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Fußball-Relegation

SC Kemmern und SG Schlüsselfeld kämpfen um das letzte Kreisliga-Ticket

Am Donnerstag um 18.30 geht es in Hirschaid um alles: Nur der Sieger löst das Kreisliga-Ticket. Im Vorfeld sprechen beide Trainer über das Spiel des Jahres.
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Voller Einsatz ist heute von Julian Schnapp (rechts) und dem SC Kemmern gefragt: Nach dem 3:0-Sieg gegen den SV Weichendorf in Runde 1 der Kreisliga-Relegation geht es nun um 18.30 Uhr auf dem Gelände des TSV Hirschaid gegen die SG Schlüsselfeld/Aschbach, die sich nach Verlängerung mit 2:1 gegen Frensdorf durchgesetzt hatte. Nur der Sieger aus dieser Partie darf kommende Saison in der Kreisliga spielen. sportpress
Voller Einsatz ist heute von Julian Schnapp (rechts) und dem SC Kemmern gefragt: Nach dem 3:0-Sieg gegen den SV Weichendorf in Runde 1 der Kreisliga-Relegation geht es nun um 18.30 Uhr auf dem Gelände des TSV Hirschaid gegen die SG Schlüsselfeld/Aschbach, die sich nach Verlängerung mit 2:1 gegen Frensdorf durchgesetzt hatte. Nur der Sieger aus dieser Partie darf kommende Saison in der Kreisliga spielen. sportpress
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Im Hirschaider Regnitzau-Stadion spielen der SC Kemmern und die SG Schlüsselfeld/Aschbach heute den letzten freien Platz in der Kreisliga Bamberg aus. Schiedsrichter Simon Winkler von der DJK Bamberg wird das Spiel um 18.30 Uhr anpfeifen. Im Vorfeld der Partie geben SG-Spielertrainer Florian Gräf sowie sein Kemmerner Pendant Dominik Endres einen Einblick in die Gefühlswelt beider Teams.

Die erste Relegationsrunde haben Ihre Teams erfolgreich bestritten. Was nehmen Sie aus den Partien mit?

Florian Gräf: Wir nehmen vor allem den positiven Ausgang für uns mit. Wir sind gegen den SV Frensdorf bei hohen Temperaturen früh in Führung gegangen, das war sehr wichtig. Leider haben wir uns danach etwas zu sehr auf dem Vorsprung ausgeruht, es am Ende aber doch in der Verlängerung geschafft. Das 'Wie' spielt im Nachhinein keine Rolle.

Dominik Endres: Die Partie gegen den SV Weichendorf war ein ganz besonderes Erlebnis, die Atmosphäre und das Drumherum haben einige unserer Spieler so noch nie erlebt. Dass es sportlich so gut geklappt hat, ist das I-Tüpfelchen, die Mannschaft hat die Vorgaben exzellent umgesetzt. Wir wollten gut stehen und schnell umschalten, das hat hervorragend funktioniert.

Wie bereiten Sie ihre Mannschaft auf den Showdown vor?

Florian Gräf: Ein intensives Lauftraining wäre nicht angebracht, gerade nach dem schweißtreibenden Spiel am Sonntag haben wir uns zunächst auf die optimale Regeneration konzentriert. In erster Linie geht es darum, die Stimmung, aber auch die Anspannung hochzuhalten. Wir haben eine Trainingseinheit absolviert und uns auf die Partie eingestimmt.

Dominik Endres: Wir haben am Dienstag eine lockere Einheit absolviert, der eine oder andere Spieler ist noch angeschlagen, daher gab es keinen Grund für übermäßiges Training. Wir verändern den Ablauf gegenüber einem normalen Ligaspiel auch nicht, das ergibt aus meiner Sicht keinen Sinn. Wir wollen die Kräfte noch ein letztes Mal bündeln. Dafür haben wir in der kurzen Zeit alles getan.

Wie gut kennen Sie den Finalgegner eigentlich? Und was erwarten Sie von der Partie?

Florian Gräf: Ich persönlich kenne Kemmern nicht so gut, habe mich mittlerweile aber ein wenig informiert. Im Vergleich zur ersten Runde erwarte ich im 'Endspiel' eine höhere Intensität, die Temperaturen sind niedriger, das Tempo dürfte höher sein. Von daher wird das Spiel auch für die Zuschauer nochmal interessanter. Wir müssen von Beginn an fokussiert sein und unsere Leistung bringen.

Dominik Endres: Das wird ein ganz heißer Tanz, beide Teams werden alles in die Waagschale werfen. Den Gegner kannte ich zuvor nicht gut, ihr Relegationsspiel gegen Frensdorf habe ich mir jedoch angesehen. Schlüsselfeld/Aschbach wirkte nach dem Erfolg sehr selbstbewusst und tätigte klare Aussagen, was diese Partie angeht. Wir sind gespannt, was auf uns zukommt.

Sehen Sie einen Favoriten im heutigen Aufeinandertreffen?

Florian Gräf: Normalerweise hat der klassenhöhere Teilnehmer einen leichten Vorteil. Die Relegationsspiele der letzten Jahre haben aber gezeigt, dass das nicht immer der Fall ist. Der klassenniedrigere Kontrahent hat ein gutes Jahr gespielt und kommt mit Euphorie, das andere Team hat um jeden Punkt kämpfen und Nackenschläge einstecken müssen. Vielleicht sind wir minimal favorisiert, trotzdem erwarte ich ein ganz offenes Spiel.

Dominik Endres: Für mich ist die SG der Favorit, da sie ein Jahr lang in einer höheren Liga gespielt hat. Wir haben keinerlei Druck und können nur gewinnen. Sollten wir es nicht packen, bleiben wir in unserer Spielklasse. Gewinnen wir, steigt Schlüsselfeld/Aschbach ab. Daher liegt der Druck beim Gegner.

Warum wird Ihre Mannschaft in der kommenden Saison in der Kreisliga spielen?

Florian Gräf: Wir halten die Klasse, weil wir uns gut vorbereitet haben und alles dafür tun werden, um dieses Spiel zu gewinnen. Unser Ziel ist es, mit dem Klassenerhalt den passenden Abschluss in Schlüsselfeld zu finden.

Dominik Endres: Kampfansagen liegen mir nicht so gut. Wir freuen uns auf die Partie und die tolle Kulisse. In den letzten Wochen haben wir uns formstark präsentiert und gehen mit einer Erfolgsserie in die Partie. Wir können in Hirschaid völlig befreit aufspielen. Wenn wir unseren Matchplan umsetzen, haben wir gute Chancen.

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