Bamberg
Basketball

DJK Brose Bamberg in Bad Homburg defensiv stark, offensiv schwach

Die Bambergerinnen präsentieren sich stark im Hessischen, verlieren aber mit 37:45.
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Gewohnt engagiert an der Seitenlinie: DJK-Trainerin Jessica Miller. Foto: sportpress
Gewohnt engagiert an der Seitenlinie: DJK-Trainerin Jessica Miller. Foto: sportpress
Bekannte Erfahrungen haben die Basketballerinnen der DJK Brose Bamberg (9.) am Samstag bei ihrem Auswärtsspiel in der 2. Liga Süd beim Tabellenzweiten Elangeni Falcons Bad Homburg gemacht. Was nützt es, den Gegner bei 45 Punkten zu halten, die ihm dann auch noch zum Sieg reichen, wenn es selbst nicht gelingt, Ball und Spiel zu kontrollieren sowie für die nötigen Punkte zu sorgen? 19:19 hieß es im Feri-Sportpark zur Halbzeit, auf 37 Zähler brachte es die Mannschaft von Trainerin Jessica Miller insgesamt. Zu wenig, um den Aufstiegsaspiranten in die Bundesliga gefährden zu können.
Im mit 8:14 abgegebenen dritten Viertel gerieten die Bambergerinnen auf die Verliererstraße, die anderen Spielabschnitte verliefen ausgeglichen (10:8, 9:11, 12:10). Was eine aggressive, aufmerksame Abwehr bewirken kann, erlebten die Korbjägerinnen am Samstag zuvor, als sie den Spitzenreiter aus Freiburg mit 63:61 niederkämpften. In Bad Homburg gelang es gar, wie von Coach Jessie Miller gewünscht, das Duell unter den Körben mit 40:37 Rebounds zu gewinnen, doch andere statistische Werte belegen Schwächen. 24 Ballverluste leistete sich die DJK Brose, 14 der Gastgeber.
In der Offensive präsentierten sich beide Teams harmlos (Bad Homburg 29 Prozent Feldwurfquote, Bamberg 26), aber die "Falken" verwandelten 18 ihrer 63 Versuche, während bei den Oberfränkinnen 15 von 57 Würfen saßen. Im Nachteil war die Miller-Truppe auch an der Freiwurflinie: zu 62 Prozent trafen die Hessinnen (8/13), auf 38 Prozent brachte es der Gast (5/13). Ob Freiburg zuvor, jetzt Bad Homburg und wieder die Bambergerinnen: Die Distanzschützinnen haben ihre Treffsicherheit noch nicht nach 2018 hinüberretten können: 1 von 10 bei den Falcons, 2 von 15 bei der DJK Brose lautet die Bilanz.
Für die Spitzenwerte bei den Bambergerinnen, von denen keine zweistellig punktete, sorgten die grippegeschwächte Jamiyah Bethune mit 50 Prozent Trefferquote aus dem Feld und zwei Freiwürfen (100 Prozent) sowie Victoria Waldner mit elf Rebounds. Trainerin Jessie Miller freute sich über die "großartige Abwehr", die ihr Team in Bad Homburg gespielt habe.
"Wir hatten sehr viel Energie und kämpften hart. Wir können stolz darauf sein, dass wir das Reboundduell gewonnen haben.Unglücklicherweise hatten wir zu viele Ballverluste, und unsere Offensive war diesmal nicht sehr stark. Wir spielten gegen ein gutes Team, das gekämpft und den Sieg verdient hat. Wir werden unsere Köpfe hochhalten nach dieser Abwehrschlacht und wollen das mitnehmen in unser nächstes Heimspiel." Das findet statt am Samstag (17.30 Uhr) gegen den unterfränkischen (Tabellen-)Nachbarn aus Würzburg.
Elangeni Falcons Bad Homburg: Georgieva (16), Garmendia Odriozola (8), Furr (7), Kacperska (5), Grönberg (4), Polishchuk (3/1 Dreier), Semerda (2), Gregor, Finke, Lehnert / DJK Brose Bamberg: Bethune (9), Waldner (8), van der Velde (7), Hesselbarth (5), Förner (4), Schrüfer (3/1), Zeis (1), Münder, Landwehr
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