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Basketball

Brose Bamberg ist abermals auswärts gefordert

Nach der Niederlage in Frankfurt ist der Pokalsieger am Ostersonntag beim Bundesliga-Zehnten MHP Riesen Ludwigsburg zu Gast.
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Der Ludwigsburger Aufbauspieler Jordon Crawford (rechts) zieht im Hinspiel gegen den Bamberger Augustine Rubit zum Korb. Foto: Daniel Löb
Der Ludwigsburger Aufbauspieler Jordon Crawford (rechts) zieht im Hinspiel gegen den Bamberger Augustine Rubit zum Korb. Foto: Daniel Löb
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Im vierten Bundesliga-Auswärtsspiel binnen 14 Tagen sind die Basketballer von Brose Bamberg am Ostersonntag (18 Uhr) bei den MHP Riesen Ludwigsburg gefordert. Sollte auch diese Partie verloren gehen - es wäre die fünfte Niederlage in den letzten sechs Spielen - geht es für die Mannschaft von Trainer Federico Perego im Endspurt der Hauptrunde vorrangig darum, den fünften Platz in der Tabelle abzusichern. Rang 4 und damit Heimrecht in der ersten Play-off-Runde sind in der Form, in der sich der Pokalsieger in den vergangenen 14 Tagen präsentiert hat, nicht mehr zu erreichen.

Perego: Wir arbeiten hart

"Für uns ist es nicht die beste Phase der Saison. Wir arbeiten täglich hart, um unsere Fehler abzustellen. Wir sind immer noch mitten in einem Prozess. Die wichtigste Phase der Saison kommt jetzt. Wir sind noch in allen Wettbewerben mit dabei, haben noch viele Spiele vor uns und wollen überall ein Wörtchen mitreden", meinte der 34 Jahre alte Brose-Coach nach der Niederlage am Gründonnerstag in Frankfurt. In Ludwigsburg sollten seine Schützlinge den Worten Taten folgen lassen.

Wie die Fraport Skyliners haben auch die MHP Riesen noch eine kleine Chance, die Play-offs zu erreichen. Mit dem 98:93-Sieg in Gießen haben die Schwaben nach zuvor drei Niederlagen in Folge in die Erfolgsspur zurückgefunden. Als Tabellenzehnter weisen sie vier Punkte Rückstand auf die Würzburger auf, die Rang 8 und damit den letzten Play-off-Platz belegen.

Hinspiel war hart umkämpft

Schon im Hinspiel taten sich die Bamberger gegen die Ludwigsburger schwer. Am dritten Spieltag setzten sie sich erst mit 93:91 nach Verlängerung durch. Der siegbringende Wurf war ein Glücksdreier von Patrick Heckmann, der über das Brett den Weg in den Korb fand. Seinerzeit noch nicht im Team der Schwaben stand Marcos Knight. Das noch von seiner Zeit bei den Baunach Young Pikes in Bamberg bekannte Kraftpaket spielt seit Januar für die Schwaben und ist mit 17,2 Punkten im Schnitt bester Werfer und zudem bester Rebounder (7,0) seines Teams.ps

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