Vorra
Leichtathletik

Sandra Haderlein knackt den Streckenrekord

Die Läuferin aus Kemmern gewinnt beim 10. Kapellenlauf in Vorra den Halbmarathon - Knapp 400 Teilnehmer gehen beim Jubiläum an den Start.
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Start zum Raiffeisenbank-Halbmarathon mit den schnellsten Läufern Bernd Dornberger (SV Altenschonbach/ Nr. 222), Ulli Pfuhlmann (SG Eltmann Mainathlon/Nr. 970) und Sandra Haderlein (SC Kemmern/Nr. 220) Fotos: privat
Start zum Raiffeisenbank-Halbmarathon mit den schnellsten Läufern Bernd Dornberger (SV Altenschonbach/ Nr. 222), Ulli Pfuhlmann (SG Eltmann Mainathlon/Nr. 970) und Sandra Haderlein (SC Kemmern/Nr. 220) Fotos: privat
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Der Laufclub Vorra richtete seinen Kapellenlauf bereits in der zehnten Auflage aus. Knapp 400 Läuferinnen und Läufer verteilten sich auf den vier Distanzen. Stark war im Raiffeisenbank-Halbmarathon die Konkurrenz in der Damenwertung. Hier lief Sandra Haderlein abermals zu einem neuen Streckenrekord. Die Läuferin des SC Kemmern finishte nach 1:25:01 Stunde Seite an Seite mit dem drittschnellsten Mann und verbesserte ihren eigenen Streckenrekord bereits zum dritten Mal.

Zweite wurde Andrea Pregler (Amt für Ländliche Entwicklung), die in 1:28:52 Stunden ebenfalls eine fantastische Zeit lief. Dritte wurde Carina-Sophie Kienle (TB Erlangen) in 1:37:38 Stunden. In der Altersklassenwertung der Frauen feierten Elke Beierlieb nach 1:45:36 Stunden für die LG Veitenstein in der W45 und Nicole Postler (SC Kemmern/1:56:53) in der W20 Siege.

Bei den Männern lieferten sich die Altersklassenläufer harte Kämpfe um den Gesamtsieg. Von Beginn an waren zwei 50-Jährige an der Spitze des Feldes, wobei sich letztendlich Bernd Dornberger (SV Altenschönbach) nach 1:22:45 Stunden durchsetzte. Er ist, wie auch der Zweitplatzierte, Ulli Pfuhlmann (SG Eltmann Mainathlon/1:23:56) kein Unbekannter in Vorra, schließlich waren beide schon häufiger auf dem Podest zu finden. Auf den dritten Rang lief mit Stefan Dittrich (Schbooddskameraden) nach 1:25:02 Stunden der Sieger der M45 in Ziel. Vierter und damit Sieger der M40 wurde nach 1:26:32 Stunden Dominik Krapp vom veranstaltenden DJK SC Vorra. Knapp dahinter finishte der Erste der M20, Lukas Beierlieb (LG Veitenstein), nach 1:26:49 Stunden.

Die Mixed-Mannschaftswertung, bei der mindestens eine Frau mit am Start sein musste, gewann der SC Kemmern vor der LG Veitenstein und dem DJK SC Vorra.

Deutlicher Vorsprung

Der Wiesneth-Mühle-Viertelmarathon erlebte in den vergangenen Jahren einen deutlichen Aufschwung und fand auch heuer mit 181 Finishern wieder am meisten Anklang. In die Siegerliste trug sich diesmal Felix Mayerhöfer (DJK Dasswang) ein, der mit 37:46 Minuten einen deutlichen Vorsprung hatte. In 38:56 Minuten und bereits auf dem zweiten Rang lief Holger Link von Böhnlein-Sports Bamberg nach einem erneut starken Rennen durchs Ziel. Auf Rang 3 kam Felix Pfuhlmann (1. M20) in 39:21 Minuten knapp vor seinem Vater Matthias Pfuhlmann (1. M50), die beide für die SG Eltmann Mainathlon starten.

