Baunach
Basketball

Baunacher kassieren herbe Niederlage im Frankenderby

Die Young Pikes müssen sich im Spitzenspiel beim Tabellenführer TG Würzburg klar mit 73:99 geschlagen geben, bleiben aber auf Rang 2.
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Moritz Plescher war mit 20 Punkten bester Baunacher Korbschütze im Spitzenspiel. Foto: sportpress
Moritz Plescher war mit 20 Punkten bester Baunacher Korbschütze im Spitzenspiel. Foto: sportpress

In der 2. Basketball-Liga ProB unterlagen die Baunach Young Pikes nach zuletzt fünf Siegen in Folge beim bisher punktgleichen Tabellenführer TG Würzburg mit 73:99. Sie bleiben aber auf Grund des besseren direkten Vergleichs vor Elchingen auf dem zweiten Platz.

Nach ausgeglichenem Start war es bei den Gastgebern Cameron Hunt, der sein Team mit acht Punkten bis zur fünften Minute mit 12:7 in Führung brachte. Nach einem weiteren Korbleger des Amerikaners nahm Baunachs Coach Mario Dugandzic beim Stand von 19:12 die erste Auszeit (7.). Doch auch danach war der wie aufgedreht spielende Hunt nicht zu stoppen. Er erzielte alleine im ersten Viertel 16 Punkte, so dass die Würzburger mit einer 27:16-Führung in die erste Viertelpause gingen.

Auch im zweiten Abschnitt hatten die Young Pikes Probleme, die Gastgeber unter Kontrolle zu bringen. Bis zur 16. Minute war der Rückstand erstmals auf 20 Punkte (21:41) angewachsen. Bis zur Pause gelang es zwar Mateo Seric (10 Punkte), Brandon Tischler (8), Leon Bulic (7) und Moritz Plescher (6) den Rückstand etwas zu verkürzen, da aber die Last in der Offensive nur auf diese vier Schultern verteilt war und die Verteidigung nicht funktionierte, lagen die Würzburger zur Halbzeit immer noch klar mit 47:32 vorne.

Ausschlaggebend für den Vorsprung des Spitzenreiters war auch die hervorragende Dreierquote von 56 Prozent (fünf Treffer bei neun Versuchen), während die Baunacher nur einen Treffer bei zehn Versuchen aus dieser Distanz erzielt hatten.

Stets zweistellig zurück

Nach dem Wechsel kamen die Young Pikes mit einem Dreier von Bulic und einem Korbleger von Seric auf 37:47 heran. In der Folgezeit gelang es ihnen allerdings nicht, den Rückstand in den einstelligen Bereich zu drücken. Die Mainfranken bauten ihren Vorsprung vor allem durch den Litauer Rytis Pipiras bis zur 26. Minute wieder auf 63:46 aus. Nach einem technischen Foul gegen Tim Eisenberger konnten die Gäste zwar noch einmal kurzfristig den Rückstand verringern, doch nach zwei weiteren Dreiern in der letzten Minute hatte das Würzburger Farmteam vor dem letzten Viertel wieder deutlich mit 75:55 die Nase vorne.

Dennoch wollten sich die jungen Hechte nicht so einfach geschlagen geben. Doch sie fanden an diesem gebrauchten Tag einfach keinen Zugriff über längere Zeit auf das Spiel, so dass die Begegnung drei Minuten vor Ende beim Stand von 92:67 entschieden war. Vor allem in der Verteidigung, dem bisherigen Glanzstück, klappte gar nichts. Einzig erfreulich war, dass Jekabs Beck zu seinem ersten Einsatz in der ProB kam und die Zeit gleich zu seinen ersten Punkten nutzte.

Dugandzic war enttäuscht: "Insgesamt geht heute die Niederlage völlig in Ordnung. Wir waren von Anfang an immer einen Schritt zu spät und nicht aufmerksam genug, so dass die Würzburger früh ins Spiel kamen. Schade, dass es letztendlich so hoch ausgefallen ist. Aber wir werden versuchen, aus den Fehlern zu lernen." Ob das gelungen ist, wird sich am Sonntag (17 Uhr) in Strullendorf gegen Ulm zeigen. TG s.Oliver Würzburg: Hunt (31 Punkte/1 Dreier), Pipiras (20), Leonhardt (13/1), Stechmann (12/4), Hadenfeldt (10/1), Haßfurther (10/2), Eisenberger (3/1), Albus, Jaschewski, Worthy / Baunach Young Pikes: Plescher (20/2), Bulic (19/2), Seric (14), B. Tischler (10), N. Tischler (4), Edwardsson (3/1), Beck (2), Heckel (1), Baggette, Brevet, Saffer / Zuschauer: 290

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