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DJK Bamberg hofft auf das Ende der Torflaute

Noch kein Sieg und kein Treffer im neuen Jahr: Die DJK sucht in der Bayernliga nach der Form - und will am Sonntag gegen den ASV Vach vieles besser machen.
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Drei Spiele in diesem Jahr, aber noch kein Tor erzielt: DJK-Trainer Mario Bail kann mit der Ausbeute nicht zufrieden sein. sportpress
Drei Spiele in diesem Jahr, aber noch kein Tor erzielt: DJK-Trainer Mario Bail kann mit der Ausbeute nicht zufrieden sein. sportpress

Noch ohne eigenen Torerfolg wartet die DJK Bamberg (8.) auf ihren ersten Bayernliga-Sieg im Jahr 2019. Umso mehr visieren die Wildensorger am Sonntag (15 Uhr) gegen Tabellenschlusslicht ASV Vach ihren achten Heimsieg an und wollen Revanche für die 0:2-Pleite in der Vorrunde nehmen.

Die Begegnungen mit dem Klub aus dem knapp 3000 Einwohner zählenden Ortsteil von Fürth standen bisher unter keinem guten Stern. In der Sommer-Vorbereitung verlor die DJK bereits mit 0:1. Und im Hinspiel eben mit 0:2, trotz 63 Minuten in Überzahl. Keine Frage: Trainer Mario Bail möchte mit seinen Schützlingen die beiden Negativerlebnisse zurechtrücken.

Dass der ASV dabei als "Träger der Roten Laterne" am Fuße der Altenburg antritt, spielt für den Coach keine Rolle. "Wir möchten endlich das erste Tor erzielen und den ersten Dreier in diesem Jahr holen, sind aber auch gewarnt und wissen, dass es nur klappt, wenn wir den Kampf über 90 Minuten annehmen."

Der 39-Jährige lässt durchblicken, dass er sich mit seinen Jungs kein drittes Mal der großen Leidenschaft des Kontrahenten beugen möchte. "Wir werden Vach nicht unterschätzen", verlangt er höchste Konzentration seiner Akteure: "Wir benötigen am Sonntag eine Topleistung."

Beim torlosen Derby in Sand stand die Abwehr einmal mehr und ließ keinen Gegentreffer zu. Bail zeigte sich zufrieden und sprach in seinem Resümee davon, den Punkt gerne mitgenommen zu haben, zumal der Gegner über eine gefährliche Offensive verfügte. Dies trifft auch auf den ASV zu, der sich acht Spiele nach dem Überraschungserfolg gegen die DJK Bamberg (sieben Niederlagen, ein Remis) an Allerheiligen von seinem Aufstiegstrainer Norbert Hofmann trennte.

Die Verantwortlichen handelten in der Winterpause und verstärkten den Kader erheblich. Mit allen zur Verfügung stehenden Kräften unternehmen der vom Co- zum Cheftrainer beförderte Norbert Nein (48) alles, um zunächst den letzten Platz abzugeben, der für den Neuling sonst den Abstieg bedeuten würde. Nein startete nach einer guten Wintervorbereitung perfekt in die Frühjahrsrunde und baute erfolgreich drei der fünf Neuzugänge als Stammkräfte in die erste Elf ein.

Beim 2:0 in Erlangen-Bruck und dem 2:1 gegen Jahn Forchheim überzeugten der 23 Jahre alte Deutsch-Nigerianer Christopher Uwadia (vom SC Feucht) sowie der beidfüßige Pascal Tischler (20, Jahn Forchheim) und sorgten mit dem aus der Talentschmiede des Zweitligisten Greuther Fürth stammenden Kapitän Kai Hufnagel (24) für höhere Stabilität im Abwehrverbund. Auch der in Erlangen geborene Italiener Yuri Meledeo (21), im Juniorenbereich beim AC Mailand ausgebildet und danach in der vierten italienischen Liga unterwegs, deutete in den drei Spielen seine Gefährlichkeit an der Seite des regionalligaerfahrenen Stürmers und Co-Trainers Patrick Schwesinger (29) an und macht die Offensive variabler. Von deren Qualitäten profitiert vor allem der zweite spielende Assistenztrainer Rico Röder, der mit seinen beiden Toren den Lokalrivalen aus Forchheim nahezu im Alleingang erlegte. Der 28-Jährige ist der torgefährlichste Akteur (9 Treffer), äußerst schlitzohrig auf dem Feld und Kopf des kampf- und willensstarken Teams. Vor Wochenfrist mussten die euphorisiert wirkenden Vacher einen herben Rückschlag verdauen: Beim TSV Großbardorf kamen sie ergebnistechnisch böse unter die Räder. Allerdings feilten sie bis zur Ampelkarte für Neuzugang Uwadia (49.) am 2:2-Ausgleich. In Unterzahl brachen jedoch die Dämme. Es setzte zum dritten Mal in dieser Saison eine 1:6-Klatsche. Trainer.

Den Bambergern fehlt mit Manuel Hümmer, Nicolas Esparza (beide verletzt) sowie Johannes Jessen (beruflich verhindert) wichtiges Stammpersonal.

DJK Bamberg: Edemodu, Glos - Allgaier, Haaf, Hoffmann, Kettler, Müller, Niersberger, Rosiwal, Schmoll, Spies, Strobler, Thomann, Trawally, Wunder, Zoumbare

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