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Brose Bamberg empfängt den Titelverteidiger

Brose Bamberg will sich in der Champions League gegen im Heimspiel gegen den Spitzenreiter AEK Athen für die Niederlage im Hinspiel revanchieren.
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Augustine Rubit, mit 20 Punkten bester Bamberger bei der 86:93-Niederlage im Hinspiel, setzt sich unter dem Korb gegen Athens Topscorer Vince Hunter durch. Foto: championsleague.basketball
Augustine Rubit, mit 20 Punkten bester Bamberger bei der 86:93-Niederlage im Hinspiel, setzt sich unter dem Korb gegen Athens Topscorer Vince Hunter durch. Foto: championsleague.basketball
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Mit dem Titelverteidiger und dem besten Team der Vorrundengruppe C bekommen es die Basketballer von Brose Bamberg im ersten Champions-League-Spiel des Jahres 2019 zu tun. AEK Athen, das am Dienstagabend um 20 Uhr in der Brose-Arena zu Gast ist, hat nach der Niederlage gegen Hapoel Jerusalem zum Saisonstart die folgenden acht Spiele gewonnen und führt die Tabelle vor dem zehnten Spieltag vor den Israelis (7:2 Siege) an.

Die Bamberger nehmen mit einer Bilanz von sechs Siegen und drei Niederlagen den dritten Platz ein. Nach zuletzt drei Auswärtserfolgen in Serie hat sich das Team von Ainars Bagatskis eine gute Ausgangsposition für den Einzug ins Achtelfinale verschafft. "Es ist ein sehr wichtiges Spiel für uns. Wenn wir noch Chancen auf Platz 1 oder 2 haben wollen, dann müssen wir unbedingt gewinnen, am besten auch den direkten Vergleich", meint Brose-Kapitän Nikos Zisis. Der Grieche hat seine Profikarriere vor 19 Jahren bei AEK Athen begonnen. Das Hinspiel ging mit 86:93 verloren.

AEK, das in Griechenland im Schatten der "Großen" Panathinaikos Athen und Olympiakos Piräus steht, hat sich zum Jahreswechsel nochmals verstärkt. Der aus seiner Bundesligazeit in Frankfurt bekannte Aufbauspieler Jordan Theodore wechselte von Olimpia Mailand in die griechische Hauptstadt. Bei den Italienern kam er in dieser Saison weder in der Serie A noch in der Euroleague zum Einsatz. Aus der Türkei kam Power Forward Delroy James. Im Gegensatz zu Theodore trug James am Sonntag bei der klaren 75:101-Pleite bei Olympiakos erstmals das Trikot des Traditionsklubs, der in der griechischen Liga mit acht Siegen und vier Niederlagen den fünften Platz einnimmt.

Reboundstarkes Team

Bester Spieler bei AEK ist Power Forward Vince Hunter, der mit 17,6 Punkten pro Partie auch zweitbester Werfer der Champions League ist. Dusan Sakota (11,3) und Giannoulis Larentzakis (12) erreichen ebenfalls eine zweistellige Ausbeute. Beste Rebounder der Griechen, die sich im Schnitt 40 Abpraller sichern, sind Hunter (7,8) und Jonas Maciulis (6,1).

"Theodore und James machen das Team nochmals ein, zwei Nummern stärker. Wir dürfen sie nicht ins Laufen kommen lassen. Das heißt, wir müssen von Beginn an voll da sein", sagt Zisis. Konkret bedeutet das, in der Abwehr noch eine Schippe drauf zu legen. Zuletzt beim 100:91-Sieg in Ulm zeigten die Bamberger nur ein starkes Viertel in der Defensive. Das 32:11 im dritten Spielabschnitt reichte aber aus, die Partie bei den Ulmern für sich zu entscheiden und nach den Heimniederlagen gegen Bayern München und Bayreuth wieder Selbstvertrauen zu tanken. "Gerade defensiv haben wir in der zweiten Hälfte den Ton angegeben und uns dadurch auch in der Offensive beflügeln lassen", freute sich Brose-Coach Ainars Bagatskis. Dass sich sein Team in der ersten Halbzeit 53 Punkte einschenken ließ, dürfte den Letten nicht gefallen haben. Und AEK Athen ist ein anderes Kaliber als die keineswegs überzeugenden Ulmer.

Bagatskis trifft am Dienstag auf seinen Vorgänger als Bamberger Coach. Luka Banchi trainierte das Brose-Team von Anfang März bis Ende der vergangenen Saison. Seinen damaligen Assistenten Ilias Kantzouris nahm er im vergangenen Sommer mit nach Athen. Der Grieche Kantzouris wurde nach der Trennung von Andrea Trinchieri vor fast einem Jahr für wenige Wochen zum Chefcoach befördert, bevor der Italiener Banchi übernahm.

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