In den Altersklassen der Männer holten nur Christopher Lippold (1. M30/SC Kemmern) nach 41:50 Minuten sowie die beiden Lokalmatadoren Reinhard Sures (1. M65/49:56) und Kaspar Stappenbacher (1. M70/56:57), beide vom DJK SC Vorra, Siege in den Landkreis Bamberg.

Zweiter Sieg für Kerstin Lutz

Bei den Frauen sicherte sich Kerstin Lutz (TSV Burghaslach) nach 2012 ihren zweiten Sieg. Mit 46:38 Minuten ließ sie der teils deutlich jüngeren Konkurrenz keine Chance. Zweite wurde Cosima Gundermann (1. W20/LG Forchheim) nach 47:35 Minuten knapp vor zwei Läuferinnen vom Laufclub Vorra, Theresa Dotterweich (2.W20/47:58) Min. und Andrea Trunk, die nach 48:11 Minuten die W40 gewann. Es folgten mit Jessica Vogt (SC Kemmern) in 49:23 Minuten und Petra Kurpanik (TSV Staffelstein) in 49:39 Minuten die weiteren Platzierten der W40.

Weitere Klassensiege holten Michaela Looshorn (TSV Scheßlitz/50:30) in der W30, Susanne Röder von Radio Bamberg (51:42) in der W35 sowie Gabi Bastian (DJK SC Vorra/53:45) in der W50. Über Klassensiege freuten sich außerdem Marlies Frey (1.W60/DJK SC Vorra Lauf10!), Irmgard Laaser (1.W65/DJK SC Vorra) und Sibylle Vogler (1. W70/SC Kemmern).

"Oldie" Zach noch topfit

Bemerkenswert war auch die Leistung des mittlerweile 85-jährigen Alfred Zach, der sich immer noch mit der teils Jahrzehnte jüngeren Konkurrenz misst und in 1:32:52 Stunden eine starke Vorstellung auf der 10,55 Kilometer lange Runde zeigte. Der Läufer des TS Lichtenfels finishte trotz des welligen Streckenprofils in der prallen Mittagssonne problemlos und gewann damit die M85.

Immerhin zwölf Mixed-Mannschaften kamen beim Wiesneth-Mühle-Viertelmarathon in die Wertung. Es siegte der TSV Scheßlitz vor dem DJK SC Vorra und dem SC Kemmern.

Im Bäckerei-Burkard-Schülerlauf bahnte sich vom Start weg eine Sensation an. Drei Läuferinnen der LG Bamberg spurteten vorneweg und zeigten der männlichen Konkurrenz nur noch die Sohlen. Die Zwillinge Julia und Anna Barth sowie Theresa Andersch enteilten dem kompletten Feld deutlich und pulverisierten alle drei den alten Streckenrekord. Es siegte schließlich Julia Barth in phänomenalen 4:16 Minuten für 1,4 Kilometer vor Anna Barth, die 4:23 Minuten benötigte, und Theresa Andersch, die nach 4:28 Minuten Dritte wurde. Schnellster bei den Jungs war Tim Freudenberger (LSC Höchstadt) in 4:34 Minuten.

Schließlich wurden auch die Kleinsten im Sport-Wagner-Bambinilauf auf ihre 400 Meter lange Runde geschickt. 45 Vorschulkinder bewältigten allesamt die Strecke unter großem Jubel der Zuschauer und Eltern und wurden alle mit einem kleinen Präsent belohnt.

Zum Jubiläum wurden auch die Läufer, die bislang bei allen zehn Kapellenläufen in Vorra am Start waren, gesondert geehrt: Rudi Groh (TSV Scheßlitz), Hans Leuchs, Armin Nögel (beide TSV Burghaslach), Werner Rösch (Martin Bauer Group) sowie Heike Niggemann (LG Forchheim).red

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