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Abschied von Brose Bamberg? Ära von Geschäftsführer Rolf Beyer steht vor Ende

Die Zeichen stehen auf Abschied: Es deutet vieles darauf hin, dass Brose Bamberg und Geschäftsführer Rolf Beyer bald getrennte Wege gehen.
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Geschäftsführer Rolf Beyer wird Brose Bamberg wohl zeitnah verlassen.  Foto: Daniel Löb
Geschäftsführer Rolf Beyer wird Brose Bamberg wohl zeitnah verlassen. Foto: Daniel Löb

Zumindest sind "Headhunter" auf der Suche nach einem neuen Geschäftsführer für die Bamberger Basketball GmbH. Kandidaten wurden bereits angesprochen, ob sie Interesse an einem Wechsel zu den Brose-Basketballern haben. Das wurde unserer Zeitung von mehreren Quellen bestätigt.

"Wie immer gilt, dass wir uns zu Gerüchten nicht äußern. Würden wir das tun, müssten wir täglich Meldungen herausgeben und Dinge dementieren. Daher: So lange es keine offizielle Stellungnahme des Vereins zu einem Thema gibt, ist es ein Gerücht, das wir nicht kommentieren", erklärte Brose-Mediendirektor Thorsten Vogt auf Nachfrage. Beyer selbst gab keine Stellungnahme ab.

Aus vereinsnahen Quellen war jedoch zu erfahren, dass Beyer seine Kündigung zum Ende des Jahres bereits eingereicht habe und 2019 zu einem großen Unternehmen im Landkreis Bamberg wechsle.

Seit 2014 im Amt

Beyer hatte nach dem Rücktritt von Wolfgang Heyder zum 1. Juli 2014 die Geschäftsführung bei der Bamberger Basketball GmbH übernommen. Bereits im November 2013 war er in den Aufsichtsrat des Bundesligisten berufen worden. Vor seinem Wechsel zu den Bamberger Basketballern war der gebürtige Allgäuer lange Jahre in verschiedenen Funktionen für die Firma Brose tätig. Im August 2005 hatte er die Führung aller kaufmännischen Funktionen für den Standort Hallstadt und sechs weiterer Gesellschaften innerhalb der Brose-Gruppe übernommen.

Mit den Brose-Basketballern feierte Beyer drei deutsche Meisterschaften. Zudem forcierte er die Pläne für einen Hallenneubau sowie die Erschließung der Metropolregion Nürnberg im Bereich Marketing und Sponsoring. Beide Projekte wurden in den vergangenen Monaten wieder zurückgefahren. Obwohl er zuvor nichts mit Basketball zu tun gehabt hatte, ging Beyer in seinem Job als Geschäftsführer eines Profiteams voll auf. Bei Mitarbeitern, Fans und Sponsoren ist er gleichermaßen beliebt.



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