Wildensorg
Fußball-Bayernliga

Bayern Hof kommt mit Rückenwind nach Wildensorg

Nach den zwei Niederlagen an Ostern bekommt es die DJK Don Bosco Bamberg am Sonntag mit Bayern Hof zu tun, das jüngst den TSV Aubstadt ärgerte.
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Pascal Niersberger (rechts) und die DJK Bamberg wollen nach zwei Niederlagen an Ostern gegen Hof zurück in die Erfolgsspur.sportpress
Pascal Niersberger (rechts) und die DJK Bamberg wollen nach zwei Niederlagen an Ostern gegen Hof zurück in die Erfolgsspur.sportpress

Nach zwei Auswärtsniederlagen über Ostern empfängt die DJK Don Bosco Bamberg (8.) am Sonntag (15 Uhr) mit Tabellennachbar SpVgg Bayern Hof (7.) ein Team auf der Rudi-Ziegler-Sportanlage, das nach einer Durstrecke am Ostermontag in der Nachholpartie gegen den TSV Aubstadt ein Ausrufezeichen setzte. Mit 2:0 bezwangen die Hofer den Meisterschaftsanwärter, der die Tabellenführung hätte übernehmen können, sich aber jetzt mit zwei Zählern Rückstand auf die DJK Gebenbach mit der Rolle des Jägers anfreunden muss.

Zwei Tage vor diesem Husarenstreich hieß es für die Schützlinge von Trainer Alexander Spindler noch, die Wunden zu lecken. Am Ostersamstag verloren sie mit 0:1 gegen den TSV Großbardorf. Trotz Unterzahl erarbeiteten sie sich zahlreiche Chancen, der Ausgleich blieb ihnen jedoch versagt. Spindler forderte gegen Aubstadt eine Reaktion, um die Ergebniskrise (vier Spiele mit drei Niederlagen und einem Remis) hinter sich zu lassen. Das zurückgekehrte Spielglück und geschickte Umstellungen des Coaches begünstigten das Vorhaben.

Aubstadt vergab in der Anfangsphase einen Handelfmeter, den der 18-jährige Jonas Lang bravourös parierte. Hinzu kam die frühe Ampelkarte gegen Aubstadts Dominik Grader (20.). Diese Schlüsselszenen trieben die leidenschaftlich agierende Bayern-Elf an.

Hofs Chefanweiser hatte zu Beginn eine offensive Variante mit Malik McLemore (22 Jahre, 9 Tore) als Spitze sowie den drei Offensivkräften Matej Kyndl (26, 13), Patrik Kavalir (22, 3) und Tom Feulner (21, 4) dahinter gewählt und blieb dieser Ausrichtung auch nach der 1:0-Pausenführung treu. Spindlers Truppe ließ in Sachen Giftigkeit, Fleiß und Laufbereitschaft nicht nach und fuhr einen verdienten Dreier ein. Dieser Überraschungserfolg wischte mit einem Mal die sich angestauten Krisenherde beiseite.

Auf und Ab der Hofer Bayern

Bereits vor dem Hinspiel Mitte August lief es alles andere als rund bei den Bayern. Ihre Serie von drei Niederlagen beendeten sie mit dem 1:1 gegen die DJK und ließen dann fünf Siege am Stück folgen. Das Auf und Ab setzte sich auch im Frühjahr fort. Zwei Erfolgen in Ammerthal (1:0) und gegen Abtswind (5:0) schlossen sich Pleiten in Erlangen-Bruck (1:2), in Ansbach (1:2) und gegen Großbardorf (0:1) an, dazwischen lag das 2:2 gegen Jahn Forchheim.

Während sich Hof gegen Aubstadt wieder das Selbstvertrauen zurückholte, stellt sich bei der DJK die Frage, welche Folgen die zwei Niederlagen an Ostern beim Würzburger FV (2:3) und beim SV Seligenporten (0:4) hinterlassen haben.

DJK-Trainer Mario Bail weiß die Niederlagen einzuordnen: "In Würzburg war es sehr schwer", spricht er das kräftezehrende Spiel kurz an. "Seligenporten traf mit den ersten zwei Torschüssen. Unglückliche Umstände kamen zusammen." Der Blick auf den Spielberichtsbogen klärt deutlich die Unterschiede auf. "Im SVS-Aufgebot standen bis auf eine Ausnahme nur Vertragsspieler. Bei uns dagegen hat nur einer diesen Status." Bail stehe voll hinter seinem Team, fordere aber Wiedergutmachung. "Wir streben eine richtige Reaktion der gesamten Mannschaft an. Es ist ein 50:50-Spiel gegen Hof."

Allerdings prangen erneut hinter den Einsätzen mehrerer Akteure verletzungsbedingt Fragezeichen. Nicolas Esparza fehlt sicher, er weilt im Urlaub. Die Sperre von Keeper Michael Edemodu ist dafür abgelaufen.

DJK Bamberg: Edemodu, Glos - Allgaier, Baumgärtner, Haaf, Hoffmann, Hümmer, Jessen, Kettler ?, Müller ?, Niersberger, Rosiwal, Schmoll ?, Spies ?, Strobler, Trawally, Wunder, Zoumbare ?

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