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Brose Bamberg: Stoschek verspricht "wirklichen Neubeginn"

Der Aufsichtsratsvorsitzende von Brose Bamberg äußerte sich in einem persönlichen Statement zur abgelaufenen Saison.
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Michael Stoschek, Aufsichtsratsvorsitzender von Brose Bamberg, aufgenommen nach dem Viertelfinal-Aus in der Brose-Arena am vergangenen Dienstag. Foto: Daniel Löb
Michael Stoschek, Aufsichtsratsvorsitzender von Brose Bamberg, aufgenommen nach dem Viertelfinal-Aus in der Brose-Arena am vergangenen Dienstag. Foto: Daniel Löb

Nach dem Viertelfinal-Aus in den Play-offs der Basketball-Bundesliga will Brose Bamberg seinen vielzitierten "Reset-Knopf" nun wirklich drücken. Dies kündigte Michael Stoschek, Aufsichtsratsvorsitzender beim neunfachen deutschen Meister, in einer persönlichen Stellungnahme auf der Homepage des Vereins mit. Zudem dankte er den Fans für die Unterstützung in der vergangenen Saison.

Viertelfinal-Aus ein "plötzliches, aber nicht unerwartetes Ende" der Saison

Für Stoschek hat die Spielzeit 2018/19 mit der Viertelfinalniederlage gegen den Aufsteiger Rasta Vechta am ein "plötzliches, aber nicht unerwartetes Ende genommen. Unsere Konkurrenten haben uns mit einem beispielhaften Teamgeist, mit Leidenschaft, Schnelligkeit und einem intelligenten Spielsystem bezwungen. Sie haben Eigenschaften gezeigt, die wir uns wünschen und die unser Maßstab für die Zukunft sind."

Dankbar sei der Verein, dass Federico Perego "nach dem unakzeptablen Saisonbeginn die Verantwortung übernommen" und die Verteidigung so stabilisiert habe, dass Brose ("wenn auch mit Glück") zum sechsten Mal den Pokal nach Bamberg geholt habe und in das Final Four der Champions League eingezogen sei.

Neubeginn mit De Rycke

Mit dem neuen Sportdirektor Leo De Rycke sollen nun die sportlichen Entscheidungen für die Zukunft getroffen werden. "Nach der Ära Trinchieri hatten wir mehrfach von dem Reset-Knopf gesprochen, den wir für einen Neuanfang drücken wollten. Leider war unser Handlungsspielraum für unseren Geschäftsführer Arne Dirks aufgrund mehrjähriger Personalverpflichtungen und der finanziellen Verhältnisse, die ihm sein Vorgänger hinterlassen hat, begrenzt", schreibt Stoschek und verspricht

für die Saison 2019/20 "einen wirklichen Neubeginn.

"Mit jungen, erfolgshungrigen Spielern wollen wir attraktiven und erfolgreichen Basketball zeigen, vor allem aber Begeisterung und Leidenschaft, die unsere gesamte Sportorganisation ausstrahlen soll. Ich bat nach der letzten Saison um Geduld, da ich annahm, dass der gesamte Umbau von Team und Organisation zwei bis drei Jahre Zeit erfordern würde. Nun haben wir ein Jahr hinter uns, und der Umbau erfolgt planmäßig."

Dank an Sponsoren und Fans

Sponsoren und Fans dankte Stoschek besonders: "Sie standen auch dann hinter uns, wenn unsere Mannschaft auf dem Parkett keine Freude bereitete. In dieser Phase war der sechste Pokalsieg natürlich ein außerordentlicher Glücksmoment und hat uns an alte Zeiten erinnert."

Ein besonderes Kompliment sprach er den Fans aus: "Sie haben unser Team nicht nur bei jedem Auswärtsspiel in Deutschland begleitet, sondern tatsächlich bei jeder einzelnen Partie im Ausland. Besonders eindrucksvoll fand ich die Unterstützung bis zur allerletzten Sekunde beim letzten Heimspiel am vergangenen Dienstag."

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