Bamberg
Basketball-Bundesliga

Brose Bamberg bleibt in der Erfolgsspur

Zwei Wochen nach dem Pokalsieg feiert das Team von Trainer Federico Perego in Gießen einen 97:90-Erfolg.
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Daniel Schmidt, verfolgt vom Gießener David Bell, passt den Ball. Fotos: Harald Friedrich
Daniel Schmidt, verfolgt vom Gießener David Bell, passt den Ball. Fotos: Harald Friedrich
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Brose Bamberg bleibt unter dem neuen Cheftrainer Federico Perego national weiter ungeschlagen. Seit der Italiener das Zepter von Ainars Bagatskis übernommen hat, feierte der Pokalsieger sechs Siege in Folge. Nach einer von der Offensive geprägten ersten Halbzeit, in der die Gießener leichte Vorteile besaßen und mit einer 51:47-Führung in die Kabine gingen, wendeten die Bamberger im dritten Viertel (29:19) das Blatt und feierten am Samstagabend in Gießen einen verdienten 97:90-Erfolg.

Während vor der Pause Tyrese Rice (er erzielte 14 seiner 19 Punkte in den ersten 20 Minuten) eine starke Vorstellung ablieferte, drehte in der zweiten Spielhälfte Augustine Rubit (25/16 nach der Pause) auf und führte das Brose-Team auf die Siegerstraße. Die Grundlage für den Erfolg war die Tatsache, dass die Gäste in Halbzeit 2 deutlich besser verteidigten und den offensivstarken Mittelhessen nur noch 39 Punkte gestatteten. Außerdem forcierten der Pokalsieger bei den Hausherren nach der Pause elf Ballverluste und gewann das Reboundduell mit 35:26.

Das Perego-Team nutzte in dieser lange umkämpften Partie einmal mehr seine Erfahrung und mannschaftliche Geschlossenheit: Nach 28 Minuten erkämpfte sich der Gast in der Sporthalle Ost durch einen Rubit-Dreier eine 67:64-Führung und baute diese bis Mitte des Schlussviertels auf 89:72 aus, wobei in dieser Phase Daniel Schmidt und Ricky Hickmann im Spielaufbau einen starken Eindruck hinterließen und Louis Olinde zahlreiche Rebounds einsammelte.

Bei den Hausherren ragte einmal mehr John Bryant mit 28 Punkten und zehn Rebounds heraus. Dennoch boten Rubit, aber auch Elias Harris und Cliff Alexander gegen "Big John" unter den Körben eine starke Leistung und nutzten in der Offensive ihre Beweglichkeit gegen den MVP-Kandidaten. "Um ehrlich zu sein, war ich nach dem Pokalfinale etwas besorgt wegen dieser Partie. Nach unserem Pokaltriumph und 15 Tagen Länderspielpause war Gießen der ungünstigste Gegner für uns, da sie mit viel Talent spielen und ziemlich schnell viele Punkte erzielen, wenn man nicht fokussiert bei der Sache ist. Wir haben aber alles investiert, um das Spiel zu gewinnen. Deshalb gratuliere ich meinem Team zu diesem Sieg", betonte der Bamberger Trainer Federico Perego.

Die Statistik

Gießen 46ers - Brose Bamberg 90:97

(26:29, 25:18, 19:29, 20:21) Gießen Bryant (28 Punkte), Bell (16/2 Dreier), Thomas (13/3), Gordon (11/1), Agva (10/1), Jordan (7/1), Landis (4), Chambers (1), Kraushaar Bamberg Rubit (25/2), Rice (19/3), Harris (14), Alexander (11), Hickman (7/1), Zisis (6), Stuckey (6), Schmidt (5/1), Olinde (2), Heckmann (2) SR Krause, Simonow, Gutting Zuschauer 3518 Gesamtwurfquote Gießen 55 Prozent (30 Treffer/55 Versuche), Bamberg 57 (38/67)

Dreierquote Gießen 42 Prozent (8/19), Bamberg 30 (7/23) Freiwurfquote Gießen 76 Prozent (22/29), Bbg. 78 (14/18) Rebounds Gießen 26(20 defensiv/6 offensiv), Bbg. 35 (23/12)

Ballgewinne/-verluste Gießen 5/13 Bamberg 7/12 Assists Gießen 21/ Bamberg 21 Fouls Gießen 22/ Bamberg 23

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