Würgau
Frauenfußball

SV Würgau steht vor großen Aufgaben

Nach dem erstmaligen BOL-Aufstieg bestreitet der SV am Freitag das Eröffnungsspiel in Plankenfels. Für die Mannschaft von Trainer Matthias Pitterich bedeutet die neue Liga ein großes Abenteuer.
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Das Abenteuer Bezirksoberliga beginnt für die Damen des SV Würgau am Freitag um 18 Uhr mit dem Eröffnungsspiel beim TSV Plankenfels. Das Team, von links: Co-Trainer Markus Pfeufer, Trainer Matthias Pitterich, Linda Behr, Anna-Maria Krapp, Ines Greif, Christiane Janosch, Franziska Hornung, Julia Schmid, Belinda Hoidn, Laura Fritsche , Lucie Deinlein, Nadja Rösch, Sabrina Rösch, Anna Schmitt, Sabrina Zenk, Alex Weber, Steffi Linz, Caro Schmitt, Kapitänin Anja Greif, Co-Trainer Patrick Linz und ...
Das Abenteuer Bezirksoberliga beginnt für die Damen des SV Würgau am Freitag um 18 Uhr mit dem Eröffnungsspiel beim TSV Plankenfels. Das Team, von links: Co-Trainer Markus Pfeufer, Trainer Matthias Pitterich, Linda Behr, Anna-Maria Krapp, Ines Greif, Christiane Janosch, Franziska Hornung, Julia Schmid, Belinda Hoidn, Laura Fritsche , Lucie Deinlein, Nadja Rösch, Sabrina Rösch, Anna Schmitt, Sabrina Zenk, Alex Weber, Steffi Linz, Caro Schmitt, Kapitänin Anja Greif, Co-Trainer Patrick Linz und Betreuer Norbert Hartmann Timo Stöhr

Die neue Saison der Fußball-Frauen startet am heutigen Freitag um 18 Uhr mit dem Eröffnungsspiel in der Bezirksoberliga zwischen den beiden Aufsteigern TSV Plankenfels und SV Würgau. Beide Vereine haben in den zehn Jahren ihres Bestehens noch nie in der Bezirksoberliga gespielt.

Entsprechend groß ist die Vorfreude beim SV Würgau, aber auch die Ungewissheit, was in der BOL auf ihn nun warten wird. "Wir staunen noch immer, dass wir dabei sein dürfen. Wenn es ganz, ganz gut läuft, ist der Klassenerhalt möglich. Wir würden uns freuen, wenn wir der Liga mehrere Jahre angehören können. Steigen wir ab, ist es aber auch kein Beinbruch. Die Mädels sollen Spaß haben, sie haben sich den Aufstieg und die BOL verdient", sagte Trainer Matthias Pitterich.

Der SV wurde souverän Meister in der Bezirksliga West und sammelte in der Aufstiegssaison 49 Punkte bei 52:11 Toren. In der BOL soll nun jenes Team die Kohlen aus dem Feuer holen, das auch den Aufstieg realisiert hat. Zu- oder Abgänge gibt es nicht, das "Team hinter dem Team" um Pitterich, Co-Trainer Patrick Linz sowie Spielleiterin Steffi Linz und Betreuer Norbert Hartmann schickt denselben Kader ins Rennen.

Gemischte Ergebnisse

In der Vorbereitung gelang Würgau beispielsweise gegen Landesliga-Absteiger Eicha beim 1:1-Remis ein Achtungserfolg, gegen den Schwabthaler SV setzte es aber eine heftige Packung. Mit einem Trainingslager in heimischen Gefilde wurde die Vorbereitung aber wie gewünscht abgeschlossen.

Nun brennt Würgau darauf, sich in der BOL zu beweisen, in einer für den SV sehr attraktiven Liga: Die Fahrtwege sind nur geringfügig weiter als in der Bezirksliga, dazu gibt es mit der DJK Teuchatz und dem SV Wernsdorf gleich zwei Derbys.

Duell der Aufsteiger

Zunächst wartet allerdings die Auftaktpartie in Plankenfels. Ein Spiel, das bereits die Richtung für die weitere Saison vorgeben könnte: Während Würgau die Bezirksliga West dominierte, beherrschte der TSV Plankenfels vergangene Saison die Ost-Staffel und schaffte mit 42 Punkten und einem Torverhältnis von 45:12 den Sprung in die BOL. "Es ist eine junge und spielstarke Mannschaft. Wir hoffen natürlich, dass wir mit einem Punkt oder vielleicht sogar einem Sieg in die Saison starten können", sagt Pitterich.

Von den elf Mannschaften steigen nach jetzigem Stand am Saisonende zwei Teams wieder ab. Viele Teams haben aber eher die Ambition, sich in Richtung Landesliga zu orientieren - wie etwa die Absteiger aus Eicha oder Hof II. "Reitsch zähle ich ebenfalls zu den Mit-Favoriten, Teuchatz hat sich gut entwickelt und starke Spielerinnen aus der Jugend hinzugewonnen. Michelau traue ich ebenfalls eine gute Rolle zu", schätzt Pitterich die Liga ein.

Als problematisch könnte sich derweil die Terminierung der Spiele erweisen: Würgau spielt am liebsten am Sonntagvormittag und hat zu diesem Zeitpunkt auch seine Heimspiele angesetzt. Allerdings finden die Auswärtsspiele meistens am Samstagmittag statt, hin und wieder auch am Freitag. "Arbeitsbedingt fehlen uns hier einige Spielerinnen, das tut uns weh. Aber wir klagen nicht und nehmen es, wie es kommt", sagt Pitterich.

Unabhängig vom Ausgang dieser Spielzeit sind sie in Würgau stolz auf das bisher Erreichte. Bange muss ihnen vor der Zukunft auch nicht sein: Neben den Damen schafften auch die B-Juniorinnen der SG Stadelhofen/Würgau die Meisterschaft und wechseln nun aufs Großfeld. Die nächste Generation in Würgau wächst also schon heran.

Der SV Würgau stellt sich vor

Matthias Pitterich: Trainer in seiner zweiten Saison

Markus Pfeufer: Co-Trainer und der Inbegriff von Fußballemotionen

Patrick Linz: Co-Trainer, steht mit Rat und Tat zur Seite und ist um einen lustigen Spruch nicht verlegen

Norbert Hartmann: die Allzweckwaffe und Betreuer der Mannschaft

Linda Behr: vor kurzem geheiratet und der Fels in der Abwehr

Anna-Maria Krapp: ist mit 18 Jahren eine der jüngsten im Team, was auf dem Platz aber gar nicht zu erkennen ist

Ines Greif: e ine der Spielerinnen, die schon länger in der Mannschaft ist, beackert das Mittelfeld und ist für ihre Joker-Tore bekannt

Christiane Janosch: fi ligrane Allrounderin der Mannschaft

Franziska Hornung: eine der guten Seelen in der Mannschaft, im Spiel die unscheinbare Goalgetterin

Julia Schmid: die Jüngste in der Mannschaft, hat sich toll integriert und will Tore schießen

Belinda Hoidn: Ende der vergangenen Saison schwer verletzt, eine absolute Kämpfernatur. Sie wird wieder kommen

Laura Fritsche: stille Wasser sind tief, an ihr kommt so schnell keiner vorbei

Lucie Deinlein: die absolute Nummer eins zwischen den Pfosten

Nadja Rösch: eine der "Röschen", auf der linken Seite zuhause, spielt die zweite Saison in Würgau

Sabrina Rösch: die Zweite der "Röschen", Co-Kapitän und Mittelfeldmotor

Anna Schmitt: auf der rechten Abwehrseite zuhause

Sabrina Zenk: ist in der Defensive beheimatet, spielt nun die zweite Saison in Würgau

Alex Weber: auch sie heiratete vor kurzem, ist auf der Außenbahn zuhause

Steffi Linz: die Mutter der kleinen Marie, aber auch der Mannschaft, von Anfang an dabei

Caro Schmitt: immer für eine ungewöhnliche Interpretation einer Trainingsübung zu haben

Anja Greif: Kapitänin der Mannschaft, auch sie ist von Anfang an dabei und regiert die Abwehr tsc/df/red

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