Wildensorg
Basketball

Der Start ist der DJK Don Bosco Bamberg voll gelungen

Die Zweitliga-Damen der DJK Don Bosco Bamberg schlagen in der ersten Pokalrunde die BSG Ludwigsburg mit 77:57.
Artikel drucken Artikel einbetten
Gegen die körperlich überlegene Ludwigsburgerin Alexandra Berry versucht die Neu-Bambergerin DeJonee Hale (rechts), zum Korberfolg zu kommen. Foto: sportpress
Gegen die körperlich überlegene Ludwigsburgerin Alexandra Berry versucht die Neu-Bambergerin DeJonee Hale (rechts), zum Korberfolg zu kommen. Foto: sportpress
+17 Bilder

Die Basketballerinnen der DJK Don Bosco Bamberg haben ihre erste Bewährungsprobe bestanden. Die runderneuerte Zweitligamannschaft des neuen Trainers Konstantin Hammerl überstand am Sonntagnachmittag die erste Runde des DBBL-Pokals mit einem 77:57 (39:28) gegen den Aufsteiger und Liga-Konkurrenten BSG Ludwigsburg in der Halle der Berufsschule an der Ohmstraße.

Den Bambergerinnen fehlte der verletzte Neuzugang Branka Lukovic (Armbruch). Den Ausfall der serbischen Centerin hatten die jungen Bambergerinnen nicht in ihren Köpfen, sie legten überaus engagiert und mit einer aggressiven Abwehr los. 7:0 stand es vor rund 80 Zuschauern nach Punkten von Ivana Grbic, DeJonee Hale und Magdalena Landwehr, da nahm BSG-Trainer Tomas Vilkius nach 2:20 Minuten bereits seine erste Auszeit. Fortan waren die Ludwigsburgerinnen etwas besser im Spiel, vor allem aus der Distanz trafen sie. 19:14 stand es nach dem ersten Viertel.

Die konsequente Bamberger Abwehr ließ die BSG-Offensive weiterhin nicht zur Entfaltung kommen. Ballgewinne nutzte die DJK zu Punkten per Fastbreak, sehenswert setzten Grbic und Hale ihre Mitspielerinnen ein, zudem traf die US-Amerikanerin hochprozentig. In die Pause ging die Hammerl-Truppe mit einem 39:28-Vorsprung.

Schnell setzten sich die Bambergerinnen weiter auf 44:28 ab, ehe die neue und wuchtige BSG-Kanadierin Alexandra Berry von der Freiwurflinie das 44:30 markierte. Die DJK blieb kampfstark und wachsam am Drücker. Beim Stand von 61:38 ging es in den Schlussabschnitt.

Längst hatten sich die Bamberger Neulinge in der ersten Garnitur, Jana Barth, Kim Siebert, Nina Kühhorn und Alina Hering, ins DJK-Spiel eingebracht, ohne dass das Niveau litt. Coach Hammerl konnte zufrieden sein, gab allen Akteurinnen ausreichend Zeit, um sich zu zeigen. Der hohen Intensität in der Abwehr und mitunter clever herausgespielten Punkten der DJK hatten die Ludwigsburgerinnen immer weniger entgegenzusetzen, der Bamberger 77:57-Sieg entsprach den Kräfteverhältnissen.

Hammerl sagte: "Es ist immer schön, mit einem Pflichtspielerfolg zu starten. Wir wussten, was uns erwartet, da wir in der Vorbereitung bereits gegen Ludwigsburg gespielt haben. Wir wussten, dass sie starke Schützinnen haben, das haben wir zum Ende hin nicht ganz unter Kontrolle gehabt. Wir können viele Kleinigkeiten mitnehmen, die wir noch verbessern können. Es ist uns gelungen, in der zweiten Halbzeit die defensive Intensität hochzuschrauben und haben deshalb wohl gewonnen. Jetzt haben wir mit Saarlouis nochmals ein richtig feines Testspiel."

In der zweiten Pokalrunde hat die DJK Don Bosco einen attraktiven Gegner zugelost bekommen. Am kommenden Sonntag (15 Uhr) ist der Bundesligist TV Saarlouis Royals, für den die Ex-Bambergerin Nadjeschda Illmberger aufläuft, in der Graf-Stauffenberg-Halle zu Gast. DJK Don Bosco Bamberg: Hale (21), Grbic (17), Landwehr (11), Marschall (10), Förner (6), Kühhorn (4), Barth (3), Hesselbarth (2), Siebert (2), Hager (1), Hering, Ulshöfer / BSG Ludwigsburg: Elbert (14), Berry (13), Krell (11), Bozic (6), Banozic (5), Rathfelder (3), Kucera (2), Schubitschew (2), Yesilova (1), Konstantinidou, Stöckle, von Stackelberg

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren