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Basketball

Brose Bamberg will Erfolgsserie fortsetzen

Die seit neun Spielen unbesiegten Bamberger empfangen am Montagabend das Bundesliga-Schlusslicht aus Bremerhaven.
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Trainer Federico Perego im Gespräch mit Arnoldas Kulboka. Der Litauer schnupperte letztmals am 13. Februar im Heimspiel gegen die Frankfurt Skyliners für knapp drei Minuten Bundesliga-Luft. Seitdem kam er nicht mehr zum Einsatz. Bekommt der 21-Jährige heute gegen den Tabellenletzten eine Chance? Foto: Daniel Löb
Trainer Federico Perego im Gespräch mit Arnoldas Kulboka. Der Litauer schnupperte letztmals am 13. Februar im Heimspiel gegen die Frankfurt Skyliners für knapp drei Minuten Bundesliga-Luft. Seitdem kam er nicht mehr zum Einsatz. Bekommt der 21-Jährige heute gegen den Tabellenletzten eine Chance? Foto: Daniel Löb

Bevor die Basketball-Bundesliga am Wochenende aufgrund des Allstar-Spiels eine kleine Pause einlegt, ist Brose Bamberg noch zweimal gefordert. Am Montagabend empfängt der Tabellenvierte um 20.30 Uhr das Schlusslicht Eisbären Bremerhaven in der Brose-Arena, am Donnerstag ist der Pokalsieger beim starken Aufsteiger Rasta Vechta (3.) zu Gast.

Für die Bremerhavener hat sich die lange Fahrt von der Nordseeküste nach Bamberg noch nie gelohnt. Bislang gingen sie stets als Verlierer vom Parkett der Brose-Arena, und auch beim 15. Gastspiel ist der Tabellenletzte krasser Außenseiter. Allerdings kommt das abstiegsgefährdete Team von der Nordseeküste mit neuem Mut nach Oberfranken. Am vergangenen Wochenende hat es eine 16 Spiele währende Niederlagenserie beendet. Mit 76:74 gewannen die Eisbären das Kellerduell gegen Science City Jena.

Nach dem vierten Sieg in dieser Saison haben sie nur noch zwei Zähler Abstand zum rettenden Ufer und die Chance, eine bislang völlig verkorkste Spielzeit doch noch zu einem versöhnlichen Ende zu führen. Zwei Trainer haben die Eisbären schon verschlissen. Der in Bamberg bestens bekannte Arne Woltmann musste nach vier Niederlagen in Folge im Dezember seinen Hut nehmen. Eisbären-Sportdirektor Dan Panaggio übernahm, doch unter der Führung des 63-jährigen US-Amerikaners verloren die Norddeutschen gar 15 Mal in Serie.

Zweiter Trainerwechsel

Vor zwei Wochen warf Panaggio das Handtuch und übergab das Traineramt an Michael Mai. Der Einstand des 44-Jährigen, bislang Assistenzcoach, ging gegen Bayern München (80:91) erwartungsgemäß verloren, doch gegen Jena feierte Mai ein gelungenes Heimdebüt.

Dreh- und Angelpunkt im Team der Eisbären ist Chris Warren. Der Aufbauspieler ist mit 17,2 Punkten im Schnitt korbgefährlichster Spieler seiner Mannschaft, weiß mit 5,3 Assists aber auch seine Mitspieler gut einzusetzen. Von diesen punkten Flügelspieler Elston Turner (12,8) und Center Keith Benson (11,4) ebenfalls durchschnittlich zweistellig.

Das Hinspiel gewannen die damals noch von Ainars Bagatskis trainierten Bamberger mit 93:88. Dessen Nachfolger Federego Perego ist seit der Übernahme des Traineramtes im Januar in der Bundesliga noch unbesiegt. Wettbewerbsübergreifend stehen für die Oberfranken neun Erfolge in Serie zu Buche. Diese wollen sie nun gegen die Norddeutschen ausbauen. Perego warnt jedoch: "Bremerhaven kommt mit breiter Brust. Ein Sieg nach so einer langen Niederlagenserie kann neue Kräfte freisetzen. Für uns bedeutet das, dass wir die Sache hochkonzentriert angehen müssen. Wir dürfen uns auf nichts einlassen, müssen von Beginn an hart verteidigen und ihnen unser Spiel aufzwingen." Alles andere als ein Sieg der Bamberger, die nach dem Einzug ins Viertelfinale der Champions League am vergangenen Mittwoch ausreichend Zeit zur Regeneration hatten, wäre eine Überraschung.

Viertelfinaltermine stehen fest

Die Spieltermine im Viertelfinale der Champions League stehen fest. Brose Bamberg bestreitet das Hinspiel gegen AEK Athen am Mittwoch, 27. März, um 20 Uhr in der Brose-Arena. Das Rückspiel in der griechischen Hauptstadt findet am Mittwoch, 3. April, 18.30 Uhr, statt.

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