Bamberg
Basketball

Brose Bamberg trennt sich von Michael Carrera

Der Basketball-Bundesligist macht von einer Ausstiegsklausel im Vertrag mit dem Venezolaner Gebrauch und ist nun wieder auf Spielersuche. Mateo Seric hilft zwischenzeitlich aus.
Artikel drucken Artikel einbetten
Michael Carrera, hier beim Bundesligaspiel gegen Alba Berlin in Aktion, muss die Bamberger wieder verlassen. Foto: Daniel Löb
Michael Carrera, hier beim Bundesligaspiel gegen Alba Berlin in Aktion, muss die Bamberger wieder verlassen. Foto: Daniel Löb

Einen Tag nach der 78:81-Heimniederlage gegen Ratiopharm Ulm hat Brose Bamberg den Vertrag mit Michael Carrera aufgelöst. Der Tabellendritte der Basketball-Bundesliga zog eine im Vertrag verankerte Ausstiegsklausel fristgerecht und beendete den Kontrakt. Den 26 Jahre alten Venezolaner hatten die Bamberger erst am 20. September verpflichtet.

"Michael Carrera ist ein toller Typ, aber er wurde ein Strukturopfer. Er ist ein Power Forward, der auch auf der Position drei spielen kann. Es hat sich aber herausgestellt, dass wir einen Vierer brauchen, der werfen und auch auf der Centerposition aushelfen kann", erklärte Brose-Geschäftsführer Arne Dirks am Montagabend bei einem Fantalk.

Bis ein neuer Spieler gefunden ist, wird Mateo Seric vom Farmteam Baunach Young Pikes in in den Bundesligakader aufrücken und - wenn es der Spielplan erlaubt - auch für die Baunacher auflaufen. Der WM-Teilnehmer Carrera kam für die Bamberger achtmal in der Bundesliga (6,5 Punkte/3,3 Rebounds im Schnitt) und fünfmal in der Champions League (3,2/3,6) zum Einsatz.

Die Deutschen sind stolz auf ihr Recyclingsystem. Gleichzeitig wird so viel Müll produziert, wie nie zuvor. Wir haben uns der Frage gewidmet: Wofür trennen wir eigentlich unseren Müll?

Kommentare (6)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren