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Fußball-Bayernliga

Nach Platzverweis fehlt der DJK Bamberg die Durchschlagskraft

Fast eine Stunde in Unterzahl: Mit zehn Mann unterliegt die DJK Don Bosco beim SC Eltersdorf mit 0:2.
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Kassierte nach 35 Minuten gegen den SC Eltersdorf eine Rote Karte: DJK-Torhüter Michael Edemodu (2.v.l.) sportpress
Kassierte nach 35 Minuten gegen den SC Eltersdorf eine Rote Karte: DJK-Torhüter Michael Edemodu (2.v.l.) sportpress

Die DJK Don Bosco Bamberg ist in der Bayernliga mit leeren Händen vom SC Eltersdorf zurückgekehrt. Knackpunkt bei der 0:2-Niederlage war die Rote Karte gegen Torhüter Michael Edemodu in der 35. Minute. Spielerisch wussten die Gäste allerdings auch in Unterzahl zu überzeugen und waren mehrmals einem Treffer nahe. Per Konter sorgte Eltersdorf in der Schlussphase aber für die Entscheidung.

Gebrauchter Tag für Edemodu

Ungern wird sich Edemodu an das Spiel zurückerinnern, nicht nur wegen des Platzverweises. Bereits beim Gegentreffer in der 15. Minute machte er eine unglückliche Figur: Nach einem Rückpass behielt er den Ball zu lange am Fuß, wartete und wartete - und schoss schließlich den anlaufenden Calvin Sengül ab, vom Ex-DJKler trudelte der Ball ins Tor (15.).

20 Minuten später sollte Edemodu erneut entscheidend ins Spiel eingreifen: Nach einer Ecke der Gäste schaltete der Eltersdorfer Torwart Tugay Akbakla schnell um und schickte den flinken Sengül auf die Reise, der von Edemodu rüde von den Beinen geholt wurde. Keine Notbremse, da in der Mitte ein Verteidiger noch mitgelaufen war. Der Schiedsrichter entschied aber auf rohes Spiel, aufgrund der Schwere des Fouls eine wohl vertretbare Entscheidung. Das erschwerte die Aufgabe für Bamberg ungemein, dabei waren die Gäste eigentlich gut im Spiel.

In einer chancenarmen ersten Halbzeit waren immerhin sie es, die mehrere gute Chancen nach Standards hatten. So hätten Simon Allgaier oder Pascal Niersberger noch vor der Pause für den Ausgleich sorgen könnnen. "Bamberg hatte es nach dem Platzverweis mit zehn Mann schwer, aber wir haben es verpasst nachzulegen und den Gegner am Leben gelassen", sagte SC-Trainer Bernd Eigner über das Geschehen in der zweiten Halbzeit.

Tatsächlich hatte lange Zeit nur Tobias Herzner eine richtig gute Chance aus 15 Metern, um auf 2:0 zu erhöhen. Die Gäste versuchten ihr Möglichstes und lockerten mit fortlaufender Dauer immer mehr die Defensive, Hochkaräter sprangen aber keine mehr heraus.

In der 84. Minute machte Tobias Herzner nach einem Konter schließlich den Deckel drauf: Nach einem Pfostenschuss und geblockten zweiten Versuch von Sebastian Schäferlein grätschte er den Ball zum 2:0-Endstand über die Linie (84.). stu/tsc

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