Bamberg
Basketball

Titelfavorit aus Heidelberg zu Gast bei der DJK Don Bosco Bamberg

Die Damen der DJK Don Bosco Bamberg empfangen die BasCats USC Heidelberg zum Spitzenspiel der 2. Liga Süd.
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Sobald sie auf dem Spielfeld mitmischen kann und ihrer Mannschaft nach ihrem Armbruch nicht mehr nur zusehen muss, wird sich die Miene der Serbin Branka Lukovic sicher aufhellen. Foto: sportpress
Sobald sie auf dem Spielfeld mitmischen kann und ihrer Mannschaft nach ihrem Armbruch nicht mehr nur zusehen muss, wird sich die Miene der Serbin Branka Lukovic sicher aufhellen. Foto: sportpress

Die Mannschaften haben sich noch nicht richtig sortiert, da steht in der 2. Liga Süd bereits ein Spitzenspiel an: Die Basketballerinnen der DJK Don Bosco Bamberg empfangen an diesem Samstag (20 Uhr) in der Graf-Stauffenberg-Halle die BasCats des USC Heidelberg, die sich den sofortigen Wiederaufstieg in die Bundesliga vorgenommen haben.

Nach den überzeugenden Pokalauftritten und dem 69:56-Auftaktsieg in der Liga über den TSV Towers Speyer-Schifferstadt ist die Heimpartie gegen Heidelberg für DJK-Trainer Konstantin Hammerl "das leichteste Spiel der Saison". Der Verein hat sich neu aufgestellt, vor zwölf Wochen sei noch nicht einmal richtig klar gewesen, "wer hier überhaupt aufläuft. Nach dem anspruchsvollen Sommer können wir völlig befreit aufspielen."

Mittlerweile ist bekannt, mit welchem Personal die DJK Don Bosco in der 2. Liga Süd aufläuft, auch die Konkurrenz hat die Wildensorger Basketballerinnen inzwischen auf dem Zettel. Die junge Garde der DJK weiß mit den US-Amerikanerinnen DaJonee Hale und Victoria Waldner sowie den Serbinnen Ivana Grbic und Branka Lukovic, die ein Armbruch ausbremste, vier leistungsstarke Ausländerinnen an ihrer Seite. Pfunde, mit denen man in der 2. Liga wuchern kann. Die Play-off-Spiele sind für die Bambergerinnen ein Thema, vom Aufstieg in die Bundesliga spricht Hammerl nicht.

USC weiterhin auf Erstliganiveau

Aus seiner Sicht tragen die Heidelbergerinnen auch ganz klar die Favoritenbürde, "deren infrastrukturelle wie wirtschaftliche Rahmendetails weiterhin auf Erstliganiveau liegen". Sechsköpfig sei der Trainerstab unter Chefcoach Dennis Czygan nach wie vor, der sich um das Projekt Wiederaufstieg kümmert. Czygan kann weiter auf seine deutschen Kräfte um die Nationalspielerin Anne Zipser bauen. Neu sind die 19-jährige Britta Daub, die ein Collegejahr in den USA weitergebracht haben dürfte, sowie die US-Amerikanerinnen Olivia Nash (24) und Pele Gianotti (22).

Beim Heimerfolg gegen Speyer-Schifferstadt standen rund die Hälfte der Spielzeit Bamberger Korbjägerinnen auf dem Feld, die jünger als 18 Jahre sind. Für Coach Hammerl ein deutlicher Beleg dafür, dass es mit der Jugendförderung bei der DJK auf hohem Niveau weitergehe. Das bleibt nicht unbemerkt, kann sich doch Jana Barth darüber freuen, demnächst neben den Europameisterinnen Julia Förner und Magdalena Landwehr vielleicht zu den U18-Nationalspielerinnen zu gehören.

Das Feld für den Zweitligaschlager ist bereitet, "die Spielerinnen können es kaum erwarten", so Hammerl. Es gelte in erster Linie, für das "physische Spiel der Heidelbergerinnen gewappnet zu sein". Offensiv sei vor allem die "erste Sechs" des USC in der Lage, "sehr intelligenten Basketball zu spielen und zu lesen".

Der Managementkreis der DJK möchte für den passenden Rahmen sorgen. Er wartet etwa mit einer Verlosung und Freigetränken auf und hat sich der Unterstützung durch Trommler versichert, die sonst lautstark in der Brose-Arena zu hören sind. DJK Don Bosco Bamberg: Barth, Förner, Grbic, Hager, Hale, Hesselbarth, Kühhorn, Landwehr, Marschall, Siebert, Ulshöfer, Waldner



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