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Bamberg
Fußball-Totopokal

FC Eintracht landet 4:1-Sieg in Kitzingen

Regionalligist FC Eintracht Bamberg wurde in der ersten Runde des Verbandspokals des Bayerischen Fußballverbands seiner Favoritenrolle gerecht. Am Dienstagabend setzte er sich beim Landesligisten Bayern Kitzingen ungefährdet mit 4:1 durch.
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Florian Wenninger vom FC Eintracht Bamberg (rechts) nimmt aus der Distanz Maß.
Florian Wenninger vom FC Eintracht Bamberg (rechts) nimmt aus der Distanz Maß.
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Nach Bayern Kitzingen ist vor Bayern München: Der FC Eintracht Bamberg übersprang die Pokal-Hürde in Kitzingen, brach aber erst nach einer Stunde die Gegenwehr des Landesligisten. Zu den Bayern fuhren die Bamberger also am gestrigen Abend - nicht zu denen, die am Samstag im Fuchs-Park-Stadion gastieren, sondern zum namensgleichen Nordwest-Landesligisten aus Kitzingen. FCE-Coach Dieter Kurth veränderte im Verbandspokalspiel seine Anfangsformation im Vergleich zum Spiel in Schweinfurt auf sieben Positionen. "Wir haben bewusst einige Spieler rausgelassen, um sie zu schonen", begründete er seine Rotation. Das Tor hütete Michael Kraut statt Mario Aller, denn auch Oliver Scheufens stand nicht auf dem Bogen - beim Gastspiel in seiner Heimatstadt war er beruflich verhindert. Er war zwar dann doch beim Spiel, durfte aber entspannt mit guten Bekannten und alten Freunden am Spielfeldrand plauschen.

Die favorisierten Bamberger nutzten sogleich ihre zweite Gelegenheit aus und gingen nach einer Hereingabe von rechts durch einen platzierten Schuss von der Strafraumgrenze durch Sven Wieczorek in Führung. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit gelang es jedoch den zwei Klassen niedriger spielenden Hausherren, das Geschehen offen zu halten. Erst in den letzten zehn Minuten vor dem Seitenwechsel nahm Bamberg das Heft wieder in die Hand und erspielte sich nach einem Pass von Florian Wenninger durch Alexander Deptalla noch eine aussichtsreiche Gelegenheit vor der Pause, wobei der Angreifer den Ball am langen Pfosten um wenige Zentimeter verpasste.

Im Abschluss gefährlicher

"Bevor das zweite Tor fiel, war das Spiel recht eng", stellte Kurth fest und bescheinigte dem Gegner dabei eine gute Spielanordnung. Auch sein Kitzinger Kollege Wolfgang Schneider sah seine Mannschaft gut eine Stunde lang durchaus auf Augenhöhe: "Bamberg hatte kein allzu großes Chancenplus, allerdings - und das steht ohne jeden Zweifel fest - die deutlich höhere Qualität im Abschluss." Im Hochgefühl, gegen den Favoriten mithalten zu können, starteten die Gastgeber mit zwei weiteren Gelegenheiten in den zweiten Durchgang. Auf der Gegenseite scheiterte Deptalla an Kitzingens Torhüter Nöth.

Als Tobias Seifert nach etwas mehr als einer Stunde nach einer Flanke von Daniel Schäffler mit einem wuchtigen Kopfball auf 2:0 erhöhte und unmittelbar danach Florian Wenninger mit freundlicher Unterstützung von Nöth das 3:0 erzielte, war Kitzingens Widerstand gebrochen. Bamberg ließ das sehr faire Spiel, im dem Schiedsrichter Peter Dotzel ohne Verwarnung auskam, laufen und gestattete den Gastgebern das 1:3 durch Shawn Hilgert, der nach Vorlage von Andreas Herrmann den Ball trocken ins lange Eck schob.

Der Trainer ist zufrieden

Einer Gefahr wurde der Gast dadurch aber nicht mehr ausgesetzt, denn Schäffler platzierte in der Schlussphase einen halbhohen Schuss von der Strafraumkante zum Endstand von 4:1. "Zwischen zwei Spieltagen und vor dem Spiel gegen Bayern München II, auf das wir alle schon fokussiert sind, war die erste Pokal-Hauptrunde eine schwierige Aufgabe. Aber wir haben sie erfolgreich gelöst", resümierte ein zufriedener Dieter Kurth.

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