Bamberg
Fußball-Regionalliga

FC Eintracht macht aus 0:2 noch ein 2:2

Nach 20 Minuten sah es nicht gut aus für den FC Eintracht Bamberg, der in der Fußball-Regionalliga beim SV Seligenporten am Freitagabend mit 0:2 in Rückstand lag. Doch fingen sich die Gäste wieder, glichen vor rund 240 Zuschauern aus und hätten sogar noch gewinnen können.
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In diesem Luftkampf musste sich der Bamberger Nicolas Görtler (weißes Trikot) seinem Gegenspieler geschlagen geben, doch er erzielte per Kopf den wichtigen Anschlusstreffer für den FCE.
In diesem Luftkampf musste sich der Bamberger Nicolas Görtler (weißes Trikot) seinem Gegenspieler geschlagen geben, doch er erzielte per Kopf den wichtigen Anschlusstreffer für den FCE.
Der SV Seligenporten erarbeitete sich in der Anfangsphase ein leichtes Übergewicht, ohne jedoch zunächst gefährliche Aktionen zur kreieren. Dies sollte sich nach einer Viertelstunde ändern, als der auf dem rechten Flügel lauernde Marco Wiedmann die Kugel flach in die Mitte schickte und Rico Röder dem Bamberger Torwart Mario Aller mit einem Knaller aus zehn Metern keine Abwehrchance ließ.



Die Gäste waren um eine schnelle Antwort bemüht, doch David Najem traf mit einem Heber knapp am rechten Pfosten vorbei (18.). Nachdem die FCE-Abwehr noch soeben gegen Cem Ekinci und Röder geklärt hatte (18.), legten die Klosterer durch Dominik Stolz nach. Er tankte sich auf der rechten Seite durch und überwand Aller mit einem Schrägschuss zum 2:0 (20.).

Bamberg wollte nun besser dagegen halten und versuchte meist über Ken Kishimoto und Najem, gefährliche Situationen heraufzubeschwören.
Doch die SVS-Abwehr wirkte konzentriert. So kam es schon etwas überraschend, dass der FCE in der 37. Minute den Anschlusstreffer markierte. Sven Wieczorek schlug die erste Ecke der Bamberger überhaupt in den Strafraum, wo Nicolas Görtler am höchsten stieg. SV-Torhüter Brunnhübner musste erstmals nach 394 Minuten wieder einen Ball aus dem Netz fischen.

"Joker" Reck trifft zum 2:2
In der zweiten Hälfte, agierte der FCE selbstbewusster, ließ zunächst aber nach wie vor gefährliche Offensivaktionen vermissen. Und weil auch der SVS keinen besonderen Zug zum Tor entwickelte, dauerte es bis zur 66. Minute, ehe der nächste Aufreger serviert wurde. Der aber hatte es dann in sich, glich doch der kurz vorher eingewechselte Stefan Reck mit einem Schuss von der Strafraumgrenze zum 2:2 aus. Nun war der FCE sogar am Sieg dran. Doch Florian Jakl pflückte Najem das Leder vom Fuß (76.), und Torwart Brunnhübner rettete gegen Görtler (76.) und auch in der Nachspielzeit gegen Reck.

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