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Basketball

Brose Bamberg: Rice 14 Mal "Spieler des Spiels"

Der Aufbauspieler wurde in der abgelaufenen Saison von unserer Redaktion so oft wie kein anderer Akteur von Brose Bamberg ausgezeichnet und ist daher unser "Spieler der Saison".
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Tyrese Rice, hier bedrängt vom Ulmer Javonte Green, war in der abgelaufenen Saison einige Male der Matchwinner für die Bamberger. Foto: Daniel Löb
Tyrese Rice, hier bedrängt vom Ulmer Javonte Green, war in der abgelaufenen Saison einige Male der Matchwinner für die Bamberger. Foto: Daniel Löb

62 Pflichtspiele haben die Basketballer von Brose Bamberg in der vergangenen Saison in der Bundesliga (38), im Pokalwettbewerb (4) und in der Champions League (20) bestritten. Nach jeder Partie kürte unsere Redaktion einen Bamberger Akteur zum "Spieler des Spiels". 14 Mal, und damit so oft wie bei keinem seiner Teamkollegen, fiel die Wahl auf Tyrese Rice. Der 32 Jahre alte Aufbauspieler ist damit unser "Spieler der Saison".

Auf den zweiten Platz kam Augustine Rubit mit elf Nennungen. Mit Elias Harris (9) und Patrick Heckmann (6) folgten zwei Deutsche auf den Rängen 3 und 4. Cliff Alexander und Bryce Taylor wurden jeweils fünfmal auserkoren. Stevan Jelovac, der nur bis Mitte Januar im Kader stand, war immerhin viermal "Spieler des Spiels". Die weitere Reihenfolge: Ricky Hickman (4), Louis Olinde (2), Nikos Zisis und Arnoldas Kulboka (je 1). Wer alle Spiele zusammenzählt, kommt in der Summe nur auf 61. Das liegt daran, dass wir in einer Partie auf eine Auszeichnung verzichtet hatten: im Heimspiel der Bundesliga-Hauptrunde am 12. Januar gegen Rasta Vechta. Nach dem blamablen 67:85 wurden die kollektiv versagenden Bamberger mit einem gellenden Pfeifkonzert aus der Brose-Arena verabschiedet.

Rubit war am effektivsten

Rubit war nach dem Effektivitätswert sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions League der beste Bamberger in der abgelaufenen Saison, doch der abgezockte Rice drückte dank seiner Erfahrung vielen Spielen seinen Stempel auf.

Großen Anteil hatte Rice in den Play-offs der Champions League daran, dass die Bamberger den Sprung ins Final Four schafften. Im Achtelfinal-Rückspiel im türkischen Bandirma sicherte er den Bambergern mit 32 Punkten ebenso das Weiterkommen wie im Viertelfinal-Rückspiel bei AEK Athen mit seinem Floater kurz vor der Schlusssirene. Auch aufgrund dieser Leistungen wurde Rice zum MVP der Champions League gewählt.

Irrer Dreier aus der Ecke

Rice' Saisonhöhepunkt in der Bundesliga war wohl der Dreier aus der Ecke im Hauptrundenspiel in Vechta, mit der er seine Mannschaft in die Verlängerung rettete. Die Bamberger gewannen noch mit 101:95 - auch dank der 30 Punkte von Rice.

Spieler der Saison

Tyrese Rice  absolvierte 60 Spiele in der abgelaufenen Saison. In der Bundesliga und in der Champions League pausierte er jeweils nur einmal. In beiden Wettbewerben hatte er die meiste Einsatzzeit (28,5 bzw. 29,9 Minuten im Schnitt) und war auch bester Bamberger Korbschütze (15,9 bzw. 16,4 Punkte im Schnitt).

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