Bamberg

Max Dorsch fliegt zu zwei WM-Medaillen

Der junge Pilot des Bamberger Aero-Clubs wird Dritter bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Ungarn und gewinnt mit dem deutschen Team den Titel.
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Max Dorsch in der D-3539 des Aero-Clubs. Foto: privat
Max Dorsch in der D-3539 des Aero-Clubs. Foto: privat
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Bei der elften Segelflug-Weltmeisterschaft der Junioren im ungarischen Szeged holte sich der Nachwuchspilot Max Dorsch vom Aero-Club Bamberg sensationell die Bronzemedaille. Die 80 weltbesten Junior-Piloten (Alter bis 25 Jahre) aus 17 Nationen kämpften in der Club- und in der Standardklasse bei sehr heißem, sonnigem, aber dennoch anspruchsvollem Wetter an insgesamt elf Wertungstagen um den Weltmeistertitel. Zudem wurde im Teamcup die beste Nation als Weltmeister gekürt.

In der Clubklasse bildeten Philipp Lauer (AC Lichtenfels), Tobias Pachowsky (FC Eichstätt) und Max Dorsch (AC Bamberg) ein erfolgreiches Team. Sie starteten mit soliden Tagesergebnissen - unter anderem einem Sieg am zweiten Wertungstag - in den Wettbewerb. Mit gut kalkuliertem Risiko, der nötigen Erfahrung und einem funktionierenden Teamflug der drei bayerischen Piloten sicherten sie sich zunächst Platzierungen unter den ersten fünf in der Gesamtwertung.

Die Tagesaufgaben bis maximal 500 Kilometer wurden von der Wettbewerbsleitung stets anspruchsvoll im südlichen Raum Ungarns, westlich der Donau bis hin an die östliche Landesgrenze zu Rumänien, ausgeschrieben. Die Querungen der Flusstäler von Donau und Theiß verlangten den Piloten in der sonst sehr flachen und einheitlichen ungarischen Tiefebene viel Können ab.

Mit einer guten Ausgangslage für die letzten Wertungstage befanden sich die Deutschen nur hinter den beiden bis dahin führenden Briten. Jedoch ließ das Wetter zum Ende des Wettbewerbes keine großen taktischen Raffinessen mehr zu. Deshalb war es für die deutschen Piloten nicht mehr möglich, bei sehr schwachen thermischen Wetterbedingungen und nur noch klein ausgeschriebenen Tagesaufgaben den Punkterückstand aufzuholen.

Am Ende des anstrengenden Wettbewerbs freute sich Philipp Lauer über seinen sechsten und Tobias Pachowsky über seinen vierten Rang. Max Dorsch war mit seinem Platz auf dem Treppchen mehr als zufrieden. Nachdem die deutsche Mannschaft auch in der Standardklasse mit Simon Briel auf dem zweiten Platz sehr erfolgreich war und mit Simon Schröder sogar den Weltmeister stellte, verteidigte sie in der Mannschaftswertung auch den Weltmeistertitel aus dem Jahr 2017.FH

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