LKR Bamberg
Basketball-Regionalliga

Nach Sieg des TTL Bamberg: FC Bayern III hofft auf den grünen Tisch

Das Spiel gegen den TTL Bamberg hat München klar verloren, könnte aber von einem Formfehler profitieren. Während Breitengüßbach wieder siegt, haben die Regnitztal Baskets in Rosenheim keine Chance.
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Es läuft rund bei Breitengüßbach und Alexander Engel:  Der TSV Tröster hat in der Basketball-Regionalliga auch hapa Ansbach bezwungen und den zweiten Sieg im zweiten Spiel geholt.sportpress
Es läuft rund bei Breitengüßbach und Alexander Engel: Der TSV Tröster hat in der Basketball-Regionalliga auch hapa Ansbach bezwungen und den zweiten Sieg im zweiten Spiel geholt.sportpress

Zweites Spiel, zweiter Sieg: Der TSV Breitengüßbach hat in der Basketball-Regionalliga einen perfekten Start in die neue Saison hingelegt und Ansbach mit 82:73 bezwungen. Den ersten Sieg holte der TTL Bamberg gegen den FC Bayern München III (85:69) - könnte ihn nachträglich aber wieder verlieren. Und die Regnitztal Baskets sahen in Rosenheim (53:91) kein Land. Am Donnerstag (20 Uhr) steht das Lokalderby zwischen Regnitztal Baskets und TTL Bamberg in der Hauptsmoorhalle auf dem Programm. TSV Breitengüßbach - hapa Ansbach82:73

Der Start verlief relativ ausgeglichen, während Engel, Nieslon und Jörg Dippold auf Güßbacher Seite punkteten, waren Evans, Kurpiela und Simon für Ansbach erfolgreich. Mitte des Viertels setzte sich Breitengüßbach nach zwei Dreiern von Erik Land auf 19:10 ab und hielt den Vorsprung bis zum Ende des Viertels (28:19). Zu Beginn des zweiten Abschnittes ging die Tröster-Truppe zweistellig in Führung und spielte sich in einen kleinen Rausch. Dank einer guten Verteidigung, die einige Ballverluste forcierte, konnte der TSV durch Jörg Dippold, Land und Engel einige Fastbreaks laufen und abschließen. Nach einem Dreier von Land zum 41:22 stellte Ansbach die Verteidigung um und verkürzte (41:29). Breitengüßbach bekam nur noch schwierige Würfe, Wagner traf aber auch diese. Trotzdem kamen die Gäste nach wilden Würfen bis zur Halbzeit auf 49:41 heran. Auch im dritten Viertel spielte Ansbach mit Zonenverteidigung und glich die Partie bis zur 24. Minute nahezu aus (51:50). Neuzugang Schröder hatte von der Dreierlinie die passende Antwort parat und sorgte für ein 65:60 nach dem dritten Viertel. Im Schlussabschnitt setze sich der TSV durch Hubatschek, Land und einem Dreier von Schröder auf 74:65 und ließ sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen. Ansbach konnte nur noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, so dass ein verdienter 82:73-Sieg des TSV auf der Anzeigetafel stand.

TSV Breitengüßbach: J. Dippold (19 Punkte/1 Dreier), Land (14/3), Wagner (14/2), Nieslon (10), Engel (6), Schröder (6/2), Reichmann (5/1), Fuchs (4), Hubatschek (4)

SB DJK Rosenheim -Regnitztal Baskets 91:53

Ersatzgeschwächt durch das zeitgleich stattfindende Pro-B- Spiel in Frankfurt standen die jungen Regnitztaler auf verlorenem Posten. Sie konnten das Spiel bis zur 12. Minute offen gestalten, danach mussten sie ihrer Unerfahrenheit Tribut zollen. Im ersten Abschnitt kamen die Jungs gut ins Spiel, gaben jedoch zum Ende des Viertels das Spiel kurzzeitig aus der Hand und gingen mit einem 12:24- Rückstand ins zweite Viertel. Dieses begann für Regnitztal optimal, durch einen 11:0-Lauf hatten die Jungs das Ergebnis auf 23:24 verkürzt. Rosenheim war zu einer Auszeit gezwungen. Ab jetzt spielte der Gastgeber seine ganze Routine an beiden Enden des Feldes aus und legte einen 20:0-Lauf aufs Parkett. Das Spiel war bereits zur Halbzeit beim 46:25 vorentschieden. Die Gäste hatten auch im dritten und vierten Abschnitt, bedingt durch individuelle Fehler an beiden Enden des Parketts, häufig das Nachsehen und mussten Rosenheim konstant davonziehen lassen. Am Schluss stand ein etwas zu hoher, jedoch in allen Belangen verdienter 91:53-Erfolg für Rosenheim an der Anzeige. Es war eine Niederlage, aus der die jungen Regnitztaler viel lernen können, um sich in ihrem weiteren Lernprozess nach vorne zu entwickeln.

TTL Basketball Bamberg -FC Bayern München III85:69

Der TTL Bamberg siegte deutlich, muss aber um den Sieg bangen. Wegen eines formalen Fehlers droht nachträglich ein Spielverlust am grünen Tisch. Auf dem Spielberichtsbogen wurde irrtümlich ein Spieler eingetragen, der nicht spielberechtigt war, aber nicht im Kader war und auch nicht auf der Bank saß. Diesen formalen Fauxpas haben weder die Verantwortlichen noch die Schiedsrichter bemerkt. Leidtragende sind jetzt Mannschaft und Trainer, die ein gutes Spiel geliefert haben. Eine endgültige Entscheidung der Spielleitung steht noch aus.

Zum Spielverlauf: Der TTL um Headcoach Rainer Wolf-schmitt hatte sich intensiv auf die junge Mannschaft, die zum Großteil aus JBBL- und NBBL-Spielern besteht, vorbereitet. Dementsprechend gingen die Hausherren auch in das Spiel und überzeugten mit einer bärenstarken ersten Halbzeit. In der Verteidigung standen die TTLer wie eine unbezwingbare Wand. In der Offensive wussten die Bamberger ebenfalls mit einem sehenswerten Teamplay zu überzeugen. Angeführt von Kapitän Michi Lachmann und Steffen Walde brannten die TTLer ein Offensivfeuerwerk ab. Schon nach zehn Minuten führte der TTL mit 25 Punkten und baute diesen Vorsprung bis zur Halbzeit geringfügig auf 57:29 aus. In der zweiten Hälfte änderte sich das Spiel zu Gunsten der Gäste. Sie traten aggressiver auf und trafen die Würfe hochprozentiger. Der 85:69-Sieg war aber nie in Gefahr und auch in dieser Höhe verdient. Bleibt jetzt noch abzuwarten, ob die Punkte auch tatsächlich auf das TTL-Konto wandern - oder nicht. fd/js/kl

TTL Bamberg: Walde (27), Lachmann (13), Ferguson (11/1), K. Eichelsdörfer (9/2), Krause (6/1), Bauer (5/1), Eisenhardt (4), Rico (4), Ulshöfer (3/1), Dorn (3/1), T. Eichelsdörfer

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