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Kevin Kühnlein rettet dem FCE einen Punkt

Die Bamberger spielen in der Regionalliga Bayern beim SV Heimstetten 1:1.
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Auch gestern Abend eine feste Größe im Team des FC Eintracht Bamberg: Ken Kishimoto (r.) Foto: sportpress
Auch gestern Abend eine feste Größe im Team des FC Eintracht Bamberg: Ken Kishimoto (r.) Foto: sportpress
Mit Glück hat der FC Eintracht Bamberg am Freitagabend auswärts einen Punkt gewonnen. Der bayerische Fußball-Regionalligist erzielte beim SV Heimstetten erst mit der letzten Aktion durch Innenverteidiger Kevin Kühnlein per Kopf den Treffer zum 1:1-Ausgleich (90. Min. + 2). Die Oberbayern hatten vor nur vor 260 Zuschauern ein deutliches Chancenplus, gingen aber erst zehn Minuten vor dem Ende durch einen Foulelfmeter mit 1:0 in Führung, den Pascal Ebeling verwandelte (82.). Aus Sicht der Gastgeber waren es zwei verlorene Punkte, für den FC Eintracht ein gewonnener Zähler.
"Die vielen Ausfälle bedingen wieder einige Umstellungen in der Mannschaft. Trotzdem werden wir versuchen, in Heimstetten zu punkten", hatte der Bamberger Coach Hans-Jürgen Heidenreich gesagt. Der FCE war nur mit Ersatz-Keeper Michael Kraut und drei Feldspielern auf der Bank angetreten. Aber auch die abstiegsbedrohten Gastgeber hatten Ausfälle zu verkraften.
Vor allem im Angriff herrschte Notstand, weil Torjäger Marco Bläser und der Ex-Frohnlacher Thomas Karg verletzt ausfielen.
Die erste gute Möglichkeit verzeichneten die Oberbayern. Ex-Chelsea-Profi Sebastian Kneißl flankte in die Mitte und Sammy Ammary knallte den Ball einen Meter drüber (2.). Bis zur Mitte der ersten Halbzeit war es ein munteres Spiel. Heimstetten hatte leichte Vorteile und ein Chancenplus. Nach einer Flanke von Ammary versuchte sich Pascal Ebeling mit dem Hinterkopf (24.). Bamberg spielte gefällig mit, konnte jedoch kaum Torgefahr erzeugen.
Nach einer guten halben Stunde noch einmal ein "Hundertprozenter" für den SVH: Kneißl spielte sich durch, steckte durch auf Sebastian Paul, der scheiterte aus fünf Metern am Bamberger Keeper Mario Aller, der gerade noch zur Ecke klären konnte. Der FCE agierte vorwiegend mit langen Bällen. Die Führung der Hausherren wäre verdient gewesen, nicht zuletzt, weil die Gäste kurz vor der Pause nur eine Möglichkeit nach einem Einwurf hatten.


Nach der Pause kamen die Oberbayern zu drei weiteren Hochkarätern, da konnten sich die Gäste bedanken, dass die Heimelf ihr Visier falsch eingestellt hatte. Da musste ein Standard herhalten. Nach einem Foul an Ammary gab Schiedsrichter Luca Beretic (Augsburg) Elfmeter. Ebeling ließ Tormann Aller keine Chance (82.). "Der Elfmeter war eigentlich unnötig, da ihn nicht jeder pfeift", so Coach Heidenreich. Ken Kishimoto soll Ammary unsanft am Strafraumeck gestoppt haben.
Bamberg drückte auf's Tempo, wollte den Ausgleich und verstärkte die Offensive für die letzten Minuten mit Aleksander Hurec und Alexander Deptalla. Die Bemühungen wurden belohnt. Der Abwehrspieler Kevin Kühnlein traf mit seinem ersten Saisontor zum 1:1 (90. + 2) - mit der allerletzten Aktion. Kühnlein hob einen langen Ball per Kopf über die SVH-Hintermannschaft, die den Ball auf der Linie nicht mehr klären konnte. "Wenn man so spät den Ausgleich erzielt, dann ist das immer glücklich, ist doch logisch. Aber wir haben in den letzten zehn Minuten noch einmal Gas gegeben. Wichtig ist, dass die Moral der Mannschaft gepasst hat", so Heidenreich, der von einem Chancenverhältnis von 4:2 für die Hausherren sprach.
SV Heimstetten: Lehner - Toy, Mayer, Welzmüller, Paul - De La Motte, Schmitt, Ünver (86. Schneider), Kneißl (63. Rudy) - Ammari, Ebeling / FC Eintracht Bamberg: Aller - Beetz (86. Deptalla), Kettler, Bechmann, Kühnlein - Kishimoto, Schäffler, Reck (79. Hurec), Kaiser - L. Görtler, N. Görtler / SR: Beretic (Augsburg) / Zuschauer: 260 / Tore: 1:0 Ebeling (82., Foulelfmeter), 1:1 Kühnlein (90. + 2)

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