Stegaurach

Kampf um bayerische Futsal-Krone: Alle Augen auf Frensdorf und Ebing

In Stegaurach wird am Samstag der bayerische Hallenmeister der Frauen ermittelt - mit dabei sind auch die zwei erfolgreichsten Vereine aus dem Landkreis Bamberg.
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Die SpVgg Ebing (in Blau) beendete die oberfränkische Futsal-Meisterschaft hinter dem SV Frensdorf auf Rang 2, wird aber nur als Außenseiter in die "Bayerische" am Samstag in Stegaurach starten. sportpress
Die SpVgg Ebing (in Blau) beendete die oberfränkische Futsal-Meisterschaft hinter dem SV Frensdorf auf Rang 2, wird aber nur als Außenseiter in die "Bayerische" am Samstag in Stegaurach starten. sportpress

Der bayerische Futsalmeister der Frauen wird am morgigen Samstag von 11 bis 17 Uhr in der Aurachtalhalle in Stegaurach ermittelt. Der Wettbewerb auf Landesebene wird seit 2014 nach den Futsal-Regeln ausgetragen.

Rekordchampion ist der Bayernliga-Vertreter 1. FFC Hof mit drei Titeln. Vorjahressieger wurde Außenseiter Gilching-Argelsried. Dieses Team hat sich diesmal für die "Bayerische" aber nicht qualifiziert. Am Start sind die sieben Bezirksmeister sowie die SpVgg Ebing als oberfränkischer Vizemeister. Da die bayerische Hallenmeisterschaft in Oberfranken stattfindet, ist aus diesem Fußballbezirk auch der Vizemeister startberechtigt. Die klassenhöchste Mannschaft ist das Regionalliga-Spitzenteam SC Heuchelhof Würzburg.

Für Oberfranken und den Teilkreis Bamberg hält neben den Ebingerinnen der SV Frensdorf als Bezirksmeister die Fahne hoch. Die Frensdorfer Frauen belegen in der Bayernliga den fünften Platz. Die SpVgg Ebing hat sich als Landesliga-Aufsteiger in der neuen Spielklasse erstaunlich gut zurecht gefunden und ist auf dem vierten Platz angesiedelt.

Aber: Fußball ist eben nicht Futsal. Besonders der SV Frensdorf hat jedoch bewiesen, dass er die neue Hallenvariante beherrscht, qualifizierte er sich doch schon im vergangenen Jahr für den Landesentscheid und blieb heuer bei der "Oberfränkischen" im gesamten Turnier ohne Gegentor. Nach Platz 6 im Vorjahr liebäugelt Frensdorf nun mit etwas mehr. "Dazu braucht es immer auch ein Quäntchen Glück, aber wir wollen auf jeden Fall unter die letzten Vier und dann schauen wir mal, wie wir uns schlagen", sagte die Frensdorfer Spielerin Nadja Burkard unserem Partnerportal anpfiff.info, während die SpVgg Ebing um Hannah Zahn die Rolle des Underdogs gerne annimmt: "Wir sind klarer Außenseiter, aber in der Halle wird jede Mannschaft vier gute Spielerinnen aufs Parkett schicken können. Man darf daher niemanden unterschätzen - uns auch nicht."

Das siebenstündige Turnier beginnt um 11 Uhr mit dem Auftaktspiel FC Ruderting gegen den SV Frensdorf. Nach den Halbfinals, die um 14.50 und 15.10 Uhr angepfiffen werden, sind die Platzierungsspiele um die Ränge 5 und 3 auf dem Spielplan. Das Endspiel mit der anschließenden Siegerehrung ist für 16.30 Uhr vorgesehen. df/red

Die Gruppen

Gruppe A: FC Stern München (Bezirkssieger Oberbayern, Bayernliga), FC Ruderting (Bezirkssieger Niederbayern, Bayernliga), SpVgg Kaufbeuren (Bezirkssieger Schwaben, Bezirksoberliga), SV Frensdorf (Bezirkssieger Oberfranken, Bayernliga)

Gruppe B: SC Regensburg (Bezirkssieger Oberpfalz, Bayernliga), SC Würzburg-Heuchelhof (Bezirkssieger Unterfranken, Regionalliga Süd), SV 67 Weinberg (Bezirkssieger Mittelfranken, Regionalliga Süd), SpVgg Ebing (Vizemeister Oberfranken, Landesliga)

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