Bamberg
Damenbasketball

DJK Bamberg feiert klaren Erfolg im Frankenderby

Souverän setzt sich Don Bosco in der 2. Liga gegen Schwabach durch, profitiert dabei aber auch von der Verletzung einer Gästespielerin.
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Daniela Vogel (links) und die DJK-Damen feierten einen klaren Sieg gegen Schwabach. Einzig die später verletzt ausgeschiedene Deeshyra Ashanti Thomas (r.) machte der DJK das Leben schwer. sportpress
Daniela Vogel (links) und die DJK-Damen feierten einen klaren Sieg gegen Schwabach. Einzig die später verletzt ausgeschiedene Deeshyra Ashanti Thomas (r.) machte der DJK das Leben schwer. sportpress

Die Basketballerinnen der DJK Don Bosco Bamberg haben sich in der 2. Liga am Ende sehr deutlich mit 70:48 gegen die Metropol Baskets aus Schwabach durchgesetzt.

Nach der schmerzlichen Niederlage gegen die Rhein-Main Baskets aus Langen hatte Headcoach Konstantin Hammerl die Mannschaft auf ein intensives und schwieriges Match eingestellt. Ein holpriger Start im ersten Viertel (10:16) schien zunächst auf ein enges Spiel hinzudeuten, doch den Bambergerinnen gelang es im weiteren Spielverlauf, ihre deutliche spielerische Überlegenheit und auch individuelle Klasse zur Geltung zu bringen. Die nächsten Viertel wurden mit 25:10, 16:11 und 19:11 deutlich gewonnen.

Vor allem Daniela Vogel (15 Punkte, sechs Rebounds, drei Assists und zwei Steals), die wie gewohnt mit viel Einsatz agierte, hatte in der ersten Halbzeit entscheidenden Anteil, dass der Schwabacher Vorsprung schnell egalisiert und in eine deutliche Halbzeitführung umgemünzt werden konnte. Ela Micunovic zeigte sich erneut sehr treffsicher aus der Distanz (20 Punkte, Dreierquote 44 Prozent), auch Victoria Waldner lieferte unter den Körben ab (elf Punkte, sechs Rebounds).

In der zweiten Halbzeit stellte lediglich Deeshyra Ashanti Thomas die Bamberger Defense vor größere Schwierigkeiten, ihre Athletik und Schnelligkeit konnte oft nur mit Hilfe von Fouls gestoppt werden. Spätestens nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Marie Ulshöfer und dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Thomas schaltete und waltete die DJK nach Belieben. Sehenswert war die Ballbewegung gegen die Schwabacher Zone, die immer wieder zu völlig freien Dreipunktversuchen führte, die dann auch hochprozentig verwertet werden konnten.

Der Sieg hätte deutlich höher ausfallen müssen, es wurden einige einfache Fastbreak-Punkte liegengelassen und elf von 15 Freiwürfen nicht verwertet. Das Rebound-Duell wurde mit 30:32 knapp verloren, bei den Assists (13:4) und den Steals (14:6) zeigte sich deutlich die klare spielerische Überlegenheit des Bamberger Teams. Optimistisch stimmt auch die Tatsache, dass auch bei schwächeren Tagen einzelner Leistungsträgerinnen das Niveau nicht abfällt.

Weiter geht es für die DJK am Sonntag um 14.30 Uhr mit dem nächsten Heimspiel gegen ASC Theresianum Mainz.

dl DJK Don Bosco Bamberg: Balman (5) , Barth (5), Kühhorn (1), Micunovic (20), Ovner (2), Pudláková (6), Spiegel (1), Ulshöfer, Vogel (15), Waldner (11), Wildbacher (4)

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