Bamberg
Basketball

Brose Bamberg gelingt Auftakt in die Play-offs

Brose Bamberg startet mit einem 87:74-Heimerfolg gegen die Telekom Baskets Bonn in die Viertelfinalserie.
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Der abermals sehr treffsicher Dorell Wright (rechts) steigt gegen den Bonner Center Julian Gamble zum Wurf hoch; links Augustine Rubit  Foto: Daniel Löb
Der abermals sehr treffsicher Dorell Wright (rechts) steigt gegen den Bonner Center Julian Gamble zum Wurf hoch; links Augustine Rubit Foto: Daniel Löb
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Alexandros und Markos, die an den Händen ihres Papas Nikos Zisis als Einlaufkinder mit aufs Parkett stürmten, waren für den griechischen Routinier in Reihen von Brose Bamberg die erhofften Glücksbringer. Denn der deutsche Meister ist mit einem Sieg in die Play-offs der Basketball-Bundesliga gestartet. Am Sonntagabend gewann der Titelverteidiger sein erstes Viertelfinalspiel nach einer starken Teamleistung, an deren Ende 23 Assists zu Buche standen, gegen die Telekom Baskets Bonn mit 87:74 (48:41). Spiel 2 der nach dem Modus best-of-five ausgetragenen Serie findet am Mittwoch (20.30 Uhr) in Bonn statt.


Hickman und Musli setzen aus

Von Beginn an sahen die Zuschauer eine packende und umkämpfte Partie. Brose-Trainer Luca Banchi, der aufgrund der Ausländerbeschränkung neben Dejan Musli auch auf Ricky Hickman verzichtete, schickte zu Beginn Louis Olinde und Aleksej Nikolic aufs Parkett. Die beiden Youngsters sollten die beiden Bonner Schlüsselspieler Tomislav Zubcic und Josh Mayo an die Kette legen, was zunächst aber nicht gelang. Die Gäste hatten den besseren Start und führten nach sieben Minuten mit 18:12. Dann aber schafften die Bamberger ein 10:0-Lauf, zu dem Dorell Wright acht Punkte beisteuerte. Wright hatte am Ende des ersten Viertels 14 der 22 Bamberger Punkte erzielt und war sowohl aus dem Feld (sechs Treffer bei sechs Versuchen) als auch an der Freiwurflinie fehlerlos geblieben.
Im zweiten Abschnitt gönnten beide Trainer ihrer Startformation eine längere Pause. Wesentlich effektiver war der "zweite Anzug" der Bamberger. Die Gastgeber verteidigten besser, spielten mannschaftsdienlicher und waren im Angriff besonders von jenseits der 6,75-Meter-Linie erfolgreicher. Zur Pause (48:41) hatten sechs Dreier (bei zehn Versuchen) den Weg in den Bonner Korb gefunden.
Nach 24 Minuten lagen die Hausherren erstmals zweistellig in Front (53:43). Die Bonner hatten es Anthony Dileo, der einige Male erfolgreich zum Korb zog, zu verdanken, dass sie nicht abgeschüttelt wurden. Die Bamberger schienen das Spiel im Griff zu haben, doch dieser Eindruck erwies sich als trügerisch. Nach einer kurzen Schwächephase des Meisters kam Bonn auf 56:60 (28.) heran.


Die Fans werden lauter

Bei diesem knappen Bamberger Vorsprung blieb es bis fünfeinhalb Minuten vor Schluss. Die Brose-Fans merkten, dass ihr Team Unterstützung benötigte, und es wurde merklich lauter in der Arena. Dreier von Nikos Zisis, Lucca Staiger und Daniel Hackett, der sich ein hitziges Duell mit Yorman Bartolo lieferte, sorgten dafür, dass sich das Brose-Team wieder absetzte und es letztlich einem ungefährdeten Heimsieg zusteuerte.


Die Statistik

Brose Bamberg -
Telekom Bask. Bonn 87:74

(22:21, 26:20, 17:19, 22:14)

Bamberg
Wright (24 Punkte/4 Dreier), Rubit (16/1), Zisis (13/3), Hackett (11/1), Staiger (8/2), Radosevic (7), Mitrovic (4), Lo (4), Nikolic, Olinde
Bonn Gamble (14), Mayo (14/2), Dileo (10), Breunig (10), Hill (8), Zubcic (7/1), Djurisic (7/1), Curry (2), Bartolo (2), Klein

SR
Lottermoser, Hack, Arik

Zuschauer
6150

Gesamtwurfquote
Bamberg Prozent 55 (30 Treffer/50 Versuche), Bonn 52 (31/60)

Dreierquote
Bamberg 58 Prozent (11/19), Bonn 20 (4/20)

Freiwurfquote
Bamberg 84 Prozent (16/19), Bonn 89 (8/9)

Rebounds
Bamberg 29 (20 defensiv/9 offensiv), Bonn 23 (15/8)

Ballgewinne/-verluste
Bamberg 5/10, Bonn 3/9
Assists Bamberg 23 / Bonn 11
Fouls Bamberg 16 / Bonn 18
Die weiteren Termine im Play-off-Viertelfinale
Spiel 2: Mittwoch, 9. Mai, 20.30 Uhr in Bonn
Spiel 3: Samstag, 12. Mai, 14.15 Uhr in Bamberg
falls erforderlich: Spiel 4: Dienstag, 15. Mai, 20.30 Uhr in Bonn
Spiel 5: Donnerstag, 17. Mai, 19 Uhr in Bamberg
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