Baunach
Basketball

Ein Kampf mit den Gladiatoren

Die Baunach Young Pikes wollen am Sonntag im Heimspiel gegen die Trierer ihre Aufholjagd fortsetzen.
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Kristian Kullamäe (links), hier bei einer Korbaktion  im Heimspiel gegen Chemnitz, ist auf dem Weg zurück zu alter Stärke.sportpress
Kristian Kullamäe (links), hier bei einer Korbaktion im Heimspiel gegen Chemnitz, ist auf dem Weg zurück zu alter Stärke.sportpress

Nach dem tollen Duell mit dem Tabellenführer Niners Chemnitz steht erneut ein Heimspiel für die Young Pikes Baunach in der 2. Basketball-Liga ProA auf dem Programm. Am Sonntag um 18 Uhr sind die Gladiators Trier zu Gast in der Graf-Stauffenberg-Halle.

Trotz der unglücklichen Niederlage gegen den Ligaprimus aus Chemnitz waren die zahlreichen Fans der Baunacher vollends überzeugt vom Kampfgeist des mit Abstand jüngsten Teams der Liga. Diesen möchte es auch am Sonntag in die Waagschale werfen, wenn der Tabellensechste Gegner der jungen Hechte sein wird. Das Team von Trainer Christian Held ging bisher zehnmal als Sieger vom Parkett und liegt somit klar auf Play-off-Kurs.

Angeführt werden die Trierer von zwei sehr erfahrenen Akteuren. Der 35-jährige, langjährige Bundesligaakteur Jermaine Bucknor ist immer noch mit über 15 Punkten pro Spiel Topscorer der Gäste. Wesentlich jünger, aber dennoch mit jeder Menge Erfahrung im Köcher, ist Aufbauspieler Simon Schmitz. Zwar sind seine Statistiken in dieser Saison aufgrund von einer Verletzung nicht so gut wie in den Jahren zuvor, am vergangenen Spieltag aber trug er mit fünf verwandelten Dreipunktwürfen zum 91:78-Sieg gegen die Artland Dragons bei.

Deutsche Centertalente

Mit den beiden jungen deutschen Centertalenten Johannes Joos und Till Gloger ist das Team von der Mosel sehr effektiv unter den Körben aufgestellt, beide erzielen im Schnitt über 13 Punkte pro Begegnung und machen die Gäste extrem unberechenbar. Bei der knappen 85:93- Niederlage im Hinspiel waren es auch noch Kelvin Lewis und Thomas Grün, die den Young Pikes Probleme bereiteten. Grün allerdings wird wegen einer Knöchelverletzung nicht zum Einsatz kommen.

Für die Baunacher gilt es, sich auf die eigene Leistung zu konzentrieren. Das Spiel gegen Chemnitz hat gezeigt, dass sie gerade zu Hause gegen jeden Gegner eine Siegchance haben, wenn sie die Vorgaben der Coaches umsetzen. Die Einstellung und Kampfbereitschaft kann man den jungen Hechte sowieso nie absprechen. Wenn dann noch Spieler wie zuletzt Felix Edwardsson und Nico Wolf mit ihrer Treffsicherheit glänzen, ist vieles möglich.

Die Verpflichtung von Adam Pechacek kann man getrost als Glücksgriff bezeichnen, und auch Kristian Kullamäe hat im letzten Spiel wieder zu alter Stärke zurückgefunden. Es sind noch elf Spieltage zu absolvieren, und der Rückstand auf den rettenden Tabellenplatz 14 beträgt nur zwei Siege. Auch in diesem Spiel sind also wieder die treuen Baunacher Fans gefragt, denn was ihre Unterstützung ausmacht, konnte man gegen Chemnitz sehen. red

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