Burgebrach
Fußball

TSV Burgebrach scheitert im Elfmeterschießen

Der Kreisligist unterliegt im Kreispokal-Finale unglücklich dem SSV Kasendorf nach Elfmeterschießen.
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Der SSV Kasendorf um Dominik Schorn (links) setzte sich gegen den TSV Burgebrach und Daniel Baier im Kreispokal-Endspiel durch und gewann mit 4:2 nach Elfmeterschießen. Hendrik Kowalsky
Der SSV Kasendorf um Dominik Schorn (links) setzte sich gegen den TSV Burgebrach und Daniel Baier im Kreispokal-Endspiel durch und gewann mit 4:2 nach Elfmeterschießen. Hendrik Kowalsky

Keine Tore in der regulären Spielzeit, dann Pech in der Elfer-Lotterie: Mit 2:4 nach Elfmeterschießen hat der TSV Burgebrach das hochspannende Kreispokal-Finale auf eigenem Geläuf gegen den SSV Kasendorf verloren.

Vor 385 Zuschauern fand der heimische Kreisligist gegen den Bezirksligisten besser ins Spiel und besaß im ersten Durchgang die beste Gelegenheit: Jonas Selig zielte aus 13 Metern aber knapp am linken Giebel vorbei (24.). Nach der Pause verflachte die Partie zunehmend. Luis Kraus vergab freistehend vor dem Kasendorfer Gehäuse die Führung (77.). Auch der SSV hätte in der regulären Spielzeit siegen können, einen aussichtsreichen Konterangriff verstolperte Co-Trainer Timo Jahrsdörfer allerdings (83.).

Kasendorf versenkt jeden Schuss

So musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen, in welchem sich der Bezirksligist als nervenstark erwies. Sämtliche Kasendorfer Schützen trafen ins Schwarze. Mit Paraden gegen die Burgebracher Daniel Baier und Markus Mohr ließ Torhüter Dejan Cukaric die Gäste jubeln. "Beide Teams hätten den Siegtreffer erzielen können, gerade vor der Pause war es ein richtig gutes Spiel gegen einen starken Gegner. Schade, dass es vor heimischer Kulisse nicht gereicht hat", sagte TSV-Spielertrainer Christian Trunk.

"Uns war klar, dass das ein ganz offenes Match wird. Es war eine Partie auf Augenhöhe, unser Keeper hat den Unterschied ausgemacht", freute sich SSV-Trainer Christoph Wächter, der von seinen Spielern nach der Siegerehrung eine Bierdusche verpasst bekam. Neben 750 Euro Preisgeld erspielte sich Kasendorf durch den Kreispokalsieg auch die Teilnahme am lukrativen Landespokal. kow

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