Baunach
Basketball

Baunacher haben nichts zu verlieren

Die Young Pikes bestreiten am Donnerstabend ein weiteres schweres Heimspiel. Zu Gast ist der Tabellenzweite Hamburg owers.
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Der ehemalige Baunacher Malik Müller spielt jetzt für die Hamburg Towers. Foto: sportpress
Der ehemalige Baunacher Malik Müller spielt jetzt für die Hamburg Towers. Foto: sportpress

Die Aufgabe wird knüppelschwer: Die Baunach Young Pikes empfangen am Donnerstag in einem vorgezogenen Spiel mit den Hamburg Towers einen der Top-Favoriten in der 2. Basketball-Liga ProA. Das Spiel beginnt um 19.30 Uhr in der Graf-Stauffenberg-Halle.

Dass Hamburg in Sachen Aufstieg ernst macht, ist spätestens seit der Verpflichtung von Mike Taylor klar. Mit ihm konnte einer der begehrtesten und bekanntesten Coaches in Europa gewonnen werden. Seine Tätigkeit als polnischer Nationaltrainer ist ein Grund, warum die Partie verlegt werden musste. Taylor ist in Deutschland vor allem aus seiner Zeit als Ulmer Erfolgscoach bekannt.

Wiedersehen mit Malik Müller

Nachdem sie letzte Saison die Play-offs verpassten, haben die Hamburger mit ChaCha Zazai (31) einen bundesligaerfahrenen Aufbauspieler unter Vertrag genommen. Mit Center Jannik Freese ist ein weiterer Hochkaräter in der Hansestadt geblieben. Ein Wiedersehen gibt es für die Young Pikes mit Malik Müller, der nach Stationen in Göttingen und Ludwigsburg nun im hohen Norden angekommen ist. Große Hoffnungen setzen die Towers auch auf den Dreierspezialisten Drew Barham, der zuletzt in der G-League der NBA tätig war, genau wie Beau Beech, der mit Justin Raffington oder Rene Kindzeka das Gerüst der Towers bilden sollte.

Hamburg rüstet auf

Nachdem das Team unerklärliche Niederlagen hinnehmen musste, wurden die Hanseaten noch einmal auf dem Transfermarkt tätig und verpflichteten mit dem Amerikaner Carlton Guyton einen alten Bekannten: Guyton kennt die 2. Liga aus dem Effeff, lief er doch drei Jahre als Leistungsträger für Ehingen und Gotha auf.

Nicht genug damit, verpflichtete man Anfang Februar mit dem 2,06 m großen Flügel Max Montana einen weiteren Hochkaräter, der vorher bei den Gießen 46ers zum Einsatz kam. Mit dieser überragend besetzten Truppe gewann Hamburg auch die letzten beiden Spitzenspiele in Rostock und gegen Karlsruhe und ist bis auf zwei Siege an den etwas schwächelnden Spitzenreiter aus Chemnitz herangerückt.

Noch ist nichts verloren

Von so einer Platzierung können die Young Pikes nur träumen, nur ein Sieg sprang aus den letzten 15 Partien heraus. Bis zum rettenden 14. Tabellenplatz sind es aber nur vier Punkte Rückstand, weitere Rechenspiele wie den direkten Vergleich ausgenommen. Da käme ein völlig unerwarteter Erfolg gegen eine Spitzenmannschaft sehr gelegen. red



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