Bamberg
Fußball-Bayernliga

Die Statistik spricht für ein Remis

Mit dem SC Eltersdorf hat der FC Eintracht Bamberg am Samstag ein dickes Brett zu bohren. Während die Domreiter zu Hause noch kein Spiel verloren haben, reist der SCE als zweitbestes Auswärtsteam der Liga an.
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Obenauf war der FC Eintracht Bamberg zuletzt im Derby gegen die DJK Don Bosco Bamberg: Gabriel Jessen (vorn) erzielte den 1:0-Siegtreffer und lässt sich von Vorbereiter Tobias Linz feiern. sportpress
Obenauf war der FC Eintracht Bamberg zuletzt im Derby gegen die DJK Don Bosco Bamberg: Gabriel Jessen (vorn) erzielte den 1:0-Siegtreffer und lässt sich von Vorbereiter Tobias Linz feiern. sportpress

Seit Mittwochmorgen herrscht Gewissheit: Weil die Stadt Bamberg die städtischen Rasenspielfelder wieder freigegeben hat, kann am Samstag um 14 Uhr das Bayernliga-Derby zwischen dem FC Eintracht Bamberg und dem SC Eltersdorf stattfinden.

Die Gäste um Trainer Bernd Eigner stehen auf dem dritten Platz und reisen nach zuletzt zwei Siegen mit breiter Brust an. Am vergangenen Spieltag drehte der SCE ein 0:2 gegen Ammerthal noch in einen 3:2-Sieg um. Ohnehin ist das Toreschießen eine Qualität des Teams: 54 Treffer bilden den Bestwert der Liga. Bemerkenswert auch: In der Ferne verloren die "Quecken" kein einziges Spiel und finden sich in der Auswärts-Tabelle auf Rang 2 wieder.

Das vergangene Wochenende durften die Bamberger entspannt vom heimischen Sofa aus anschauen, denn die geplante Partie bei der SpVgg Bayern Hof fiel dem regnerischen Wetter zum Opfer. "Wir haben stattdessen am Wochenende auch nicht trainiert, sondern bewusst freigegeben. Der eine oder andere hat die Pause gebraucht", sagte Trainer Michael Hutzler unserem Partnerportal anpfiff.info.

Am Montag absolvierten die Bamberger ein Training, am Mittwoch folgte ein Mannschaftsabend, bei dem das Team das Bundesliga-Heimspiel der Heitec Volleys in der Brose-Arena besuchte. Und am Donnerstag folgte das Abschlusstraining für die Partie gegen Eltersdorf.

Als einziges Team in der Liga sind die Domreiter zuhause noch ungeschlagen und möchten dies natürlich auch über die Winterpause hinaus bleiben. Dafür muss allerdings die Revanche für die Niederlage im ersten Vergleich gelingen. Das Hinspiel ging nämlich mit 4:2 an den Sportclub und war eine ganz klare Angelegenheit. "Da waren sie besser und haben verdient gewonnen. Wir haben damals gemerkt, dass wir noch nicht ganz so weit sind bzw. waren. Jetzt, knapp vier Monate später, wollen wir näher rankommen", sagte Hutzler. Er weiß aber auch, dass es "gegen die beste Offensive der Liga mit vielen schnellen Umschaltspielern wie Tobias Herzner, Jens Wartenfelser, Julian Konrad, Dickson Abiama oder Calvin Sengül alles andere als leicht wird."

Bei ruhenden Bällen können die Eltersdorfer mit ihren "Kanten" wie Oliver Gonnert oder Maximilian Göbhardt jedem Gegner wehtun. "Allerdings", so Hutzler, "sind wir in der Defensive, auch was Standards betrifft, deutlich stabiler, als wir es noch zu Beginn waren. Dazu tragen sicherlich auch unsere momentanen Innenverteidiger Steffen Müller und Pascal Nögel bei, die mir aktuell richtig gut gefallen. Das wird nicht nur für uns ein harter Ritt werden - sondern auch für Eltersdorf", kündigt Hutzler an. schü/red

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