Burgebrach
Ringer-Oberliga Nord

Einige Kämpfe der Burgebracher in Lichtenfels auf ganz hohem Niveau

Die Ringer des TSV Burgebrach haben zum Saisonauftakt in der Oberliga Nord beim AC Lichtenfels knapp mit 11:15 verloren.
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Der Burgebracher Neuzugang Patrik Szabo (rechts, blaues Trikot) besiegte den amtierenden deutschen Meister Hannes Wagner vom AC Lichtenfels. Beim 2:2 gelang dem Burgebracher aufgrund der höheren Wertung ein Punktsieg. Foto: vs
Der Burgebracher Neuzugang Patrik Szabo (rechts, blaues Trikot) besiegte den amtierenden deutschen Meister Hannes Wagner vom AC Lichtenfels. Beim 2:2 gelang dem Burgebracher aufgrund der höheren Wertung ein Punktsieg. Foto: vs

Die Ringer des TSV Burgebrach haben zum Saisonauftakt in der Oberliga Nord den Spitzenkampf und das oberfränkische Derby beim AC Lichtenfels knapp mit 11:15 verloren. Die vielen Burgebracher Schlachtenbummler in der aufgeheizten AC-Sporthalle waren genauso aus dem Häuschen wie die Lichtenfelser Fans. Trotz der 11:15-Niederlage waren die Gäste völlig zufrieden.

Es präsentierten sich zwei Mannschaften der Extraklasse, wenn es um Ringen in der Oberliga geht. Die Burgebracher Neuzugänge Yunier Castillo-Silveira und Patrik Szabo gewannen ihre Kämpfe gegen hochkarätige Gegner. Jens Brosowski und Dragos Cimpanu erkämpften vorzeitige Siege, Schlussringer Dominik Winkler überzeugte mit einem sehenswerten Erfolg. Beide Teams gewannen fünf Einzelkämpfe. Die Gastgeber verbuchten die höheren Siege für sich.

TSV-Trainer Michael Giehl sagte: "Ich bin mit den Leistungen meiner Mannschaft sehr zufrieden. Darauf können wir aufbauen. Gegen Hof wollen wir mit Unterstützung unserer Fans die ersten Punkte einfahren." Andrea Schmal aus der Abteilungsleitung erklärte: "Die Ergebnisse haben gezeigt, dass die Oberligateams näher zusammengerückt sind. Alle Duelle hatten einen knappen Ausgang. Die drei Aufsteiger sind absolut konkurrenzfähig." Der Neuling Oberölsbach schickte Schonungen mit einer 14:20-Niederlage nach Hause. Hof und Johannis Nürnberg II gewannen gegen die beiden weiteren Aufsteiger Regensburg und Kelheim. Am Samstag (19.30 Uhr) empfängt der TSV den ASV Hof in der Windeckhalle. 57 kg Freistil: Philipp Kellner musste die Überlegenheit mit 0:16 von Mario Petrov anerkennen (Stand: 4:0). 130 kg griechisch-römisch: Jens Brosowski punktete mit Durchdreher im Bodenkampf gegen Tobias Wagner. Nach 53 Sekunden wurde er mit 16:0 zum Überlegenheitssieger erklärt (4:4). 61 kg griech.-röm.: Dragos Cimpanu brachte den TSV mit einem 16:0-Überlegenheitssieg über Philipp Ender in Führung (4:8). 98 kg Freistil: Michael Giehl und Christoph Meixner lieferten sich einen Kampf auf des Messers Schneide. Beide kämpften um jede Fassart. Kurz vor Schluss verkürzte der TSVler mit einem erfolgreichen Angriff den Abstand auf einen Punkt (5:8). 66 kg Freistil: Yunier Castillo-Silveira und der Bulgare Krum Chuchurov legten einen Kampf auf internationalem Niveau hin. Jede Situation wurde ausgekämpft und verteidigt. Die Zuschauer waren begeistert. Der Burgebracher hatte wegen der höheren Wertung beim 4:4 die Nase vorn (5:9). 86 kg griech.-röm.: Der Hallensprecher sagte: "Den Kampf zwischen Patrik Szabo und dem aktuellen deutschen Meister Hannes Wagner hätte es auch bei einer WM geben können." So war die Qualität beider Kämpfer treffend beschrieben. Dieses Duell hielt, was es versprach. Der TSVler siegte beim 2:2 wegen der höheren Wertung (5:10). 71 kg griech.-röm.: Hier war der TSV unbesetzt (9:10). 80 kg Freistil: Alexander Giehl versuchte, mit Beinangriffen gegen den deutschen Juniorenmeister Achim Thumshirn zum Erfolg zu kommen. Mit 2:11 überließ er seinem Gegner nur einen Punktsieg und rettete seinem Team so einen Punkt (12:10). 75 kg Freistil: Josef Giehl und der Fünftplatzierte der deutschen Juniorenmeisterschaften, Lukas Tomaszek, versuchten, mit Beinangriffen zum Erfolg zu kommen. Der Neuzugang vom KSV Bamberg im Dress des AC Lichtenfels brachte sein Team mit einem 9:0-Punktsieg vor dem letzten Kampf uneinholbar in Front (15:10). 75 kg griech.-röm.: Dominik Winkler überraschte gegen den favorisierten Rumänen Savchev. Gleich zu Beginn gelang dem Burgebracher ein herrlicher Schulterschwung, der mit einer Vierer-Wertung belohnt wurde. Der TSVler gewann beim 5:5 nach Punkten, weil er die höhere Wertung erzielt hatte (15:11).



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