Bamberg
American Football

Bucks verlieren nur knapp

Dramatik bis zum Schluss: Die Bamberg Bucks können mit dem letzten Angriff das Spiel gegen Erlangen entscheiden, lassen aber den Ball fallen - und rutschen in der Bayernliga-Tabelle ab.
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Running Back Benedikt Haderer (links) und die Offense der Bamberg Bucks ist in dieser Szene auf dem Weg in Richtung Endzone. Am Ende fehlte gegen die Erlangen Sharks in der Football-Bayernliga nur ein Touchdown zum Sieg.Lachner
Running Back Benedikt Haderer (links) und die Offense der Bamberg Bucks ist in dieser Szene auf dem Weg in Richtung Endzone. Am Ende fehlte gegen die Erlangen Sharks in der Football-Bayernliga nur ein Touchdown zum Sieg.Lachner

Im ersten Heimspiel seit Mai haben die Footballer der Bamberg Bucks in der Bayernliga gegen die Erlangen Sharks knapp mit 24:30 verloren und stehen mit 4:12 Punkten auf dem vorletzten Platz.

Die Sharks nutzten direkt ihr erstes Angriffsrecht, arbeiteten sich bis in die Endzone vor und führten nach dem ersten Viertel mit 6:0. Im zweiten Abschnitt waren beide Offenses richtig in Fahrt, es ging Schlag auf Schlag: Zunächst erhöhten die Gäste auf 14:0, dann schlugen erstmals die Bucks zu. Ein kurzer Pass auf Nick Jordan sowie der Extrapunkt halbierten den Rückstand (7:14). Aber im Gegenzug marschierten auch die Sharks in die Endzone. Das wollten die Gastgeber nicht auf sich sitzen lassen, die Offense der Bucks arbeitete sich mit vielen Pässen über das Feld. Am Ende drückte Quarterback Daniel Seer selbst den Ball über die Linie. Und noch immer war keine Pause in Sicht, denn Erlangen drückte bei wenig verbleibender Spielzeit richtig aufs Gas - fand aber keinen Weg mehr an der Defense der Hausherren vorbei. Beim 14:22 ging es in die Halbzeitpause.

Mit Ballbesitz Bamberg ging es in der zweiten Hälfte weiter, es gab direkt die nächsten Punkte: Christoph Huth verwandelte ein Field Goal aus knapp 30 Yards. Doch die Sharks kämpften sich auf die Anzeigetafel und legten acht Punkte zum 17:30 nach. So ging es auch ins letzte Viertel, schon bald kamen die Bucks näher. Nach einem vermeintlichen Touchdown durch Benedikt Haderer wurde der Ball von den Schiedsrichtern einen halben Meter vor der Endzone platziert, von wo Daniel Seer erneut kurzen Prozess machte und mit starker Unterstützung seiner Offensive Line den Ball über die Linie brachte - 24:30. Jetzt war die Verteidigung gefordert, die von den mehr als 250 Zuschauern im Fuchs-Park-Stadion lautstark nach vorne gepeitscht wurde.

Vor der Endzone gestoppt

So dauerte es nur vier Spielzüge, bis die Sharks den Ball wieder zurückgeben mussten, der Punt kullerte allerdings bis zur Bamberger 20-Yard-Linie. Wenig Zeit und 80 Yards bis zur Endzone: keine leichte Aufgabe für die Bucks. Aber selbstbewusst ging es in großen Schritten per Pass nach vorn, jedes First Down wurde frenetisch bejubelt. Alles schien möglich, aber kurz nach der Mittellinie schlichen sich Unkonzentriertheiten ein. Alles hing an einem letzten, vierten Versuch bei noch acht Yards. Doch der Ball konnte nicht gefangen werden, es folgte ein Turn-over on Downs. Die Sharks bekamen das Angriffsrecht und beendeten das Spiel.

Am Samstag (15 Uhr) kommt es bereits zum letzten Heimspiel gegen Tabellenführer Regensburg Phoenix. Das Spiel wird diesmal auf dem Gelände des FV 1912 Bamberg ausgetragen. red

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