Memmelsdorf
Fußball

Josef Geyer - als Spieler und Trainer erfolgreich

Der einstige Landesliga-Spieler ist auch als Trainer erfolgreich. Den SV Merkendorf hat er bis in die Bezirksliga geführt. Für die laufende Saison gibt er sich optimistisch.
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Josef Geyer kickt ab und zu noch in der Merkendorfer Reserve in der A-Klasse mit. Foto: Markus Schütz
Josef Geyer kickt ab und zu noch in der Merkendorfer Reserve in der A-Klasse mit. Foto: Markus Schütz
Im fünften Jahr trainiert Josef Geyer nun den SV Merkendorf. Und zwar mit Erfolg: in der Spielzeit 2011/12 holte er sich mit dem SV die Meisterschaft in der Kreisklasse 2 und marschierte im Folgejahr durch die Kreisliga. Der Aufstieg in die Bezirksliga und der Klassenerhalt als Sechster in der vergangenen Spielzeit bedeuteten den bislang größten Erfolg in der Vereinsgeschichte, aber auch in der Trainerlaufbahn von Josef Geyer.

Diese begann beim SV Gloria Weilersbach und wurde in Würgau und Willersdorf fortgesetzt. Noch heute, mit mittlerweile 46 Jahren, kickt der verheiratete Vater einer erwachsenen Tochter noch halbwegs regelmäßig in der Merkendorfer Reserve in der A-Klasse. Zu seiner Glanzzeit spielte der in Höchstadt/Aisch geborene und in Buttenheim wohnende Linksfuß erfolgreich in der Landesliga, die damals die vierthöchste Liga war.
Trailsdorf, Strullendorf und Weismain hießen die höherklassigen Stationen von Geyer, der mit acht Jahren bei der SpVgg Etzelskirchen das Fußballspielen begann.

"Ausdauer, Willensstärke und immer hart an die eigenen Grenzen gehen", so bezeichnet er im Nachhinein seine Stärken als Aktiver. Diese Stärken führten ihn schließlich von Etzelskirchen über den SC Hertha Aisch als Fußballer bis auf die Landesebene.

Viele Freunde gewonnen

Wohlgefühlt, viel Positives mitgenommen und Freunde gewonnen hat er bei jeder seiner Stationen. "Aber besonders hervorheben möchte ich die Jahre beim FC Wacker Trailsdorf und beim FC Strullendorf. Diese beiden Mannschaften waren immer ein toller Haufen. Der Zusammenhalt war sehr gut, und wir haben auch außerhalb des Fußballplatzes viel miteinander unternommen. Auch meine erste Station als Spielertrainer bei Gloria Weilersbach war eine schöne Zeit. Diese Jahre sind mir noch immer in sehr guter Erinnerung", blickt er zurück.
Dort begann der Übergang vom Spieler Josef Geyer zum Trainer - und damit auch ein zwangsläufiges Umdenken in der Ausrichtung: "Als Fußballer bist du untergeordnet und Teil der Mannschaft, als Trainer stehst du in der Pflicht, die Mannschaft weiterzubringen."

Noch Luft nach oben

Als Trainer legt der ehemalige "Zehner" vor allem Wert auf "Disziplin, Umsetzung der taktischen Vorgaben und Ordnung im Spiel". Aktuell gelingt das beim SV Merkendorf, der derzeit fünf Punkte auf der Habenseite hat und auf dem fünften Rang der natürlich noch wenig aussagekräftigen Bezirksliga-Tabelle liegt. "Vorrangig zählt auch in dieser Spielzeit nur der Klassenerhalt", gibt Geyer als Saisonziel aus. "Die Liga ist in dieser Saison aus meiner Sicht wesentlich stärker als im Vorjahr. Wie man bereits nach den ersten Spieltagen sehen kann, kämpft jede Mannschaft verbissen um jeden Punkt." Aber Geyer ist optimistisch: "Wir haben ein gutes Potenzial in der Mannschaft und auch noch Luft nach oben."

Nach drei Spieltagen ist der SV Merkendorf noch ungeschlagen, zwei Unentschieden ließen die Mannen von "Sepper" Geyer einen 4:2-Auswärtssieg in Ebern folgen. Und wenn seine Spieler das beherzigen, was ihr Trainer als Aktiver immer vorgelebt hat und "immer hart an die eigenen Grenzen gehen", ist das Saisonziel sicher ein machbares Unterfangen.
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