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Brose Bamberg: Der Blick geht nur nach vorne

Brose Bamberg hat das Final Four abgehakt und will sich im Bundesliga-Endspurt besser präsentieren. Am Mittwochabend ist der Tabellenzweite EWE Baskets Oldenburg zu Gast.
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Die Oldenburger Rasid Mahalbasic (links) und Nathan Boothe (rechts) hindern Brose-Center Cliff Alexander am Wurf. Foto: Andreas Burmann
Die Oldenburger Rasid Mahalbasic (links) und Nathan Boothe (rechts) hindern Brose-Center Cliff Alexander am Wurf. Foto: Andreas Burmann
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Nach der Halbfinalniederlage beim Final Four der Champions League gegen Virtus Bologna hatten sich die Fans von Brose Bamberg bereits im Spiel um Platz 3 gegen Antwerpen eine Reaktion ihrer Mannschaft erhofft, die aber ausblieb. Nun stellt sich die Frage: In welcher Verfassung wird sich der Bundesliga-Fünfte im Heimspiel am Mittwochabend (20.30 Uhr) gegen den Tabellenzweiten EWE Baskets Oldenburg präsentieren? Mit dem Duell gegen die Niedersachsen beginnt die letzte Woche der Hauptrunde, in der die Bamberger zudem am Freitag (19 Uhr) in Bayreuth und am Sonntag (18 Uhr) abermals zu Hause gegen s.Oliver Würzburg gefordert sind.

"Wir müssen das vergangene Wochenende vergessen und schauen nur noch nach vorne. Die Play-offs stehen an. Doch zunächst haben wir noch drei ganz schwere Spiele vor uns, die uns aber perfekt darauf einstimmen werden", sagt Brose-Trainer Federico Perego. Direkt nach der Rückkehr aus Antwerpen hatte er sein Team bereits am Montagmittag in die Trainingshalle gebeten, um sich auf das Duell gegen die Oldenburger vorzubereiten, die wohl noch einen Tick stärker einzuschätzen sind als die Kontrahenten beim Final Four. Die "Donnervögel" haben erst fünf Niederlagen einstecken müssen und benötigen aus den drei ausstehenden Hauptrundenpartien nur noch einen Sieg, um sich den zweiten Platz zu sichern.

Mahalbasic in MVP-Form

Das offensivstärkste Team der Liga (92,2 Punkte im Schnitt) hat bereits neunmal 100 Punkte oder mehr erzielt - so auch im Hinspiel, das die EWE Baskets vor knapp vier Wochen mit 100:89 für sich entschieden. Gleich sechs Spieler punkteten damals zweistellig. Angeführt wurden sie wieder einmal von Rasid Mahalbasic. Der vielseitige österreichische Center präsentierte sich mit 20 Punkten, sieben Rebounds und sieben Assists zum wiederholten Mal in MVP-Form. Topscorer der Oldenburger ist jedoch Aufbauspieler Will Cummings, mit 20,4 Zählern im Schnitt bester Bundesliga-Korbschütze. "Oldenburg spielt momentan mit den besten Basketball in Deutschland", meint Perego.

Davon ist sein eigenes Team meilenweit entfernt. Nach den dürftigen Vorstellungen beim Final Four gilt es nun, in der Bundesliga wieder in die Spur zu kommen. Nach oben geht zwar nichts mehr, Platz 5 und damit ein Viertelfinalduell mit Rasta Vechta ohne Heimvorteil stehen so gut wie fest. Aber im Hinblick auf die Play-offs ist fast schon eine Leistungsexplosion vonnöten, um ein frühes Saisonende zu vermeiden. "Wir sind aktuell in einer schwierigen Phase, ähnlich wie im Januar. Ich bin mir aber sicher, dass, genauso wie vor ein paar Monaten, ganz Freak City zusammenstehen und uns die nötige Energie geben wird, die es für die letzten Wochen der Saison braucht", sagt Perego. Wenn die Brose-Basketballer sich mit einem anderen Gesicht zeigen als am Wochenende, wird das bestimmt so sein.

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