Bamberg
Juniorenfußball

U15-Junioren der DJK Bamberg melden sich zurück

Don Bosco sendet in der Bayernliga mit dem 4:2 gegen Mögeldorf wieder ein Zeichen im Kampf gegen den Abstieg. Der FC Eintracht ärgert den Spitzenreiter.
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Im Jubeln schon ein ganz Großer: Tim Kircher (links) feiert seinen Treffer  zum zwischenzeitlichen 1:1  gegen die SpVgg Mögeldorf, Niklas Fößel kommt zum Gratulieren vorbei.  Durch den 4:2-Sieg in der U15-Bayernliga ist die DJK Don Bosco dem Klassenerhalt einen Schritt nähergekommen. sportpress
Im Jubeln schon ein ganz Großer: Tim Kircher (links) feiert seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1 gegen die SpVgg Mögeldorf, Niklas Fößel kommt zum Gratulieren vorbei. Durch den 4:2-Sieg in der U15-Bayernliga ist die DJK Don Bosco dem Klassenerhalt einen Schritt nähergekommen. sportpress

Die U15-Fußballer der DJK Don Bosco Bamberg haben in der Bayernliga einen wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg gefeiert und Schlusslicht SpVgg Mögeldorf mit 4:2 bezwungen. Die Elf von Trainer Simon Allgaier hat aber weiter drei Punkte Rückstand auf die SG Quelle Fürth auf Rang 10, aber auch zwei Spiele weniger bestritten.

Seinen guten Start in die Rückrunde hat der FC Eintracht fortgesetzt und Spitzenreiter Würzburger Kickers ein 4:4-Remis abgetrotzt. DJK Don Bosco Bamberg -SpVgg Mögeldorf 4:2 Wer zu spät kam, hat schon in der 1. Minute viel verpasst: Vom Anstoß weg überspielte Mögeldorf die Abwehr, Jonas Paul im DJK-Kasten zögerte beim Herauslaufen - und Vincent Huhnt traf zum 1:0 für die Gäste. Die DJK hatte aber die direkte Antwort parat, als sich Frederik Simon auf dem Flügel durchsetzte und in der Mitte den einschussbereiten Tim Kircher fand - 1:1. Es lief noch immer die erste Minute. "Für uns war das ein Wachrüttler", sagte Trainer Allgaier. Seine Mannschaft hatte nun mehr vom Spiel, aber auch Glück, dass Simon bei einem Pressschlag angeschossen wurde und der Ball irgendwie zum 2:1 ins Tor trudelte (15.). Große Probleme hatte die DJK mit Vincent Huhnt, der sich in der 22. Minute im Strafraum geschickt löste und frei vor Paul sein zweites Tor zum 2:2-Ausgleich erzielte. "In solchen Situationen wollen wir mannorientiert verteidigen, das hat leider nicht geklappt", ärgerte sich Allgaier. Seine Laune sollte sich zwei Minuten später wieder bessern: Simon wurde im Strafraum zu Fall gebracht und verwandelte den fälligen Foulelfmeter persönlich zur 3:2-Führung (24.).

Nach dem Seitenwechsel legten die Hausherren sofort nach: Benedikt Beyer zog aus 18 Metern ab, der Schuss schien zwar nicht gänzlich unhaltbar, schlug aber dennoch hinter dem Torhüter zum 4:2 (38.) ein. Die DJK muss sich aber den Vorwurf gefallen lassen, in der Folge den Sack mit einem fünften Treffer nicht zugemacht zu haben. Andererseits hatte Bamberg defensiv den Zugriff und erlaubte Mögeldorf kaum noch Gelegenheiten. Allgaier: "Man hat gespürt, wie wichtig das Spiel für beide war. Es ist nur ein kleiner Schritt zum Klassenerhalt, da Fürth gewonnen hat. Ich bin mir aber sicher, dass wir mit so einer Mentalität die Klasse halten werden - und das auf direktem Weg." FC Eintracht Bamberg -Würzburger Kickers 4:4 Die Kickers versuchten deutlich zu machen, dass sie keine Punkte liegen lassen wollten. Torjäger Felix Schmitt war es, der einen Abstimmungsfehler nutzte und zum 0:1 vollendete (17.). Vom Anstoß weg eroberte sich der Primus den Ball zurück. Nach einer Flanke konnte FCE-Keeper Lucas Rebhan im Fünfmeterraum einen Ball nicht entscheidend klären, Hannes Heß erhöhte auf 0:2 (18.). Aber die Gastgeber schlugen unter Mithilfe der Würzburger zurück. Einen scharf getretenen Freistoß köpfte Aaron Zehnter ins eigene Tor - 1:2 (25.). Bamberg hatte nun seine beste Phase und belohnte sich. Luca Auer fasste sich aus 20 Metern ein Herz und verwandelte einen Freistoß direkt zum 2:2 (29.). Danach wurde es kurios: Noch während drei Bamberger in der gegnerischen Hälfte jubelten, pfiff der Referee wieder an - und die Würzburger erzielten prompt das 3:2 (30.). Besonders bitter, dass Fabian Wagner den Ball mit der Hand spielte. Trotz Protesten der Gastgeber zählte der in doppelter Hinsicht irreguläre Treffer.

Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff war erneut Schmitt zur Stelle und traf zum 4:2 (38.). Aber noch in der gleichen Minute zappelte der Ball zum dritten Mal im Gäste-Gehäuse. Mit einer überragenden Einzelaktion beförderte Damian Warter den Ball zum 3:4 ins Tor (38.). Und plötzlich waren die Bamberger zurück und glaubten an etwas Zählbares. Wieder war es Auer, der einen Freistoß unter die Latte zum 4:4 ins Tor (39.) beförderte. Der Tabellenführer startete wütende Angriffe, aber die Eintracht-Defensive ließ kaum noch etwas zu, und wenn, war Rebhan zur Stelle. tsc/red

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