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Basketball

Brose Bamberg hofft auf sechsten Sieg in Serie

Brose Bamberg tritt am Mittwochabend in der Champions League als Favorit bei JDA Dijon an.
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Tyrese Rice war im Hinspiel mit 20 Punkten bester Korbschütze der Bamberger. Hier versperrt Abdoulaye Loum (l.) dem Aufbauspieler den Weg zum Korb; rechts Obi Emegano  Foto: Daniel Löb
Tyrese Rice war im Hinspiel mit 20 Punkten bester Korbschütze der Bamberger. Hier versperrt Abdoulaye Loum (l.) dem Aufbauspieler den Weg zum Korb; rechts Obi Emegano Foto: Daniel Löb

Mit den Siegen in Nymburk und Fuenlabrada haben die Basketballer von Brose Bamberg Rang 3 in der Vorrundengruppe C der Champions League gefestigt. Mit dem dritten Auswärtserfolg in Serie am Mittwochabend (18.30 Uhr) im französischen Dijon würden sie das Tor zum Achtelfinale weit aufstoßen.

Allerdings muss die Mannschaft von Trainer Ainars Bagatskis im Burgund mit erheblicher Gegenwehr rechnen. Der Vorletzte der Gruppe C hat nach zuvor sechs Niederlagen in Folge in der vergangenen Woche mit dem 89:78 in Nymburk seinen zweiten Sieg eingefahren und sich damit die kleine Hoffnung, die K.o.-Runde doch noch zu erreichen, erhalten.

"Ich denke schon, dass wir in Dijon gute Chancen haben. Aber wir müssen ein bisschen Kräfte sammeln, wir sahen gegen Bonn ein bisschen müde aus. Wir werden regenerieren und uns dann voll auf den Mittwoch konzentrieren, denn wir wollen ein gutes Spiel abliefern. Jedes Spiel und jeder Sieg ist wichtig. Denn wir wollen am Ende gut dastehen und ins Achtelfinale einziehen", meinte der Bamberger Flügelspieler Patrick Heckmann nach dem 77:70-Heimerfolg gegen die Telekom Baskets Bonn. Es war wettbewerbsübergreifend der fünfte Sieg der Bamberger in Folge.

Hohe Niederlage in Monaco

Dagegen musste JDA Dijon nach dem Erfolg in Nymburk am Wochenende einen Rückschlag hinnehmen. In der französischen Liga unterlag der Tabellendritte beim Zwölften AS Monaco überraschend klar mit 71:89 und gestattete seinem Gegner in der ersten Hälfte 52 Punkte. Dijons Neuzugang Tarence Kinsey erzielte neun Zähler. Der Power Forward kam aus der spanischen ACB-Liga von CB Breogan und ersetzt seinen amerikanischen Landsmann Robert Arnold, von dem sich die Franzosen getrennt haben. Arnold hat sich inzwischen dem Bundesligisten Crailsheim Merlins angeschlossen.

Das Hinspiel gewannen die Bamberger Mitte Oktober mit 73:64. Bester Werfer Dijons war damals Gavin Ware (21 Punkte). Der Center ist mit 12,8 Zählern im Schnitt sowohl der korbgefährlichste Spieler als auch der beste Rebounder (4,9). Der aus seiner Zeit bei den Artland Dragons bekannte Aufbauspieler David Holston kommt auf 11,3 Zähler.

Beim Hinspiel in Bamberg war der nur 1,73 Meter große "Zauberzwerg" allerdings kein Faktor und stand mit nur zwei Zählern klar im Schatten seines Bamberger Pendants Tyrese Rice, der 20 Punkte erzielte. Rice hat zuletzt gegen Bonn das Wurfglück jedoch verlassen. Nur zwei seiner 14 Würfe fanden ihr Ziel, von der Dreierlinie blieb er bei sieben Versuchen ohne Erfolg.

Schmidt und Olinde wieder dabei

Gegen die Rheinländer sicherte sich das Brose-Team den Sieg dank einer starken Verteidigungsleistung im dritten Viertel, als es entscheidend davonzog. An diese gilt es in Dijon anzuknüpfen. Trainer Ainars Bagatskis steht das komplette Team zur Verfügung. Die zuletzt fehlenden Daniel Schmidt (Magen-Darm-Virus) und Louis Olinde (Hüftprobleme) traten den Flug nach Frankreich mit an.

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