Schammelsdorf
Fußball-Relegation

TSV Schammelsdorf scheitert in Runde 1

Im Rückspiel gegen die SpVgg Selbitz fehlen der Kauder-Elf die Ideen, durch das 0:1 bleibt der Aufstieg in die Landesliga vorerst nur ein Wunschdenken.
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Auch in der kommenden Saison müssen Jonas Bäuerlein (links) und der TSV Schammelsdorf in der Bezirksliga antreten. Nach der 2:3-Niederlage im Hinspiel der 1. Relegations-Runde verlor Schammelsdorf auch das Rückspiel bei der SpVgg Selbitz mit 0:1.Chris Seidler
Auch in der kommenden Saison müssen Jonas Bäuerlein (links) und der TSV Schammelsdorf in der Bezirksliga antreten. Nach der 2:3-Niederlage im Hinspiel der 1. Relegations-Runde verlor Schammelsdorf auch das Rückspiel bei der SpVgg Selbitz mit 0:1.Chris Seidler

Der TSV Schammelsdorf muss die Hoffnung auf den Aufstieg in die Fußball-Landesliga bereits nach der 1. Runde der Relegation begraben: Nach der 2:3-Heimniederlage im Hinspiel gegen die SpVgg Selbitz verlor der TSV auch das Rückspiel durch einen Treffer in der 90. Minute mit 0:1.

In Runde 2 stehen sich nun Selbitz und der FC Coburg sowie der Baiersdorfer SV und der SV Erlenbach gegenüber.

Elfer-Pech und Abseitstor

Schammelsdorf benötigte Tore, mindestens deren zwei, um die 2:3-Heimniederlage auszubügeln. Zunächst war Selbitz einem Torerfolg aber näher: David Wich (4.) und Pascal Vuckov (6.) scheiterten jeweils an TSV-Torhüter Matthias Schneider.

Große Aufregung herrschte wenig später auf der Gegenseite, nachdem ein Selbitzer den Ball an die Hand bekam und der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt zeigte. Der Torhüter kratzte aber den Schuss von Pascal Herbst aus dem rechten Eck (12.).

Nur sieben Minuten später riss der TSV-Anhang bereits die Hände zum Jubeln nach oben, der Kopfball-Treffer von Dominik Kauder fand wegen einer vorangegangenen Abseitsstellung aber keine Anerkennung.

Viel Aufwand, wenig Ertrag

Schammelsdorf nahm das Spiel in dieser Phase in die Hand und hatte deutlich mehr Ballbesitz. Große Torgefahr entstand daraus aber vorerst nicht mehr. Selbitz stand tief, setzte aber immer wieder Nadelstiche. Mit etwas Glück hätte Schammelsdorf kurz vor dem Halbzeitpfiff bei einem wilden Durcheinander vor dem Tor in Führung gehen können - mehrere Schüsse wurden aber geblockt.

Pfostentreffer auf beiden Seiten

Nach dem Seitenwechsel hatten beide Mannschaften abwechselnd Aluminium-Pech: Erst traf Albert Pohl für die Hausherren aus spitzem Winkel nur den Pfosten (50.), drei Minuten später setzte Johannes Wörner auf der Gegenseite ebenfalls einen Schuss an die Torumrandung. Dem TSV fehlten nun aber aus dem Spiel heraus die Ideen, um Selbitz wirklich in Bedrängnis zu bringen. Eine hochkarätige Chance hatte Schammelsdorf im weiteren Verlauf des zweiten Durchgangs gegen das Bollwerk der SpVgg nicht mehr zu verzeichnen.

Vielmehr hätte Selbitz für die Vorentscheidung sorgen müssen, ein ums andere Mal verhinderte Torwart Schneider aber den möglichen 0:1-Rückstand. Erst in der 90. Minute musste er sich geschlagen geben, als Pohl auf Zuspiel von Vuckov den letztlich bedeutungslosen 1:0-Siegtreffer markierte. red

SpVgg Selbitz: Schall - Gebhardt, Lang, Strootmann, Findeiß, Kaschel (75. Hackenberg), Vuckov, Renger, Eichelkraut (80. Vanek), Gerull (46. Pohl), Wich / TSV Schammelsdorf: Schneider - Bäuerlein, Ohland, Kauder, Witterauf (83. Brunner), Wörner, R. Herbst, Pitzer, Massak, Schmitt (74. Sussner), P. Herbst / SR: Mignon (Loderhof) / Zuschauer: 600 / Tor: 1:0 Pohl (90.) / Gelbe Karten: Gebhardt / -

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