich integrierend", sagte der OB.

Zudem stünden die Chancen gut, dass künftig auch für den Erba-Park eine Zielgruppe gewonnen werden könnte, die sich längst im Prenzlauerberg in Berlin einen Namen gemacht habe: die "Latte-Macchiato-Mütter". "Noch in diesem Sommer eröffnet das Schleusenwärterhäuschen ein Café und dann können Mütter - aber auch Väter - entspannt einen Kaffee trinken, während sich ihre Jüngsten auf dem Spielplatz vergnügen. Ich finde, das sind rosige Aussichten für den Park und für Bamberg", sagte Starke.



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