Bamberg
Fußball

TSV Burgebrach im Elfmeterschießen treffsicherer

Der TSV Burgebrach gewinnt das Teilkreisfinale im Totopokal mit 5:4 gegen den auf Augenhöhe agierenden Kreisklassisten FC Wacker Bamberg.
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Die Burgebracher jubeln nach dem Einzug ins Kreispokalfinale. Foto: sportpress
Die Burgebracher jubeln nach dem Einzug ins Kreispokalfinale. Foto: sportpress
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Im Finale des Toto-Pokals im Fußball-Teilkreis Bamberg setzte sich der Kreisligist TSV Burgebrach auf dem Kunstrasenplatz des FC Eintracht Bamberg gegen den Kreisklassisten FC Wacker Bamberg knapp mit 5:4 nach Elfmeterschießen durch. Im Finale des Spielkreises 1 (Bamberg/Bayreuth-Kulmbach) treffen die Burgebracher am 1. Mai nächsten Jahres auf den Bezirksligisten SSV Kasendorf, der sich in Neudrossenfeld gegen den Kreisligisten FC Neuenmarkt mit 2:0 durchsetzte. FC Wacker Bamberg - TSV Burgebrach 1:1, 4:5 n.E.

Der Kreisligist TSV Burgebrach versuchte sich auf dem neutralen Kunstrasenplatz des FC Eintracht Bamberg mit besserer Spielordnung, bissigerem Zweikampfverhalten und schnellen Vorstößen schnell durchzusetzen. Der FC Wacker Bamberg hielt aber mit guter Abwehrarbeit dagegen und konterte über den schnellen Außenstürmer Beck, der eine Ecke erkämpfte. Diese zirkelte Mühl zum gut reagierenden Sören Bittner, der das 1:0 (11. Min.) erzielte. Bittner scheiterte kurz darauf nach einem Einwurf am TSV-Torpfosten. Vor 250 Zuschauern entwickelte sich nun ein sehenswertes Spiel auf Augenhöhe, bei dem Burgebrach versuchte, vor allem mit zielstrebigen Standardbällen zum Ausgleich zu kommen. Beide Torhüter schafften es, Treffer zu verhindern. So konnten die TSVler Mohr und Waltrapp Wacker-Torwart Özilban ebenso nicht bezwingen wie Bittner und Nana Owusu den Burgebracher Schlussmann Dörnbrack.

Ausgleichstreffer mit der Hacke

In der jetzt verstärkten Burgebracher Drangphase tankte sich bei einem Konter der Bamberger Princeley bis zum Torwart durch, verpasste aber den sicheren Führungsausbau, auch Owusu scheiterte im Nachschuss. Ein Freistoß nach dem Seitenwechsel, den die WackerHintermannschaft nicht aus der Gefahrenzone brachte nutzte gewitzt der TSVler Seuling, um mit einem Hackenrückwärtsball den Ausgleich zu erzielen (47.).

Jetzt entwickelte sich ein umkämpfter, aber insgesamt fairer Pokalfight, in dem kein Klassenunterschied zu sehen war. Burgebrach haderte noch mit einem Lattenkopfball nach Ecke (73.), konnte sich aber sonst ebenso wenig erfolgreich durchsetzen wie der FC Wacker, der in der Schlussphase sogar mehr Druck ausübte. Der gut leitende Schiedsrichter bat nach dem 1:1 zum Elfmeterschießen, bei dem Wacker-Torwart Özilban einen Schluss meisterte, aber zwei seiner Schützen erst vergaben und dann am Torkreuz scheiterten und für einen glücklichen Sieg des Kreisligisten sorgten. rh

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