Bamberg
Basketball

Coach Jessica Miller hofft auf Reaktion

Nach der schwachen Leistung in Speyer wollen sich die Zweitliga-Damen der DJK Brose Bamberg gegen Keltern formverbessert präsentieren.
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Im Hinspiel führte Jamiyah Bethune die DJK Brose mit ihren 26 Punkten zum Sieg. Foto: sportpress
Im Hinspiel führte Jamiyah Bethune die DJK Brose mit ihren 26 Punkten zum Sieg. Foto: sportpress
Am Faschingssamstag trugen sie ein schwaches Nervenkostüm, auf basketballerische Schmalkost zum Auftakt der Fastenzeit wollen sie unbedingt verzichten: Zum bereits vorletzten Heimspiel der Hauptrunde 2017/2018 erwarten die Zweitliga-Korbjägerinnen der DJK Brose Bamberg am
ungewohnten Sonntagnachmittag um 14.30 Uhr die Rutronik Stars Keltern II in der Graf-Stauffenberg-Halle.


Blick geht noch nach unten

Auch wenn die Play-offs in der zweithöchsten Spielklasse erstmals seit ihrem Aufstieg 2010 ohne die Bambergerinnen stattfinden werden, gibt es noch einen Job zu erledigen. Mit einem Auge blickt der Vizemeister der Vorsaison in der Tabelle noch nach unten, wo der letztplatzierte TSV 1880 Wasserburg II aus den verbleibenden fünf Partien - darunter das direkte Duell beider Mannschaften am 11. März in Bamberg - drei Siege mehr einfahren müsste, um die Truppe von Cheftrainerin Jessica Miller in den Abstiegsstrudel zu ziehen. Svenja Zeis & Co. dürfen und sollten sich trotz aller Leistungsschwankungen aber das Selbstbewusstsein leisten, auf einen Platz im Mittelfeld zu schielen, gleichbedeutend mit dem versöhnlichen Ende einer von Prüfungen auf und neben dem Feld geprägten Spielzeit.
Ein Heimerfolg über die zweite Mannschaft des finanzkräftigen Erstliga-Spitzenreiters aus Keltern wäre sicher ein guter Anfang. Im Hinspiel Anfang November riefen die DJK-Damen eine ihrer komplettesten Saisonleistungen ab und bejubelten beim 84:65 ihren höchsten Sieg.


Auf eigene Stärken vertrauen

Auf die eigenen Stärken zu vertrauen sowie auf kritische Situationen nicht mit Hektik und Kopflosigkeit zu reagieren, dürfte vor dem Hintergrund der jüngsten Vorstellung bei der 65:81-Niederlage in Speyer ein Punkt auf der Spielvorbereitungs-Agenda von Trainerin Jessica Miller gewesen sein. "Ich war nicht gerade begeistert von unserer Leistung letzte Woche. Speyer hat ohne Frage verdient gewonnen, aber mein Team weiß, dass es besser spielen kann. In den vier Partien zuvor haben wir starken Gegnern mit großem Kampfgeist alles abverlangt und teilweise gezeigt, dass wir im Laufe dieser Saison gewachsen sind", meint Miller.
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