Bamberg
Basketball-Play-offs

Brose Bamberg wartet auf Gegner

Der Bamberger Kontrahent im Halbfinale wird erst im entscheidenden fünften Spiel ermittelt. Die Münchner Bayern schlagen in Frankfurt zurück.
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Vier Hände greifen nach dem Ball (v. l.): Alex King, Jordan Sibert, Maik Zirbes und Jonas Wohlfarth-Bottermann beim Rebound  Foto: Fabian Sommer/dpa
Vier Hände greifen nach dem Ball (v. l.): Alex King, Jordan Sibert, Maik Zirbes und Jonas Wohlfarth-Bottermann beim Rebound Foto: Fabian Sommer/dpa
Natürlich machte bereits am vergangenen Samstag, unmittelbar nachdem die Brose-Basketballer mit dem dritten Sieg über die Telekom Baskets Bonn den Einzug ins Halbfinale perfekt gemacht hatten, in der Brose Arena die Frage die Runde, wer denn der Bamberger Gegner sein würde. "Ich weiß es nicht, beide Teams sind sehr gut", antwortete Brose-Flügelspieler Lucca Staiger und zuckte mit den Schultern.
Tatsächlich werden der Nationalspieler und seine Teamkollegen erst am späten Donnerstagabend wissen, ob sie am Sonntag zum FC Bayern nach München fahren müssen oder im ersten von maximal fünf Halbfinalduellen die Frankfurt Skyliners empfangen. Die unerwartet spannende Viertelfinalserie zwischen dem Hauptrundenersten aus der bayerischen Landeshauptstadt und dem Achten aus Hessen findet am Donnerstag (20.30 Uhr) mit dem fünften Aufeinandertreffen im Audi Dome ihr Ende.
Zwar hätten die Bamberger in einem Halbfinalduell mit den Skyliners den Heimvorteil auf ihrer Seite, doch Ricky Hickman wünscht sich die Bayern als Gegner. "Wenn du der Beste sein willst, dann musst du die Besten schlagen", erläutert der Brose-Flügelspieler. "Wir spielen zurzeit sehr guten Basketball, deshalb würde mich dieses Duell reizen."


Eindrucksvoll zurückgeschlagen

In der Tat haben die Bayern nach ihrer 83:86-Heimniederlage am Samstag mit dem deutlichen 85:50-Erfolg am Dienstagabend in Frankfurt im Stil einer Spitzenmannschaft eindrucksvoll zurückgeschlagen und ein peinliches Aus im Viertelfinale erst einmal abgewendet. "Es sah teilweise so aus, als würden Männer gegen Jungs spielen. Wir konnten mit ihrer Physis und defensiven Intensität nicht umgehen", begründete der Frankfurter Trainer Gordon Herbert die klare Niederlage. "Wir müssen einfach härter und besser zusammenspielen, um eine Chance zu haben", erklärte Guard Quantez Robertson.


Vier Bayern punkten zweistellig

Die Bayern zeigten in Frankfurt nicht nur eine starke Defensivleistung, sondern überzeugten auch als Team (20 Assists). Mit Jared Cunningham, Devin Booker (je 15), Maik Zirbes (11) und Nihad Djedovic (10) punkten vier Zähler zweistellig, bei den Skyliners gelang das nur Robertson (12). "Wir müssen so spielen wie heute", forderte Bayern-Coach Dejan Radonjic vor dem entscheidenden fünften Viertelfinalspiel. mit dpa
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