Baunach
2. Basketball-Liga Pro A

Wieder kein Ertrag für Baunach

Die Rumpftruppe der Young Pikes bereitet Hagen größere Probleme, verliert aber erneut.
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Adam Pechacek (rechts) findet sich immer besser zurecht und war mit 17 Punkten der beste Punktesammler bei den Young Pikes. Die 67:75-Pleite gegen Hagen konnte er aber auch nicht verhindern. sportpress
Adam Pechacek (rechts) findet sich immer besser zurecht und war mit 17 Punkten der beste Punktesammler bei den Young Pikes. Die 67:75-Pleite gegen Hagen konnte er aber auch nicht verhindern. sportpress

Trotz erheblicher Leistungssteigerung unterlagen die Baunach Young Pikes in der 2. Basketball-Liga ProA erneut Phoenix Hagen mit 67:75. Nach der achten Niederlage in Folge liegen die jungen Hechte weiterhin mit vier Punkten Rückstand auf einem Abstiegsplatz.

Zu Beginn wechselte die Führung (13:11, 7. Minute), bevor sich die Gäste durch die starken Herrera und Davis bis Ende des ersten Abschnitts eine 23:19-Führung erspielten. Henri Drell und Mateo Seric, die beide bis zur Pause je acht Punkte erzielten, sorgten für ein komplett ausgeglichenes zweites Viertel (35:39).

In der Pause hatten die Trainer Felix Czerny und Mario Dugandzic die richtigen Worte gefunden, jetzt erhöhten ihre Jungs das Tempo und gingen mit einer anderen Aggressivität zu Werke. Angefeuert vom Publikum, das mit den vielen Hagener Fans eine stimmungsvolle Kulisse bildete, kämpften die Baunacher nun um jeden Ball. Angeführt von Adam Pechacek, der nach diesem Viertel bereits 13 Punkte und neun Rebounds zu verzeichnen hatte, wendete sich das Blatt. In der 29. Minute war es soweit: Nachdem Marvin Heckel einen Dreier verwandelt hatte und Pechacek einen Sprungwurf traf, war es Daniel Keppeler, der einen 7:0-Lauf krönte, als er hochstieg und den Rebound mit einem Dunk zum 54:53 in den Korb schmetterte. Doch Hagen konterte nach einer Auszeit sofort in Person von Nationalspieler Jonas Grof, der eiskalt einen Dreier versenkte. Herrera stellte mit der Sirene den Vier-Punkte-Vorsprung für Hagen (54:58) wieder her.

Im letzten Viertel setzte sich Phoenix zunächst auf 64:55 (33.) ab, aber die Youngster gaben sich nicht geschlagen und versuchten eine Aufholjagd. Doch da es nun dem Ex-Bundesligisten von Minute zu Minute leichter fiel, die Zonenpresse auszuspielen, konnte der Rückstand nicht mehr verkürzt werden, zumal man von der Dreierlinie nur 19 Prozent aller Versuche (5 von 26) verwandelte. Auch von der Freiwurflinie mit 50 Prozent Trefferquote (8 von 16) trat wieder die alte Schwäche auf. Positiv bleibt das gewonnene Reboundduell (40:31) zu erwähnen, was auch Coach Czerny lobte: " Für die Entwicklung ist es großartig, diese Erfahrungen machen zu können. Wir wollen auch nächste Saison in dieser Liga spielen und werden alles dafür tun, das noch zu schaffen."

Nach der kurzen Weihnachtspause geht es am Samstag, 5. Januar, in Paderborn weiter. red Baunach Young Pikes: Pechacek (17 Punkte), Drell (14), Heckel (10/2 Dreier), Seric (9/2), Kullamäe (8/1), Keppeler (7), Jelovcic (2), Tischler, Edwardsson, Baggette / Phoenix Hagen: Herrera (21), Lodders (14); Dunbar (11/1), Davis (10/1), Grof (9/1), Aminu (6/2), Hollersbacher (2), Baumann (2), Bredt, Fouhy

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