Bamberg
Basketball

Brose Bamberg steht im Pokal-Halbfinale

Der Titelverteidiger setzt sich im Viertelfinale bei den Basketball-Löwen Braunschweig klar mit 80:69 durch.
Artikel drucken Artikel einbetten
Christian Sengfelder, der hier über den Braunschweiger Aleksandar Marelja hinweg wirft, war mit 22 Punkten bester Bamberger Korbschütze beim Sieg in der Volkswagenhalle. Fotos: Daniel Löb
Christian Sengfelder, der hier über den Braunschweiger Aleksandar Marelja hinweg wirft, war mit 22 Punkten bester Bamberger Korbschütze beim Sieg in der Volkswagenhalle. Fotos: Daniel Löb
+8 Bilder

Die Bundesliga-Basketballer von Brose Bamberg stehen als erstes Team im Halbfinale des Pokalwettbewerbs. Am Samstagabend setzte sich der Titelverteidiger bei den Basketball-Löwen Braunschweig ungefährdet mit 80:69 (38:28) durch. Wer der Gegner der Oberfranken im Halbfinale sein wird, entscheidet sich erst am Sonntagabend. Bis dahin sind auch die übrigen drei Viertelfinalbegegnungen (Ulm - Göttingen, Berlin - Weißenfels und Bonn - Oldenburg) bestritten.

Bester Werfer beim Bamberger Sieg in der Volkswagenhalle war der Ex-Braunschweiger Christian Sengfelder mit 22 Punkten. Knapp an einem "Double-Double" vorbei schrammte Center Assem Marei mit zwölf Zählern und neun Rebounds. Zweistellig punkteten ebenfalls Retin Obasohan (15) und Bryce Taylor (12/4 Dreier). Überraschend wieder im Team stand Kameron Taylor nach mehrwöchiger Pause aufgrund einer Schulterverletzung. Der Flügelspieler kam in zwölf Minuten Einsatzzeit auf vier Zähler.

Bei den Braunschweigern gab der ehemalige Bamberger Lucca Staiger sein Debüt. Der frühere Nationalspieler, den die Niedersachsen erst am Freitag nach der Trennung von Kostja Mushidi verpflichtet hatten, war mit 14 Punkten auf Anhieb der beste Korbschütze seines Teams. Mit Jairus Lyles trug ein weiterer Neuzugang erstmals das Löwen-Trikot. Der Combo-Guard wechselte erst am Samstag von den Ludwigsburgern zu den Braunschweigern.

Mit dem Sieg im Pokal-Viertelfinale haben die Bamberger ihre wettbewerbsübergreifend vier Niederlagen in Folge andauernde Negativserie beendet. Die Braunschweiger warten dagegen nun schon seit fünf Spielen auf ein Erfolgserlebnis. Die Gäste waren der verdiente Sieger, weil sie die meiste Zeit über in Führung lagen. Im Gegensatz zu den vergangenen Spielen behielten sie diesmal im letzten Viertel die Nerven und behaupteten ihren Vorsprung. Mit einer 56:46-Führung waren sie in den Schlussabschnitt gegangen.

In einer lange Zeit beiderseits offensivschwachen Partie - beide Teams taten sich mit Ausnahme von Bryce Taylor) besonders aus der Distanz schwer (Dreierquote Braunschweig 25 Prozent, Bamberg 28) - setzten sich die Gäste aufgrund ihrer besseren Defensivleistung und der geringeren Fehlerquote durch. Sie leisteten sich sechs Ballverluste weniger als die Hausherren (16) und nahmen ihnen neunmal den Ball ab.

Verwandte Artikel

Kommentare (2)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren