Tiefenpölz
Motocross

Eine staubige Angelegenheit

Der "Held vom Stoppelfeld" geht in seine dritte Auflage: Am Wochenende dreht sich rund um Tiefenpölz alles um die Cross-Fahrer.
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Ob enge Kurven im technisch anspruchsvollen Wald, schnelle Passagen außerhalb oder weite Sprünge: Beim "Held vom Stoppelfeld" ist von den Fahrern große Vielseitigkeit gefragt. Foto: MSC Fränkische Schweiz
Ob enge Kurven im technisch anspruchsvollen Wald, schnelle Passagen außerhalb oder weite Sprünge: Beim "Held vom Stoppelfeld" ist von den Fahrern große Vielseitigkeit gefragt. Foto: MSC Fränkische Schweiz

Alle zwei Jahre lädt der MSC Fränkische Schweiz in Tiefenpölz bei Heiligenstadt zum Stoppelcross für Jedermann ein. An diesem Wochenende ist es wieder soweit, die dritte Auflage steht an.

Stoppelcross verbindet man oft mit viel Gas, engen Kurven, kurzen Geraden, langweiligem im Kreis Fahren und zum Schluss weiß keiner, wer den nun als Erster über die Ziellinie ist. Nicht so beim MSC Fränkische Schweiz, dieser hat schon 2017 eine neue Definition und Dimension für Stoppelcross aufgestellt: kurze, spannende Läufe, moderne Zeitnahme, Live-Timing, professionelle Streckensprecher, Zuschauertribüne, leistungsbezogene Klassen und abwechslungsreiche Streckenführung mit Supercross und Enduroteil.

Bei den einzelnen Qualiläufen wird noch der sportliche Schwerpunkt der Fahrer berücksichtigt, so müssen die Motocrosser die Waldpassage nicht fahren, und die Endurofahrer nicht den Supercrossanteil.

Der "Held vom Stoppelfeld" kann nur der schnellste und beste Allrounder werden, er oder sie muss sich in allen Passagen durchsetzen.

Der technisch anspruchsvolle Wald, der gefühlvollen Umgang mit Gas und Kupplungshand verlangt, wechselt sich mit schnellen Passagen und weiten Sprüngen ab, die einen beherzten Griff in die Gashand fordern, um die Fahrer mit ihren bis zu 65 PS starken Maschinen durch die Luft zu katapultieren. Im Endlauf treten nur die jeweils zehn besten Endurofahrer und die zehn besten Motocrosser gegeneinander an.

Neben den Top-Fahrern des MSC haben weitere Spitzenfahrer ihr Kommen angekündigt. Somit sind die Startplätze für den Endlauf heiß umkämpft, die Vorläufe versprechen spannungsgeladene Zweikämpfe.

Vor dem sportlichen Wettkampf sollen natürlich der Spaß und die Freude am Fahren im Vordergrund stehen. So können Kids, Jugendliche, Damen, Hobby und Klassikfahrer in ihren jeweiligen Einzelklassen und in der Teamklasse miteinander trainieren, sich messen, erste Wettkampfluft schnuppern und sich vom Virus Enduro und Motocross infizieren lassen.

Anmeldung für alle Fahrer ist vor Ort möglich. Der Eintritt ist kostenlos. red

Der Zeitplan

FREITAG a b 16 Uhr: Treffen ehemaliger Enduro- und Motocrossfahrer des MSC Fränkische Schweiz SAMSTAG ab 9.30 Uhr: Trainingsläufe ab 13 Uhr: Wertungsläufe SONNTAG ab 10 Uhr: Trainingsläufe ab 11.30 Uhr: Wertungsläufe ab 17.30 Uhr: Superfinale "Held vom Stoppelfeld 3.0"

Den genauen Zeitplan gibt es unter www.msc-fr- schweiz.de red

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