Bamberg

Kracher im Pokal-Halbfinale: Brose Bamberg empfängt Alba Berlin

Am 12. Januar kommt es in der Brose-Arena zur Neuauflage des Endspiels aus der Vorsaison.
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Der Bamberger Center Elias Harris lässt im Pokal-Finale 2019 gegen Alba Berlin die Muskeln spielen. Foto: Daniel Löb
Der Bamberger Center Elias Harris lässt im Pokal-Finale 2019 gegen Alba Berlin die Muskeln spielen. Foto: Daniel Löb

Im Halbfinale des Basketball-Pokalwettbewerbs kommt es zur Neuauflage des Endspiels der Vorsaison: Brose Bamberg empfängt Alba Berlin. Dies ergab die Auslosung am Sonntagabend. Die Partie wird am Sonntag, 12. Januar, in der Brose-Arena ausgetragen. Die Uhrzeit steht noch nicht fest. Im Februar dieses Jahres hatten die Bamberger mit dem 83:82-Heimerfolg gegen den Hauptstadtklub zum sechsten Mal den Cup gewonnen. Im zweiten Halbfinale stehen sich Ratiopharm Ulm und die EWE Baskets Oldenburg gegenüber.

Als zweites Team nach dem Titelverteidiger aus Bamberg hatten die Ulmer am Samstagabend mit dem 86:80 gegen die BG Göttingen das Halbfinalticket gelöst. Am Sonntag folgten die Berliner mit dem 82:77 gegen den Mitteldeutschen BC und die Oldenburger, die sich bei den Telekom Baskets Bonn mit 88:81 durchsetzten.

Nur mit reichlich Mühe hat Alba Berlin das frühe Aus im Pokalwettbewerb verhindert. Der Mitfavorit machte gegen den MBC einen zwischenzeitlichen 15-Punkte-Rückstand wett. Damit blieb dem Vorjahresfinalist ein ähnliches Schicksal wie dem FC Bayern München erspart, der bereits in der ersten Runde an den Telekom Baskets Bonn gescheitert war.

MBC dominiert beim Rebound

Alba waren die Strapazen dieser Saison zunächst deutlich anzumerken, der Euroleague-Teilnehmer lag kurz vor der Halbzeit mit 22:37 zurück. Der Außenseiter MBC dominierte vor allem beim Rebound, musste sich am Ende aber doch der Klasse Berlins geschlagen geben. "Es tut weh. Wir haben einen großartigen Job gemacht, Kleinigkeiten haben das Spiel entschieden", sagte MBC-Profi Kaza Kajami-Keane, der mit 28 Punkten herausragte. Für Alba traf der Schwede Markus Erisson (18) am besten.

Schwache Dreierquote

In Ulm fiel die Entscheidung im zweiten Viertel, als den Göttingern lediglich zwölf Punkte gelangen. Gründe dafür waren die schwache Dreierquote und die fehlende Aggressivität. Angeführt von Elias Lasisi, mit 19 Punkten bester Werfer der Niedersachsen, gestalteten die Gäste die Partie nach der Pause ausgeglichener, in Gefahr geriet der Sieg der Donauschwaben aber nicht. Treffsicherster Schütze des Spiels war der Ulmer Zoran Dragic mit 22 Punkten, der frühere Bamberger Andreas Obst kam auf 17 Zähler (vier Dreier). Aufbau-Talent Killian Hayes steuerte 15 Punkte, Flügelspieler Derek Willis 14 Punkte bei.

Bei den Göttingern punkteten neben Lasis noch Center Dylan Osetkowski, Power Forward Terry Allen (beide 14), Aufbauspieler Kyan Anderson (12) und Flügelspieler Dominic Lockhart (11) zweistellig. "In der ersten Halbzeit sind wir als Jäger aufgetreten. Nach der Halbzeit hat Göttingen diese Rolle übernommen. Ich hatte den Eindruck, wir waren nicht mehr so aggressiv wie in den ersten 20 Minuten und haben eher versucht, den Vorsprung zu verwalten. Am Ende haben die Göttinger ihre Würfe nicht getroffen, und wir konnten uns den Sieg sichern", meinte Ulms Trainer Jaka Lakovic.

Im Duell zwischen Bonn und Oldenburg begegneten sich beide Teams in der ersten Halbzeit (34:36) auf Augenhöhe. Im dritten Viertel setzten sich die Gäste jedoch auf 59:47 ab und brachten den Sieg sicher über die Zeit. Herausragender Spieler bei den Gästen war wieder einmal Rasid Mahalbasic. Der Österreicher erreichte mit 17 Punkten und elf Rebounds abermals ein "Double-Double".dpa/red

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