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Junge Bambergerinnen wollen das Team Mittelhessen nicht unterschätzen

Zwei Siege fehlen den U18-Basketballerinnen der DJK Brose Bamberg noch, dann stehen sie wieder im finalen Turnier um die deutsche Meisterschaft.
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Kapitänin Jana Barth (l.) und ihre Mannschaftskameradinnen erwarten ein Team, das sie gut kennen. Foto: sportpress
Kapitänin Jana Barth (l.) und ihre Mannschaftskameradinnen erwarten ein Team, das sie gut kennen. Foto: sportpress
Zum Auftakt der "Best-of-Three"-Serie im Play-off Süd der Mädchen-Bundesliga (WNBL) empfängt die Mannschaft von Trainer Ulf Schabacker am Samstag (18.30 Uhr) in der Gereuther Baskidhall das Team Mittelhessen.
Von den Ergebnissen her absolvierten die hessischen Talente, die Hoffnungen des Bundesliga-Fünften BC Marburg und des Nord-Zweitligisten Baskets Grünberg (6.), das Achtelfinale Süd der WNBL souveräner. Sie setzten sich gegen den USC Freiburg mit 66:52 und 61:51 (auswärts) durch, während sich die Bambergerinnen für das 53:57 bei der SG Royals Südwest im Saarland mit einem souveränen 81:55 zu Hause revanchierten und so weiterkamen. In der Baskidhall treffen nun Gegner aufeinander, die sich aus der Punkterunde der WNBL-Gruppe Mitte kennen, in der es bis zum Schluss eng zuging, mit der DJK Brose als Erstplatziertem. In der Vorrunde gewannen die Mittelhessinnen in Bestbesetzung gegen ein Bamberger Team ohne seine Zweitligakräfte Magdalena Landwehr und Julia Förner mit 58:53, das Rückspiel entschieden die Oberfränkinnen - nun komplett - gegen einen ersatzgeschwächten Gast mit 75:55 für sich. Das Team Mittelhessen landete in der WNBL-Gruppe Mitte auf Rang 3.
Alles offen nun, zumal auf beiden Seiten alle Leistungsträgerinnen an Bord sein dürften? "Ja", meint Coach Schabacker. "Es steht uns ein harter Kampf bevor. Unser letzter Sieg, das 75:55, ist nicht ganz aussagekräftig, da mit Marie Reichert und Charlotte Kohl zwei Jugendnationalspielerinnen nicht dabei waren. Aber wir sind auch komplett und wollen die gute Ausgangslage nutzen." Gespielt werde ja nach dem Modus Best-of-Three, so Schabacker, mit dem Heimvorteil für die DJK Brose. Er gibt die Marschroute vor: "Wir wollen die körperliche Überlegenheit des Teams Mittelhessen mit Kampf und harter Verteidigung ausgleichen. Man darf nicht vergessen: Wir spielen nahezu gegen eine Länderauswahl und den Marburger Bundesliga-Nachwuchs. Wir hoffen auf viele Fans in der Baskidhall, die uns unterstützen."
Der Bamberger Co-Trainer Konstantin Hammerl ergänzt: "In den Play-offs wird jede Mannschaft unberechenbar, so ist es auch beim Team Mittelhessen. Wir haben nichtsdestotrotz gut trainiert und uns auf die Marburger Mannschaft eingestellt, so dass wir positiv in die Partie blicken."
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