Bamberg

Drittes Spiel binnen sieben Tagen

Brose Bamberg ist am Freitagabend beim abstiegsbedrohten Mitteldeutschen BC zu Gast. Wie zuletzt gegen die BG Göttingen und den CEZ Nymburk soll die verbesserte Defensivarbeit die Grundlage für den Erfolg sein.
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Im Hinspiel war für Stevan Jelovac (links) die Welt noch in Ordnung. 17 Punkte steuerte der Serbe, der hier von MBC-Center Aleksandar Marelja gefoult wird, zum ungefährdeten 88:73-Erfolg der Bamberger bei. Seit dem Trainerwechsel kommt Jelovac aber kaum noch zum Zug. Gegen CEZ Nymburk saß er abermals die kompletten 40 Minuten auf der Bank. Foto: Daniel Löb
Im Hinspiel war für Stevan Jelovac (links) die Welt noch in Ordnung. 17 Punkte steuerte der Serbe, der hier von MBC-Center Aleksandar Marelja gefoult wird, zum ungefährdeten 88:73-Erfolg der Bamberger bei. Seit dem Trainerwechsel kommt Jelovac aber kaum noch zum Zug. Gegen CEZ Nymburk saß er abermals die kompletten 40 Minuten auf der Bank. Foto: Daniel Löb

Nur zwei Tage nach dem 78:71-Sieg über CEZ Nymburk im letzten Gruppenspiel der Champions League sind die Basketballer von Brose Bamberg bereits wieder in der Bundesliga gefordert. Am Freitagabend (20.30 Uhr) treten sie beim abstiegsbedrohten Mitteldeutschen BC in Weißenfels an.

Obwohl sich sein Team nach einem starken zweiten Viertel der durchschnittlichen Leistung der Tschechen anpasste, war Brose-Trainer Federico Perego am Mittwochabend zufrieden. "Wir haben es bislang selten geschafft, unseren Gegner bei knapp über 70 Punkten zu halten", freute sich der Italiener über die zumindest defensiv gute Leistung. Schon beim 100:77 gegen die BG Göttingen hatte sein Team ein verbessertes Defensivverhalten erkennen lassen, das bei den "Wölfen" abermals die Basis für den dritten Sieg in Folge werden soll.

Nach sechs Niederlagen in Folge sind die Weißenfelser auf den 16. Platz zurückgefallen und sind mit 6:30 Zählern punktgleich mit den hinter ihnen auf den Abstiegsrängen liegenden Eisbären Bremerhaven und Crailsheim Merlins. Ihren letzten Sieg feierten die "Wölfe" am 30. Dezember vergangenen Jahres gegen die damals kriselnden Telekom Baskets Bonn (80:67). Es ist der bislang einzige Erfolg in dieser Saison in heimischer Halle.

Zuletzt unterlag der MBC beim Überraschungs-Dritten in Vechta mit 79:89. Beim Debüt des neuen Cheftrainers Silvano Poropat hielten die Mitteldeutschen aber lange mit und mussten sich erst in den Schlussminuten geschlagen geben. Poropat übernahm das Amt von Aleksandar Scepanovic, der auf eigenen Wunsch nur noch als Assistenztrainer tätig sein will. Poropat ist beim MBC kein Unbekannter, er trainierte das Team bereits von 2011 bis 2015. Der 47-jährige Kroate führte den MBC 2012 in die Bundesliga und hielt ihn bis zu seinem Weggang 2015 in der höchsten deutschen Spielklasse. Dies soll er nun wiederholen.

Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Mitteldeutschen ist Trevor Releford (15,9 Punkte im Schnitt), der zuletzt aber verletzungsbedingt fehlte. Für den Aufbauspieler sprang in Vechta der 37 Jahre alte Tremmell Darden mit 19 Zählern in die Bresche. Bester Werfer bei der 73:88-Hinspielniederlage der "Wölfe" in Bamberg war der nachverpflichtete Serbe Jovan Novac (20).

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