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Nachwuchs-Basketball

U18-Mädchen der DJK Bamberg kämpfen um den deutschen Meistertitel

In Berlin steigt am Wochenende das Top-Four-Turnier.
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Die DJK-Mädchen wollen in Berlin eine erfolgreiche Saison krönen. Foto: sportpress
Die DJK-Mädchen wollen in Berlin eine erfolgreiche Saison krönen. Foto: sportpress

Am Wochenende wird der zehnte WNBL-Champion ermittelt. Wer die beste weibliche U18-Basketballmannschafts Deutschlands ist, entscheidet sich beim Top Four in Berlin beim TuS Lichterfelde. Von den vier Teilnehmern, darunter die DJK Don Bosco Bamberg, hat bisher nur der Titelverteidiger TS Jahn München einen WNBL-Titel gewonnen.

Die TS Jahn München ist zwar das einzige Team, das sich in dieser Saison bisher noch keine Niederlage erlaubte, aber im Viertelfinale wählte sie eher den minimalistischen Ansatz. Nur drei von acht Vierteln wurden gegen die Dragons Rhöndorf gewonnen, diese dann aber so deutlich, dass es zu zwei Siegen (71:54, 60:54) reichte. Im Achtelfinale hatten die Rhein-Main Baskets ebenfalls in zwei Spielen nicht die Spur einer Chance (44:69, 52:74).

Für den TuS Lichterfelde gab es da schon deutlich mehr Widerstand. Das Achtelfinale gegen die OSC Junior Panthers wurde allerdings überraschend souverän absolviert (70:52, 74:44), ehe es zum Lokalderby mit Alba Berlin kam. Partie eins sah einen späten Lauf für Alba, aber die Nerven von TuS Lichterfelde hielten (53:50), ebenso wie im zweiten Spiel (54:43).

Die DJK Don Bosco Bamberg musste ebenfalls alles geben, um das Endturnier zu erreichen. Gegen die BSG Ludwigsburg stand zumindest das Auswärtsspiel auf der Kippe (70:69), während die Oberfränkinnen zu Hause nichts anbrennen ließen (87:67). Im Viertelfinale wurde der USC Freiburg mit 66:53 und 64:57 ausgeschaltet.

Gegen spät in der Saison "abgestürzte" Metropol Girls holten sich die ChemCats Chemnitz im Achtelfinale zwei sichere Siege (66:48, 73:58). Im Viertelfinale hatten die Experten dann eine enge Serie erwartet, aber auch gegen die Girls Baskets Braunschweig-Wolfenbüttel setzten sich die Chemnitzerinnen durch (62:43, 58:49).

Die DJK-Leistungsträgerinnen sind größtenteils Jahrgang 2001, haben bereits Top-Four-Erfahrung und nehmen in Berlin den letzten Anlauf auf den Titel. "Wir haben im Laufe der Saison viele kuriose Situationen überstanden und letztlich die entscheidenden Spiele immer knapp gewonnen. Als Erster von drei punktgleichen Teams aus der Hauptrundengruppe zu kommen, war sehr hilfreich, und ich bin froh, dass wir im Top Four stehen", meint DJK-Trainer Konni Weiß.

Dort wird sein Team erstmals in dieser Saison komplett sein, denn neben der länger verletzten Magdalena Landwehr ist auch Alina Hering wieder mit dabei. "Wenn wir zum Top Four fahren, wollen wir auch den Titel, alles andere wäre ja Unsinn. Ich denke, dass die Tagesform eine große Rolle spielen wird. Wir haben Spielerinnen, die Spiele entscheiden können, und ich hoffe, dass das in Berlin dann auch passiert", sagt Weiß.

Der Spielplan

Samstag, 16 Uhr: TuS Lichterfelde - DJK Don Bosco Bamberg; 18.30 Uhr: TS Jahn München - ChemCats Chemnitz

Sonntag, 11 Uhr: Spiel um Platz 3; 13.30 Uhr: Finale

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