Bamberg
Fußball-Bayernliga

"Reise ins Abenteuerland": Domreiter zu Gast beim ASV Cham

Der FC Eintracht Bamberg reist am Samstag zum stärksten der drei Aufsteiger.
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Robin Renner (links) freut sich gemeinsam mit  Patrick Görtler über dessen Tor im Pokal gegen Ansbach (7:4). Vier Treffer hatte der 21-Jährige erzielt - und legte  gegen Gebenbach ebenfalls vier Tore nach. sportpress
Robin Renner (links) freut sich gemeinsam mit Patrick Görtler über dessen Tor im Pokal gegen Ansbach (7:4). Vier Treffer hatte der 21-Jährige erzielt - und legte gegen Gebenbach ebenfalls vier Tore nach. sportpress

Eine ausgeglichene Mannschaft wartet mit dem ASV Cham am Samstag um 16 Uhr im Kappenberger Sportzentrum auf den FC Eintracht. Der ASV hat sich nach dem Aufstieg schnell an die Bayernliga gewöhnt und ist aktuell mit 15 Punkten und Platz 7 der erfolgreichste der drei Aufsteiger. Die Oberpfälzer könnte man aber getrost als "Minimalisten" bezeichnen. 14 Toren stehen 13 Gegentreffer gegenüber. Lediglich die Mitaufsteiger Viktoria Kahl und TSV Karlburg sowie die DJK Don Bosco Bamberg haben weniger Tore erzielt. Aber: In den vergangenen sechs Partien hat Cham nicht verloren. Erfolgreichster Torschütze ist aktuell Friedrich Lieder mit fünf Toren. Der 29-Jährige spielte bereits für die SpVgg Bayreuth in der Regionalliga und sammelte Erfahrung in der Bayernliga beim FC Amberg und zuletzt bei der DJK Ammerthal.

Weil es in Cham keine Kameras zur nachträglichen Gegnerbeobachtung und in der Vergangenheit auch keine Berührungspunkte mit dem FCE gab, wissen die Domreiter nicht so recht, was auf sie zukommt. "Für uns ist es wie eine Reise ins Abenteuerland", so Abteilungsleiter Sascha Dorsch: "Nun ist es interessant zu sehen, wie wir mit einem Gegner umgehen, der den Fokus wohl eher auf die Defensive richtet." Obwohl der FCE zuletzt gegen Gebenbach wieder vier Gegentore kassierte, sieht er die Mannschaft auf dem richtigen Weg. "Wir standen schon viel besser und haben das Zentrum dicht gemacht. Zwei von den vier Gegentoren sind individuell bedingt, das passiert normalerweise so nicht", so Dorsch.

Neben den weiter verletzten Armend Elshani und Andre Jerundow sowie dem beruflich abwesenden Tobias Ulbricht steht auch hinter dem Einsatz des kränkelnden Lukas Schmittschmitt noch ein Fragezeichen. Zurück aus dem Urlaub ist dagegen Tobias Linz. red

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