Bamberg
Futsal

Silber fühlt sich an wie Gold

Die U15-Junioren des FC Eintracht Bamberg haben bei der "Bayerischen" den zweiten Platz geholt und etwas erreicht, was noch keinem FCE-Team gelungen ist.
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Trotz der Final-Niederlage können die U15-Junioren des FC Eintracht Bamberg um Trainer Philipp Lautenschläger zufrieden sein: Mit Platz 2 bei der "Bayerischen" stand erstmals eine FCE-Mannschaft auf dem Podium und nahm eine Medaille in Empfang. FC Eintracht Bamberg
Trotz der Final-Niederlage können die U15-Junioren des FC Eintracht Bamberg um Trainer Philipp Lautenschläger zufrieden sein: Mit Platz 2 bei der "Bayerischen" stand erstmals eine FCE-Mannschaft auf dem Podium und nahm eine Medaille in Empfang. FC Eintracht Bamberg

Die U15-Junioren des FC Eintracht Bamberg haben zwar das Finale um die bayerische Futsal-Meisterschaft mit 0:1 gegen den FC Ingolstadt verloren, durften die Halle in Neuburg aber dennoch als Gewinner verlassen: Noch nie zuvor holte eine Mannschaft des FC Eintracht Bamberg eine Medaille bei den bayerischen Hallenmeisterschaften. "Wir sind sehr schwer ins Turnier hineingekommen und haben ein Stück gebraucht, um uns zurechtzufinden. Im Nachhinein waren die beiden Unentschieden zu Beginn Gold wert", beschreibt Trainer Philipp Lautenschläger den Start seiner Mannschaft in den langen Turniertag.

Souverän ins Halbfinale

Im ersten Spiel sah Bamberg lange wie der Gewinner aus, man ließ jedoch gute Einschussmöglichkeiten liegen. So egalisierte der TSV München-Milbertshofen mit einem Freistoßtreffer die Bamberger Führung.

Im zweiten Vorrundenspiel trennte sich der FC Eintracht ebenfalls mit 1:1 vom FC Dingolfing. Anschließend folgten "zwei hochverdiente Siege, in denen sich die Jungs und Mädels von Spiel zu Spiel gesteigert haben", so Lautenschläger.

Bereits mit dem Sieg über den FC Schweinfurt war der FCE für das Halbfinale qualifiziert, daher spielte auch die einzige Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen den FC Augsburg keine Rolle mehr. Der überraschende Halbfinaleinzug übertraf bereits alle Erwartungen. "Der Einzug ins Finale grenzt an eine Sensation, wenn man sich das Teilnehmerfeld anschaut. Jeder Einzelne ist in diesem Spiel über sich hinausgewachsen. Wir haben der Mannschaft vorher gesagt, dass Fürth nur verlieren kann. Wir wollten es mehr als der Gegner", so Lautenschläger. Nach dem überraschenden 1:0-Sieg gegen die Greuther kannte der Jubel keine Grenzen mehr.

Der FC Eintracht hatte nun die Möglichkeit, sich durch einen Sieg im Finale die bayerische Hallenkrone aufzusetzen und gleichzeitig zur süddeutschen Meisterschaft reisen zu dürfen. Am Ende der Begegnung musste man jedoch dem FC Ingolstadt den Vorzug lassen. Sieben Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit konnte der FCI aus einer Freistoßsituation Kapital schlagen und den entscheidenden Treffer erzielen. "Das war bitter", resümiert Lautenschläger: "Der Sieg für Ingolstadt geht in Ordnung. Uns haben hinten raus die Körner gefehlt, um für Entlastung zu sorgen." Dennoch schmälert es die Leistung der Domstädter nicht. red

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